ÖFFNE ARTIKEL Atemwegsinfektion

So manipuliert RSV die Immunabwehr

Das respiratorische Synzytial-Virus (RSV) kann insbesondere bei Neugeborenen und Älteren schwere Erkrankungen der unteren Atemwege verursachen. Wie das Virus der Immunabwehr entkommt, beschreiben nun Forschende aus Deutschland.

„Auf welche Weise das Virus in den Epithelzellen der Atemwege Schaden anrichtet und warum die Immunantwort es nicht besser in Schach hält, war bislang unklar“, sagt Prof. Thomas Pietschman vom Forschungszentrum „Twincore“ in Hannover laut einer Mitteilung des Zentrums. Um diese Frage zu bean...

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ÖFFNE ARTIKEL Experimentelle Physiologie

Wie viel Hitze verträgt der Mensch?

Mit steigenden Temperaturen rückt eine zentrale Frage in den Fokus der Forschung: Wann wird die Hitze für den Menschen gefährlich? Eine aktuelle Übersichtsarbeit hat nun versucht, darauf eine systematische Antwort zu geben – und zeigt doch, dass es keine einheitliche Grenze geben kann.

Die Arbeitanalysierte bestehende empirische Modelle zur menschlichen Hitzetoleranz und ordnete diese in die Bereiche Wahrnehmung, Physiologie und Funktion. Diese Einteilung folgeder Definition der International Union of Physiological Sciences, wonach Hitzetoleranz die Fähigkeit beschreibt, hohe Umgebungstemperaturen zu ertragen – entweder im Sinne von Komfort, thermischem Gleichgewicht oder funktioneller Leistungsfähigkeit, wie die A...

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FÜR MITGLIEDER Kollegenfrage

partial rupturierte Tibialis posterior Sehne

Wie behandelt man eine partial rupturierte Tibialis posterior Sehne mit dadurch entstandener chronis...

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ÖFFNE ARTIKEL Rote-Hand-Brief

Möglicherweise Teflon-Partikel in Evrysdi-Pulver

Chargen von Evrysdi-Pulver (Risdiplam) können möglicherweise mit unlöslichen Polytetrafluorethylen-Partikeln (PTFE–Teflon) verunreinigt sein. Darauf weist die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) in einem Rote-Hand-Brief hin.Das Risko für Patienten wird als gering eingestuft.

Evrysdi (Risdiplam) wird angewendet zur Behandlung der 5q-assoziierten spinalen Muskelatrophie (SMA) bei Patienten mit einer klinisch ...

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ÖFFNE ARTIKEL Infertilität

Entzündungen im Mund setzen auch den Ovarien zu

Chronische orale Entzündungen wie Parodontitis wurden bereits mit verschiedenen systemischen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Darüberhinauskönnen sie direkt die weibliche Fertilität beeinflussen. Wie genau, das war bisher nicht ausreichend verstanden. In einem Tiermodell mit Mäusen und Titanimplantaten kamen Forschende den Ursachen auf den Grund.

Die Studie von Forschenden der Hebrew University of Jerusalem und des Hebrew University-Hadassah Medical Center fand heraus, dass eine anhaltende orale Entzündung systemische Immunreaktionen auslösen kann, die bis zu den Eierstö...

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FÜR MITGLIEDER Kollegenfrage

Migräne mit Aura und Kontrazeption

Eine 17-jährige Patientin mit bekannter Migräne mit Aura wünscht eine Erstverordnung zur Kontrazepti...

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ÖFFNE ARTIKEL Adipositas

Warum Gene heute stärker ins Gewicht fallen

Das sind die Gene! So lautet eine gern verwendete Erklärung für Adipositas. Klar ist: Sie sind ein wichtiger Faktor für das Körpergewicht. Doch ihr Einfluss scheint in der jüngeren Generation wortwörtlich stärker ins Gewicht zu fallen. Eine britische Analyse mehrerer Geburtskohorten untersucht, was sich seit der Nachkriegszeit verändert hat.

Dass genetische Faktoren bei Übergewicht und Adipositas eine Rolle spielen, ist gut belegt. Weniger klar ist, wie stark diese Veranlagung unter unterschiedlichen Umweltbedingungen zum Tragen kommt und ob die veränderten Lebensbedingungen der vergangenen Jahrzehnte genetische Zusammenhänge mit dem Körpergewicht verstärkt haben. Eine aktuelle Kohortenanalyse aus Großbritannie...

