Bei neuropathischen Schmerzen ist die Therapiewahl selten einfach. Auf dem EAN-Kongress gab Prof. Dr. Xavier Moisset einen Überblick über die aktualisierten pharmakologischen Empfehlungen. Dabei zeigte sich: Die Therapie wird nicht grundlegend verändert, aber an wichtigen Stellen präzisiert.
Bei der Schlaganfallprävention stehen meist Blutdruck, Lipide und Lebensstil im Vordergrund. Auf dem EAN-Kongress lenkte Diana Aguiar de Sousa den Blick auf einen Faktor, der in der Anamnese leicht übersehen werden kann: eine frühe oder chirurgische Menopause.
In den ersten Monaten nach der Geburt kostet Stillen viele Mütter Schlaf. DFür das Kind könnte frühes Stillen später dennoch mit längerer Schlafdauer einhergehen. Eine große japanische Geburtskohorte hat untersucht, welche Rolle die Ernährung im Säuglingsalter für den Schlaf mit einem Jahr spielt.
Eine Nacht im Schlaflabor entscheidet oft über Diagnose und Therapie. Doch viele Patienten schlafen dort anders als zu Hause, und die Kapazitäten sind begrenzt. Auf dem 12. Kongress der European Academy of Neurology in Genf zeigte Dr. Erna Sif Arnardottir, wie häusliche Schlafmessungen über mehrere Nächte die Diagnostik verändern könnten.