Wofür steht der änd?
Immer mehr Frauen in den USA lassen sich Testosteron verschreiben, um Beschwerden in den Wechseljahren zu lindern. Doch während die Wirksamkeit bei bestimmten sexuellen Funktionsstörungen belegt ist, fehlen für zahlreiche andere Hoffnungen belastbare Nachweise.Auch die langfristige Sicherheit einer solchen Hormontherapie ist bislang unzureichend untersucht, wie ein aktueller News-Beitrag im Fachjournal JAMA verdeutlicht.
Die Verschreibung von Testosteron an Frauen hat sich in den USA innerhalb eines Jahrzehnts nahezu verdreifacht. Besonders häufig erhalten Frauen mittleren Alters entsprechende Präparate. Allerdings existierein den Vereinigten Staaten bislang kein speziell für Frauen zugelassenes Testosteronpräparat. Stattdessen werden für Männer entwickelte Präparate außerhalb ihrer Zulassung oder individuell hergestellte Rezepturen verwendet, schreibt Kate Schweitzer in ihrem Beitrag.
Angesichts dieser Entwicklung veranstaltete die US-Arzneimittelbehörde FDA im September 2026 einen Workshop, um ...
Eine 43-jährige Frau sucht wegen starker rechtsseitiger Nackenschmerzen ärztliche Hilfe. Die Bildgebung zeigt einen Abszess in unmittelbarer Nähe der Schilddrüse – und einen ungewöhnlichen Fremdkörper. Die Ursache ihrer Beschwerden liegt insgesamt sechs Monate zurück, wie die Autoren des Falls aus China im Ear, Nose & Throat Journalschreiben.
Die Patientin stellt sich mit seit einer Woche bestehenden Schmerzen auf der rechten Halsseite in einem Krankenhaus vor. Bei der körperlichen Untersuchung fällt eine etwa 3 × 2 cm große, leicht druckschmerzhafte Schwellung auf. Die umgebende Haut ist gerötet, zudem lässt sich eine Fluktuation ertasten, die auf eine Flüssigkeitsansammlung hindeutet.
Die sonografische Untersuchung zeigt auffällige Strukturen im rechten Halsbereich, die eng mit d...
49 jähriger Mann, schlank, keine Vorerkrankungen, bekannter Lippenherpes mit rez. Augenbeteiligung. ...
Vergiftungen gehören in Rettungsdienst und Notaufnahme zum Alltag – doch ausgerechnet bei der toxikologischen Ausbildung sehen viele Beschäftigte erhebliche Defizite. Eine bundesweite Umfrage zeigte: Bei Informationsbedarf wird häufig selbst im Internet recherchiert.
Vergiftungen sind in der deutschen Akutmedizin keineswegs selten, schreiben die Autoren eingangs im Fachjournal Med Klin Intensivmed Notfmed. In einer bundesweiten Befragung schätzten Beschäftigte aus Rettungsdienst, Notaufnahme und Intensivmedizin, dass Intoxikationen im Median etwa fünf Prozentihrer Patienten ausmachten. Mehr als jeder Fünfte gab an, täglich oder sogar mehrmals täglich Vergiftete zu versorgen, rund jeder Dritte mehrmals pro Woche. Besonders häufig ging es dabei um Alkohol und Drogen, gefo...
Die Kombination aus Minzbonbons (Mentos) und kohlensäurehaltiger Limonade kann bekanntermaßen zu heftiger Sprudelbildung führen. Zahlreiche Videos von hochschäumenden Flüssigkeiten existieren in den Weiten des Internets. Im Magen eines dreijährigen Jungen vertrug sich die kulinarische Zusammenstellung auch nicht sonderlich gut.
Vier Rollen Mentos® (insgesamt 56 Stück) und zwei Liter Zitronenlimonade (Sprite®) – so viel hatte der kleine Junge innerhalb von zwei Tagen zu sich genommen, als er von seinen Eltern in eine Klinik in den USA gebra...
HPV Impfung auch für promiskuitive Erwachsene sinnvoll? ...
Die Gaumenmandeln sind ein wichtiger Bestandteil der Immunabwehr. Ihre operative Entfernung wirft deshalb immer wieder die Frage auf, ob sie langfristig die Abwehrfunktion beeinträchtigt – insbesondere bei Kindern, die einer Vielzahl an Erregern ausgesetzt sind. Eine Übersichtsarbeit fasst die immunologischen Folgen zusammen.