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ÖFFNE ARTIKEL Kasuistik

Schmerzhaftes rotes Auge mit rascher Verschlechterung

Ein 71-jähriger Mann stellt sich mit seit vier Tagen zunehmenden Schmerzen, Rötung und Schwellung des linken Auges in der Notaufnahme vor. Zusätzlich berichtet er über eitriges Sekret und ausgeprägte Druckdolenz im Bereich des Oberlids, schreiben die Autoren einleitend im FachjournalCase Reports in Ophthalmology.

Klinisch zeigen sich eine deutliche periorbitale Schwellung, Chemosis sowie ein gelbliches purulentes Sekret (Originalbefund). Die Augenbewegungen sind schmerzhaft eingeschränkt, die Se...

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FÜR MITGLIEDER Kollegenfrage

Einnahnezeitverschiebung bei Miniipille

Liebe Kolleginnen und Kollegen , mir ist noch eine Frage eingefallen, die für junge Leute relevant w...

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ÖFFNE ARTIKEL Gegen das „Überwältigtsein“:

Neue Leitlinie mit „Meta-Algorithmus“ für Multimorbidität

Wer blickt noch durch, wenn multimorbide Patienten sich täglich mit einem Wust an Pillen und Problemen herumschlagen müssen? Die neue Fassung der Living Guideline zur Multimorbidität – Projektname: MULTImprove – soll nun helfen, die richtigen Prioritäten zu setzen. Unter anderem durch einen „Meta-Algorithmus“, der dem „Überwältigtsein“ von der Komplexität und Vielfalt der Problemlagen entgegenwirkt.

Die unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) aktualisierte Leitlinie richtet sich vornehmlich an in der hausärztlichen Versorgung tätige Ärztinnen und Ärzte (in erster Linie aus Allgemeinmedizin, Innerer Medizin und Geriatrie). Sie ist aber auch für die an der Versorgung der Patienten beteiligte Diabetologen, Kardiologen, Orthopäden, Chirurgen, Pneumologen, Psychiater, Psychotherapeuten oder Schmerztherapeuten relevant. Patientenzielgruppe sind multimorbide Patienten mit mindestens drei chronischen Erkrankungen und gegebenenfalls „komplexen psychosozialen...

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ÖFFNE ARTIKEL Fallbeispiel

Mädchen hat zu viele Bakterien im Darm

Ein 3,5 Jahre altes Mädchen stellt sich mit seit zehn Monaten bestehenden abdominellen Schmerzen und ausgeprägter Distension vor. Begleitend treten häufiges Aufstoßen und Flatulenz auf, während Appetit, Wachstum und Entwicklung altersgerecht bleiben, schreiben die Autoren im Fachjournal Einstein.

Übelkeit, Erbrechen oder nächtliche Schmerzepisoden werden indes verneint.Die Symptomatik begann demnachschleichend und nahm im Verlauf immer weiter zu. Nach antibiotischer Therapie zweier Otitiden mit Amoxicillin/Clavulansäure verschlechterten sich Blähungen und Bauchumfang weiter. Postprandiale periumbilikale Schmerzen traten verstärkt auf...

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FÜR MITGLIEDER Kollegenfrage

Seit 12T. anhaltende Krämpfe im Unterbauch

Liebe Kolleginnen und Kollegen,ein Pat. Ende 80 leidet seit mittlerweile ca. 12T. unter Bauchkrämpfe...

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ÖFFNE ARTIKEL Infektiologie-Kongress

„Moderne Medizin führt zu mehr schwierigen Infektionen“

Ebola- und Hantavirus, dazu Antibiotikaresistenzen und die „unterschätzten Spätfolgen von Infektionen“: Die Themenliste des 17. Kongresses für Infektiologie und Tropenmedizin (KIT) in Köln (17. bis 20. Juni) ist lang. Die von den verantwortlichen Fachgesellschaften organisierte Online-Pressekonferenz glich daher einem Parforceritt durch den Dschungel der Infektionsmedizin. Klar wurde dabei auch: Viele Herausforderungen stammen nicht aus fernen Wäldern, sie sind hausgemacht.

