Franziska Zidek Dr. med. Franziska Zidek ist Ärztin und berichtet über klinische Studien, Fachkongresse und neue Entwicklungen in der Medizin – besonders gern dort, wo aus komplexen Daten eine verständliche Geschichte wird. Neben redaktioneller Erfahrung bringt sie Einblicke in die digitale Gesundheitskommunikation eines Health-Start-ups mit. Und wenn sie nicht gerade schreibt, zieht es sie oft nach draußen – zum Sport, Spazierengehen oder einfach zum Durchatmen.

Aktuelle Artikel

MASLD und Leberzirrhose

Spätes Essen als Risikofaktor?

Ernährungsumstellungen gehören zu den wichtigsten Maßnahmen bei metabolisch bedingten Lebererkrankungen. Doch möglicherweise spielt auch der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme eine wichtige Rolle. Eine große Langzeitstudie untersuchte, welche Essgewohnheiten die Lebergesundheit langfristig beeinflussen könnten.

Belastungsinkontinenz

Gezieltes Beckenboden­training schlägt Pilates

Pilates soll nicht nur die Rumpfmuskulatur kräftigen, sondern auch den Beckenboden stärken. Doch reicht das Training aus, um eine Belastungsinkontinenz wirksam zu behandeln? Eine randomisierte Studie verglich Pilates mit und ohne bewusste Beckenbodenanspannung mit einem gezielten Beckenbodentraining.

Adipositas bei Jugendlichen

Psychologische Strategien verringern erneute Gewichtszunahme

Die Gewichtsabnahme ist geschafft, doch häufig kehren die verlorenen Kilos zurück. Gerade für Jugendliche kann das frustrierend sein. Eine randomisierte Studie untersuchte nun, ob sich der langfristige Behandlungserfolg durch die gezielte Berücksichtigung emotionaler Faktoren verbessern lässt.

Selbstverletzungen bei ADHS

Höchstes Risiko vor Therapiestart

Medikamente zur Behandlung einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts­störung stehen seit Längerem im Verdacht, das Risiko für Selbstverletzungen zu erhöhen. Doch möglicherweise spielt die Medikation dabei eine geringere Rolle als bislang angenommen. Eine große internationale Studie liefert neue Erkenntnisse zu dieser Sicherheitsfrage.

Embryotox-Auswertung zu JAK-Inhibitoren

Neue Daten zum Risiko im ersten Trimenon

Januskinase-Inhibitoren werden zunehmend zur Behandlung chronisch-entzündlicher Erkrankungen eingesetzt, auch bei Frauen im gebärfähigen Alter. Doch was bedeutet eine unbeabsichtigte Exposition in der Frühschwangerschaft für das ungeborene Kind? Eine Auswertung der Berliner Charité liefert nun neue Daten.

Neuer Therapieansatz bei COPD

Astegolimab senkt Exazerbationsrate

Auch unter medikamentöser Behandlung leiden viele Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung weiterhin unter akuten Exazerbationen. Ein neuer Antikörper könnte die Behandlungsmöglichkeiten erweitern. Seine Wirksamkeit bei unterschiedlichen Patientengruppen wurde nun in einer internationalen Analyse untersucht.

Pulsoxy bei Neugeborenen

Auch vorübergehende Auffälligkeiten ernst nehmen

Normalisieren sich auffällige Sauerstoffsättigungen bei Neugeborenen im Rahmen des Pulsoxymetrie-Screenings, folgen meist keine weiteren Untersuchungen. Ob solche vorübergehenden Auffälligkeiten tatsächlich unbedenklich sind, hat nun eine große finnische Kohortenstudie untersucht.

Gewichtszunahme in der Schwangerschaft

Wann das Risiko für schwere Komplikationen steigt

Wie viel Gewicht sollten Frauen während der Schwangerschaft zunehmen? Die Empfehlungen orientieren sich vor allem am Ausgangsgewicht. Eine große Kohortenstudie untersuchte nun, bei welcher Gewichtszunahme das Risiko für schwere Komplikationen bei der Mutter am niedrigsten ist und welche Rolle dabei das Ausgangsgewicht spielt.