Die Gaumenmandeln sind Teil des lymphatischen Rachenrings und haben eine wichtige Funktion bei der Immunabwehr gegen eingeatmete und oral aufgenommene Krankheitserreger inne. Ihre tiefen epithelialen Krypten ermöglichen den direkten Kontakt zwischen äußeren Antigenen und dem darunterliegenden lymphatischen Gewebe. Dort finden sich unter anderem Keimzentren mit proliferierenden und differenzierenden B-Lymphozyten sowie T‑Lymphozyten, dendritischen Zellen und Makrophagen.
Sie spielen insbesondere bei der Reifung von Lymphozyten und der Produktion von Immunglobulinen, darunter ...
Impfungen schützen vor einem schweren Verlauf einer Krankheit oder vor einer Infektion an sich. Aber nicht nur: Viele Impfungen haben auch zusätzliche - „nicht-spezifische“ oder heterologe – Effekte und wirken sich beispielsweise auf das Risiko für Krebs, Demenz und Herz-Kreislauf-Ereignisse aus. Das Science Media Center Germany (SMC) hat Forschende gefragt, welche nicht-spezifischen Effekte von Impfungen bekannt sind und wie weitreichend diese bereits belegt sind. Im Folgenden, in gekürzter Form, einige Statements der Fachleute:
„Impfungen wirken über den Schutz vor dem Impferreger allein hinaus, das ist unbestritten“, wird Prof. Dr. Christoph D. Spinner, Infektiologe am TUM Klinikum in München, zitiert. Zwei Effekte seien besonders erkennbar: „Erstens, der kardiovaskuläre Schutz: Wer sich gegen Atemwegserreger wie Influenzaviren, Pneumokokken oder SARS-CoV-2 impfen lässt, hat ein geringeres Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall. Die Vakzine verhindern systemische Entzündungskaskaden und damit das Einreißen von Gefäßplaques oder die Zunahme einer weiteren Gefäßverengung.“ Der zweite Effekt betreffe den Mechanismus der heterologen Immunität (‚trainierte Immun...
Gibt es Therapie...
Neue Empfehlungen zur prophylaktischen Salpingektomie: Fachleute des American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG) sprechen sich nun deutlicher dafür aus, die Entfernung beider Eileiter bei geeigneten, ohnehin geplanten Operationen anzubieten, um das Risiko für ein Ovarialkarzinom zu senken.
„Es ist schon seit geraumer Zeit bekannt, dass die meisten epithelialen Eierstockkrebserkrankungen ihren Ursprung im Eileiter haben“, wird Dr. David I. Shalowitz, Leiter der Onkologie bei Corewell Health in Grand Rapids, Michigan, in einem Artikel, veröffentlicht in JAMA, zitiert.
Etwa 80 Prozent der hochgradig serösen Karzinome entstehen in den Fimbrien. Je nach familiärem Risiko wird Betroffenen von gewissen genetischen Varianten bereits jetzt schon empfohlen, die Tuben und Ov...
Pilates soll nicht nur die Rumpfmuskulatur kräftigen, sondern auch den Beckenboden stärken. Doch reicht das Training aus, um eine Belastungsinkontinenz wirksam zu behandeln? Eine randomisierte Studie verglich Pilates mit und ohne bewusste Beckenbodenanspannung mit einem gezielten Beckenbodentraining.
Bei einer Belastungsinkontinenz kommt es insbesondere beim Husten, Niesen, Lachen oder bei körperlicher Anstrengung zu unwillkürlichem Urinverlust. Als konservative Behandlung der ersten Wahl gilt ein gezieltes Beckenbodenmuskeltraining. Daneben werden zunehmend auch alternative Bewegungsprogramme wie Pilates eingesetzt, die durch eine Aktivierung der Rumpf- und Beckenbodenmuskulatur ebenfalls positive Effekte auf die Kontinenz haben sollen.
Forschende der brasilianischen Universidade Federal de Uberlândi...
HPV Impfung auch für promiskuitive Erwachsene sinnvoll? ...
Wie stark prägt die Ernährung ganz am Anfang des Lebens die Gesundheit Jahrzehnte später? Eine historische Besonderheit in Großbritannien liefert nun Hinweise darauf, dass die Zuckerverfügbarkeit in Schwangerschaft und früher Kindheit langfristig eine Rolle spielen könnte.
Die ersten Lebensjahre gelten als sensible Phase für die körperliche und neurologische Entwicklung. Ob die Menge an Zucker, die während Schwangerschaft und früher Kindheit verfügbar ist, auch Jahrzehnte später mit der psychischen Gesundheit zusammenhängt, lässt sich in klassischen Ernährungsstudien jedoch kaum untersuchen.