„Infektionsmedizin geht uns alle an. Das hat uns nicht zuletzt die Covid-Pandemie eindringlich vor Augen geführt“, sagte Kongresspräsidentin Prof. Dr. Norma Jung (Uniklinik Köln). Auch aktuell gebe es große Herausforderungen wie den Klimawandel mit neuen Infektionsrisiken und die Zunahme multiresistenter Erreger. Im Zentrum des Kongresses stünden daher auch Diskussionen um innovative Implementierungsstrategien, ein vorausschauende Pandemievorsorge und neue Frühwarnsysteme. Kein Weg vorbei führt in diesen Zeiten auch am Thema KI: „Sie hat das Potenzial, unsere tägliche Arbeit von Routineaufgaben zu befreien und Bürokratie drastisch abzubauen. So schaffen wir zusätzlich Zeit für das Wichtigste, den Kontakt mit den Patienten, um die menschliche Empathie in der Arzt-Patienten-Beziehung wieder zu stärken“, sagte Jung.

Versorgungssituation in Deutschland

Co-Kongresspräsident Prof. Dr. Siegbert Rieg (Uniklinik Freiburg) lenkte den Blick auf die Versorgungssituation in Deutschland: „Wir werden durch die moderne Medizin, [...] mit hochpotenten Medikamenten, also Chemotherapeutika und Immunsuppressiva, […] durch immer komplexere Operationen, [...] durch temporäre Organersatzsysteme oder [...] zunehmend mehr Möglichkeiten in der Transplantationsmedizin, [...] nochmal deutlich mehr schwierig zu diagnostizierende, zu behandelnde Infektionen sehen. [Die] Patientenzahlen werden zunehmen, das Alter der Patienten steigt.“

Eine aktuelle Analyse au...

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ÖFFNE ARTIKEL LIBRA-Score

Demenzrisiko zeigt sich bereits bei jungen Erwachsenen

Demenzen zählen zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen alternder Gesellschaften. Doch nicht nur ältere Menschen haben Risikofaktoren, die beachtet werden sollten. Schon bei Menschen unter 40 Jahren kann ein etablierter Demenz-Index das Risiko für den kognitiven Verfall anzeigen.

Demenzen zählen zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen alternder Gesellschaften. Nach aktuellen Schätzungen könnten jedoch bis zu 45 Prozent aller Demenzfälle theoretisch verhindert oder hinausgezögert werden, wenn bekannte beeinflussbare Risikofaktoren konsequent reduziert würden. Zu diesen Faktoren gehören unter anderem geringe Bildung in frühen Lebensjahren, Hörverlust, Schädel-Hirn-Traumata, Bluthochdruck, Diabete...

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FÜR MITGLIEDER Kollegenfrage

Estradiol-Spiegel unter Dienogest

Liebe Kolleginnen und Kollegen,es geht um eine Pat. 53J., Uterus myomatosus, perimenopausale Hyperme...

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FÜR MITGLIEDER Melanomdiagnostik

Braucht es dafür noch einen Dermatologen?

Besonders in der Melanomdiagnostik wird künstliche Intelligenz seit Jahren intensiv untersucht. Eine neue Übersichtsarbeit wertete nun ausschließlich prospektive Studien aus und prüfte, wie sich solche Systeme unter klinischen Bedingungen im Vergleich zu Dermatologen behaupten.

Die Dermatoskopie gehört in der Dermatologie zum Standard bei der Abklärung suspekter pigmentierter Hautveränderungen. Zugleich bleibt ihre diagnostische Treffsicherheit von Erfahrung, klinischem Kontext und der Zusammensetzung des untersuchten Läsionsspektrums abhängig. Vor diesem Hintergrund wächst das Interesse an Systemen der künstlichen Intelligenz (KI), insbesondere an neuronalen Netzen zur Bildklassifikation, die in der Melanomdiagnostik als Entscheidungshilfe eingesetzt werden könnten.

Prospektive Studien sollten ...

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Wofür steht der änd?

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FÜR MITGLIEDER Kasuistik

Drei Monate Reizhusten: Die Ursache steckte im Hals

Eine Frau mittleren Alters stellt sich mit einem seit drei Monaten bestehenden trockenen Reizhusten vor. Vorausgehende respiratorische Infekte oder relevante Vorerkrankungen verneint sie, wie die Autoren im Fachmagazin Cureus schreiben.