Forschende nutzten deshalb eine historische Besonderheit: In Großbritannien war Zucker während und noch mehrere Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg rationiert. Je nach Geburtszeitpunkt erlebten Menschen also während Schwangerschaft und früher Kindheit unterschiedlich lange eine Zeit, in der Zucker nur begrenz...
Oxytocin ist für seine Rolle bei Schwangerschaft, Geburt und Partnerschaft bekannt. Doch es kann womöglich auch Stressreaktionen nach unfallbedingtem Trauma abfedern. Ergebnisse einer Studie mit Nasenspray, das präoperativ verabreicht wurde, fielen vielversprechend aus.
Eine Notfalloperation nach unfallbedingten Frakturen kann für Betroffene eine erhebliche Stressreaktion auslösen, die bis hin zur akuten Stressstörung (Acute Stress Disorder, ASD) reicht. Diese wiederum gilt als Risikofaktor für eine spätere posttraumatische Belastungsstörung. Wirksame medikamentöse Strategien zur Prävention fehle...
58-jährige Patientin, ansonsten gesund, bei Routinekontrollen wiederholt Kalium zwischen 5,3 und 5,6...
Starke Schmerzen, doch die Opioide wirken nicht – und niemand glaubt ihr. Über Jahre zweifelt eine ältere Frau schließlich selbst an ihrer Wahrnehmung. Dann stößt sie zufällig auf einen Leserbrief und findet darin wohl eine mögliche Erklärung, der sie weiter nachgehen kann, wie die Autoren in ihremFallbericht aus den USA im Fachmagazin Pain Medicine Case Reports schreiben.
Die Patientin, die lediglich mit den Initialen SW bezeichnet wird und keine genaue Altersangabe zulässt, beschreibt sich als ältere weiße Frau. Bereits im jungen Erwachsenenalter machte sie nach einer Zahnextraktion eine prägende Erfahrung: Über mehrere Tage littsie damals unter extremen Schmerzen, obgleichder behandelnde Oralchirurg ihr ein Opioid verschrieb, bei dem es sich ihrer Erinnerung nach um Codein handelte. Als sie erklärte, dass das Medikament nicht wirkte, stießsie nach eigener Darstellung auf deutliches Unverständnis, wie die Autoren weiter schreiben.
Jahre später wiederholte sich offenbar die Situation. Bei bereits länger bestehenden chronischen Rückenschmerzen entwickelte SW plötzlich ausgeprägte akute Beschwerden. Eine MRT-Untersuchung zeigte nach ihrer Schilderung zwei frakturi...
Ein 14 Monate alter Junge mit einem Körpergewicht von 10 kg kommt mit akuten Bauchschmerzen, Erbrechen und zunehmender Bewusstseinsstörung in die Notaufnahme. Innerhalb von nur drei Stunden entwickelt das Kind eine ausgeprägte Lethargie bis hin zum Koma, erklären die Autoren des Fallberichts eingangs im Fachjournal Frontiers in Pediatrics.
Bei der Aufnahme präsentiert sich der Junge hämodynamisch instabil. Die Herzfrequenz liegt bei 179/min, der Blutdruck bei 87/50 mmHg und die kapilläre Füllungszeit bei vier Sekunden. Die Körpertemperatur beträgt 36,3°C, während der Glasgow Coma Scale mit acht Punkten eine erhebliche Bewusstseinsstörung anzeigt. Die Blutgasanalyse dokumentiert eine schwere metabolische Azidose mit einem pH-Wert von 7,13und einem Laktat von 10,06 mmol/l. Gleichzeitig liegt der Hämoglobinwert bei 82 g/l.
Leber und Herz zeigen Anzeichen einer akuten Schädigung. Die Alanin-Aminotransferase ste...
Privatkasse verweigert laserchirurgische Behandlung ( bei Warzen und aktinischen Keratosen ) d...
Eine 17-Jährige bricht nachts im gemeinsamen Schlafzimmer neben ihrer Mutter und ihrer 31-jährigen Schwester zusammen. Sie erbricht, liegt bewusstlos auf dem Bett, wirkt blass und zeigt blau verfärbte Lippen. Wenige Stunden später findet die Mutter auch die ältere Schwester tot auf, wie die Autoren des Falberichts aus Polenim International Journal of Molecular Sciences schreiben.
Gegen 3 Uhr morgens hört die Mutter ihre jüngere Tochter erbrechen. Die 17-Jährige liegt bewusstlos und noch in der Kleidung des Vortags auf ihrem Bett. Neben ihr steht eine Schüssel mit überwiegend flüssigem Erbrochenem. Die Jugendliche ist blass, ihre Lippen erscheinen blau, zudem zeigt sich eine Bissverletzung der Zunge. Nach Angaben der Mutter atmete sie zu diesem Zeitpunkt noch.
Etwa zehn Minuten nach dem Notruf trifft der Rettungsdienst ein. Die Einsatzkräfte stellen einen Herz-Kreislauf-Stillstand mit pulsloser elektrischer Aktivität fest und beginnen die Reanimation. Nach rund 30 Minuten stellt sich vorübergehend ein Sinusrhythmus ein, etwa fünf Minuten später tritt erneut eine pulslose elektrische Aktivität auf. Unter fortgesetzter Reanimation gelangt die Jugendliche in die Notaufnahme. Dort beenden die Ärzte die Wiederbelebungsmaßnahmen und stellen um 4:57 Uhr den Tod fest. Da die Ursache unklar bleibt, schalten die Beteiligten Polizei und Staatsanwaltschaft ein.
Wenige Stunden später stirbt auch die ältere Schwester
Während die Mutter ihre jüngere Tochter ins Krankenhaus begleitete, betreuteein sehbehinderter Nachbar die 31-jährige Schwester. Die junge Frau lebt mit einer...
Ein Mann in den Sechzigern beklagt eine zunehmende Schwellung des Knies und es besteht der Verdacht auf eine Arthritis. Er hat kaum Schmerzen – angesichts der ausgeprägten Zerstörung des Gelenks ist das verwunderlich. Doch seine Vorgeschichte erklärt den ausgeprägten Befund und führt letztlich zur Diagnose.
Ein 62-jähriger Mann stellt sich mit einer seit neun Monaten progredienten Monoarthritis des rechten Knies vor. In der Anamnese berichtet der Patient über ein riskantes Sexualverhalten sowie eine zurückliegende Behandlung einer chronischen zervikalen Lymphadenopathie vor etwa 40 Jahren. Der Fallbericht erschien auf der Plattform Cureus.
Ausgedehnte Destruktion – ohne Schmerzen
Bei der Unters...
Geruchs-Geschmacksverkust...
Atorvastatin senkt bekanntermaßen das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Ob Atorvastatin auch ein längeres Leben ohne Demenz oder dauerhafte körperliche Einschränkungen ermöglicht, wurde auf Grundlage der STAREE-Studie auf dem ESC Kongress in München vorgestellt. Die Ergebnisse sind zwiespältig.
Weltweit vollzieht sich derzeit ein rascher demografischer Wandel hin zu einer alternden Bevölkerung. An dieser Entwicklung ist die steigende Lebenserwartung maßgeblich beteiligt, doch gleichzeitig hat sich die gesunde Lebenserwartung nicht in gleichem Maße erhöht und schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz sind ein großes Problem in der älteren Bev...
Eine junge Frau kommt nach einem Suizidversuch mit Palpitationen, Schwindel, wiederholtem Erbrechen und psychomotorischer Agitation in eine toxikologische Notaufnahme, schreiben die Autoren des Fallberichts im Journal of Xenobiotics.
Etwa eine Stunde zuvor nahmdie Patientin aus Bulgarien mutmaßlich suizidaler Absicht 60 frei im Internet erhältliche Koffeintabletten mit jeweils 200 mg Wirkstoff ein. Die geschätzte Gesamtdosis liegt damit bei 12 g reinem Koffein. Trotz rascher gastrointestinaler Dekontamination und intensivmedizinischer Therapie entwickelt die Patientin innerhalb weniger Stunden Krampfanfälle, eine extreme ventrikuläre Tachykardie, einen exotoxischen Schock und eine toxische Kardiomyopathie. Die Intoxikation endet schließlich letal (Verlaufsgrafik).
Tachykardie und Hypotonie schon bei der Aufnahme
Nach der Tabletteneinnahme informierte die Frau ihre Schwester und erbrach sichmehrfach, bevor der Rettungsdienst sie in die Klinik bringen kann. Bei der Aufnahme ist sie wach, ansprechbar und orientiert, zeigt jedoch eine ausgeprägte ...
Gibt es Statistiken, wie häufig der prozedur-assoziierter MI innerhalb von 30 Tagen gezählt wurde?&n...