Die Patientin raucht aktiv und berichtet über eine frühere hohe Tabakexposition. Zusätzlich beschreibt sie ein permanentes Fremdkörpergefühl im Hals. Der Husten beeinträchtige zudemihren Schlaf erheblich und führeinzwischen sogar zu Belas...

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FÜR MITGLIEDER Kollegenfrage

Neu aufgetretene Lateralflexion des Rumpfes

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Pat. 87J., sekundäres Parkinson-Syndrom, chronisches Schmerzsyn...

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FÜR MITGLIEDER Ziemlich unbekannt:

Was tun bei Vulvodynie?

Die Vulvodynie ist in Deutschland nicht als Krankheit klassifiziert. Auch ist sie insgesamt wenig bekannt, sodass Betroffene kaum Aufklärung und Hilfe erfahren. Oft fühlen sie sich auch wenig empathisch behandelt. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat einen Überblick über die Erkrankung verfasst und rät zur Aufnahme der Vulvodynie in offizielle Klassifizierungen.

Die Vulvodynie betrifft meist Frauen im gebärfähigen Alter und äußert sich durch Brennen, Stechen oder starken Juckreiz im Bereich der äußeren Geschlechtsorgane. Manche Frauen beschreiben auch messerstichartige Schmerzen oder ein Gefühl von Stromstößen im Intimbereich. Für die Diagnose einer Vulvodynie müssen die Beschwerden seit m...

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FÜR MITGLIEDER Studie

Gedächtnislücken im Alter: Vorzeichen einer Demenz?

Viele Menschen über 60 kennen das Gefühl: Ein Name will nicht einfallen oder ein Termin wird vergessen. Solche Gedächtnisprobleme gehören für viele zum Älterwerden dazu. Doch können sie auch frühe Hinweise auf eine Demenzerkrankung sein?

Eine aktuelle Studie der Universität Leipzig liefert dazu jetzt ganz neue Erkenntnisse. Die Analyse zeige, dass subjektiv wahrgenommene Gedächtnisveränderungen häufig gemeinsam mit bekannten Risikofaktoren für Demenz auftreten, wie die Autoren schreiben.

Subjektive Gedächtnisprobleme weit verbreitet

Für die von der Alzheimer Forschung Initia...

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FÜR MITGLIEDER Kollegenfrage

Chronisches CMÖ

Guten Tag,nachdem jetzt 1 Jahr kein weiteres Maculaödem auftrat, kam nunmehr das 4. Rezidiv. Behande...

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FÜR MITGLIEDER Fallbericht

Progrediente Ataxie nach Hornhauttransplantation

Eine 33-jährige Frau stellt sich mit zunächst diskretem, progredientem Hörverlust vor. Innerhalb weniger Wochen entwickelt sich eine Gangunsicherheit, die rasch in ein ausgeprägtes zerebelläres Syndrom mit Tremor, Dysarthrie und Ataxie übergeht, wie die Autoren im Fachjournal Viruses schreiben.

Bereits in der zweiten und dritten Woche treten Myoklonien sowie eine Dysphagie auf, welche die Nahrungsaufnahme beeinträchtigt und zu Gewichtsverlust führt. Parallel verschlechtert sich das Hörvermögen weiter und schränkt die Kommunikation zunehmend ein.

Rasche neurologische Verschle...

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FÜR MITGLIEDER Kasuistik

Schwere Folgen eines Bagatelltraumas beim Radeln

Ein 37-jähriger zuvor gesunder Mann stellt sich mit seit einem Tag progredienten Schmerzen und Schwellung des Skrotums vor. Die Beschwerden beginnen unmittelbar nach einer Fahrradtour mit lediglich oberflächlichen Hautabschürfungen , wie die Autoren des Fallberichts im FachjournalBMC Infect Disschreiben.

Der Patient berichtet überdies vonvorangegangenemAlkoholkonsum und längeremLiegen in Seitenlage am Tag vor der Fahrradtour. Initial erfolgte in einem externen Krankenhaus die Fehldiagnose einer Hodentorsion, jedoch ohne spezifische Therapie.

Im weiteren Verlauf verschlechtern sich die Symptome rasch: Das Skrotum vergrößert sich deutlich, die Schmerzen nehmen zu, und es zeigt sich eine livide Hautv...

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FÜR MITGLIEDER Kollegenfrage

Weißlicher, schleimiger Stuhl und Bauchkrämpfe

Liebe Kollegen,87J. alter Pat., Herzinsuffizienz, VHF, Eliquis, Urothel-CA in Remission, chronische ...

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FÜR MITGLIEDER DGK-Jahrestagung

Süßstoffe und ihr Risiko für Herzinfarkte

Süßstoffe sind in aller Munde – in Proteinriegeln, Süßgetränken und verarbeiteten Lebensmitteln. Sie gelten als gesund, doch neuen Studien zufolge liegt offenbar genau das Gegenteil vor. Gerade ohnehin kardiovaskulär gefährdete Personen sollten Süßstoffe unbedingt meiden, so das Fazit von Dr. Marco Witkowski von der Charité Berlin.

Wir befinden uns in einer weltweiten Adipositas-Pandemie – in Deutschland liegt die Prävalenz bei 19 Prozent. Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Eine große Rolle spielen hochverarbeitete Lebensmittel, die viele versteckte Zucker enthalten, sowie gezuckerte Süßgetränke – leere Kalorien ohne Sättigungseffekt. Die Folgen von langjähriger Adipositas sind verheerend: Das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und Tod steigt deutlich an....

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FÜR MITGLIEDER DGIM 2026

Darmkrebs-Screening: Hat die Koloskopie ausgedient?

Sowohl die Koloskopie als auch der FIT(fäkaler immunchemischer Test)sind etabliertere Screening-Werkzeuge für die Früherkennung eines kolorektalen Karzinoms. Ob der FIT die Darmspiegelung in einer älter werdenden Bevölkerung womöglich künftig ersetzen könne, darüber sprach Prof. Christian Pox aus Bremen beim diesjährigen DGIM-Kongress in Wiesbaden.

Erfahrungsgemäß ist die Akzeptanz der Darmspiegelung in der Bevölkerung nicht sonderlich hoch und begegnet immer wieder Vorbehalten, weswegen der FIT (fäkaler immunchemischer Test)als Alternative angeboten wird. Und auch vor dem Hintergrund einer alternden Bevölkerung sowie den Überlegungen, das Alter für Darmspiegelungen zu Vorsorgezwecken auf 45 Jahre zu senken, gewinnt der FIT – auch iFOBT (immunological Faecal Occult Bloo...

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FÜR MITGLIEDER Kollegenfrage

Migräne mit Aura und Kontrazeption

Eine 18-jährige Patientin mit bekannter Migräne mit Aura wünscht eine Erstverordnung zur Kontrazepti...

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FÜR MITGLIEDER Was bringt die Koloskopie?

Langzeit-Studie in „Lancet“ erfordert Neubewertung

Seit mehr als zwei Jahrzehnten gilt die Koloskopie als Goldstandard für die Darmkrebsvorsorge. Eine im hochrangigen Magazin „The Lancet“ veröffentlichte Auswertung von Langzeit-Daten erfordert einem Begleitkommentar zufolge nun „eine Neubewertung dessen, was die Koloskopie auf Bevölkerungsebene leisten kann – und was nicht.“

In der unter anderem vom Norwegian Research Council und von norwegischen Fachgesellschaften finanzierten Studie („multinational, bevölkerungsbasiert, randomisiert, kontr...

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FÜR MITGLIEDER Kasuistik

Fehldiagnose eines Herpes genitalis endet fulminant

Ein 56-jähriger Mann stellt sich mit seit zwei Tagen progredienten Schmerzen im Genitalbereich und reduziertem Allgemeinzustand vor. In der Anamnese berichtet er über ungeschützten oralen Geschlechtsverkehr vier Tage zuvor – nach anfänglicher Fehleinschätzung eskaliert die Lage rasch, wie die Autoren ihren Fall unlängst auf dem68. Kongress der Deutschen STI-Gesellschaft in Berlin vorstellten.

Klinisch zeigen sich drei vesikuläre Läsionen mit serösem Inhalt am Penis, ein ausgeprägtes Ödem des Penisschaftes sowie eine inguinale Lympha...

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FÜR MITGLIEDER Kollegenfrage

Stoßwelle bei Kalkschulter wirklich lohnenswert?

Wer hat praktische Erfahrungen mit der Stoßwellentherapie bei der Tendinosis calcarea?Mich würde (al...

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