Eine 40-jährige Frau stellt sich mit starken Schmerzen und einer zunehmenden Schwellung der linken Schamlippe vor, die sich bereits bis in die suprapubische Region ausbreitet. Hinzu kommen Erbrechen und Unterbauchschmerzen. Eine Woche zuvor ließsich die Frau den Intimbereich rasieren und anschließend von einem alternativmedizinischen Behandler ein pflanzliches Präparat auf die Vulva auftragen, berichten die Autoren dieses Fallesaus Saudi-Arabien im American Journal of Case Reports.
Bei der Aufnahme zeigt sich die Frau tachykard mit einer Herzfrequenz von 140 Schlägen pro Minute, bleibt aber fieberfrei und normoton. Die linke Schamlippe ist stark geschwoll...
Eine 37-jährige Frau entwickelt beim Kreuzheben im Fitnessstudio plötzlich starke Schmerzen in der rechten Flanke. Die Beschwerden nehmen rasch zu, bei der Ankunft in der Notaufnahme kollabiert die Patientin und zeigt Zeichen eines hämorrhagischen Schocks, schreiben die Autoren dieses Fallberichts im Fachmagazin Case Reports in Urology.
Abgesehen von einer Hypertonie während einer Schwangerschaft, die sich postpartal normalisierte,weist die Anamnese dder Patientin keine relevanten Erkrankungen oder Operationen auf. Regelmäßig Medikamente nimmt sie ebenfalls nicht ein.
Der Schmerz setzte während eines Deadlifts im Fitnessstudio abrupt ein und zwangdie Frau dazu, das Gewicht fallen zu lassen. Anschließend verstärkten sich die Beschwerden zunehmend. In der Notaufnahme zeigt sich die Patientin nun tachykard und hypotensiv mit einer Herzfrequenz von 110 Schlägen pro Minute und einem Blutdruck von 94/65 mmHg. Bei der Untersuchung besteht eine Druckschmerzhaftigkeit über der rechten Flanke und Lumbalregion, ei...
Kennen Sie jemanden, der die Botox-Injektionen beherrscht? Gerne im süddeutschen Raum....
Seit Wochen leidet ein zehnjähriger Junge unter heftigen Bauchschmerzen, Erbrechen und zunehmender Schwäche. Als plötzlich Sehstörungen und auffällige Verhaltensänderungen hinzukommen, führt die Diagnostik zunächst in eine seltene metabolische Richtung. Die tatsächliche Ursache findet sich schließlich zu Hause.
Ein zuvor gesunder zehnjähriger Junge wird wegen seit mehr als zwei Monaten bestehender starker kolikartiger Bauchschmerzen, Obstipation und wiederholten Erbrechens an die Uniklinik RWTH Aachen überwiesen. Innerhalb von sechs Wochen hat er sieben Kilogramm Gewicht verloren, eine orale Nahrungsaufnahme ist kaum noch möglich. Über den Fall berichtet ein Team der RWTH Aachen in Frontiers in Pediatrics.
Zuvor hat der Junge wegen der Beschwerden mehrfach Ärzte aufgesucht. Diese werden zunächst als anhaltender Magen-Darm-Infekt eingeordnet. Auch eine diagnostische Laparoskopie bringt keine Erklärung für die Beschwerden.
Während des stationären Aufenthalts treten mehrmals täglich heftige Bauchschme...
Eine 71-jährige Chinesin stellt sich wegen seit mehr als einem Jahr intermittierend auftretenden Schwindels vor, der sich seit zwei Monaten deutlich verstärkt. Gleichzeitig bemerkt die Familie Gedächtnislücken und verlangsamte Reaktionen – die Diagnose istniederschmetternd und rasch letal.
Die Patientin weist vorab keine relevante medizinische Vorgeschichte auf. Wegen des Schwindels suchte sie bereits andere Kliniken auf. Seit etwa zwei Monaten fielAngehörigen zusätzlich auf, dass sie gelegentlich die Namen von Bekannten vergisst und etwas langsamer reagierte, schreiben die Autoren des Fallberichts eingangs im Journal of Medical Case Reports.
Eine Diffusionswichtung der kraniellen MRT zeigt schließlich auffällige Signalanhebungen im Kortex beider Temporal-, Okzipital-, Parietal- und Frontallappen sowie im linken Inselkortex. Im EEG finden sich diffuse gemischte langsame Wellen mit einer Frequenz von 3 bis 5 Hz und wechselnder Amplitude, die vorwiegend anterior auftreten.
Aufgrund diesesMRT-Befunds empfehlen die behandelnden Ärzte eine weitere Abkl...
Liebe Kollegen, erbitte Rat in folgendem Fall: 24 jährige Erstgravida, 13. Schwangerscha...