CDU will Aus für telefonische Krankschreibungen
Ist es für Beschäftigte zu einfach, auch ohne den Gang in eine Arztpraxis eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu kommen? Die CDU dringt auf die Abschaffung einer umstrittenen Option.
Angespannte GKV-Finanzlage, höherer medizinischer Bedarf in der Bevölkerung und gleichzeitig Fachkräftemangel: Die ambulante Versorgung steht unter Druck. Welche Weichen müssen nun gestellt werden? Die KV Sachsen-Anhalt zählt auf.
Am 8. März wählen die Baden-Württemberger einen neuen Landtag. Der änd hat die Wahlprogramme geprüft. Die FDP will einerseits Praxen entlasten, indem sie Gründungen erleichtert und Bürokratie abbaut. Zugleich will sie Versorgung enger vernetzen und die Patientensteuerung ausbauen.
Angesichts der Probleme mit immer wiederkehrenden Störungen der Telematikinfrastruktur fordert der Hausärztinnen- und Hausärzteverband eine Erhöhung der TI-Pauschale. Die HÄV-Spitze nimmt dabei in ihrer Kritik kein Blatt vor den Mund.
Der Marburger Bund kann einen Erfolg im Kampf um die Rechte von Ärzten in der Rufbereitschaft verbuchen: Die Vorgabe, während der Rufbereitschaft innerhalb von 30 Minuten „am Patienten“ verfügbar zu sein, ist unzulässig, bestätigte das Landesarbeitsgericht Niedersachsen.
Über die geplante Apothekenreform hat die niedergelassene Ärzteschaft bereits mehrfach ihre Kritik geäußert. Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden hat jedoch eine andere Sicht auf die Dinge und fordert von ihren älteren Kolleginnen und Kollegen mehr Offenheit.
Weltweit ist das Zervixkarzinom die vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen und selbst in Deutschland erkranken trotz Früherkennung und verfügbarer HPV-Impfung jährlich 4.300 Frauen neu an diesem Tumor. Woran liegt das und wie kann die Früherkennung zukünftig besser organisiert werden?
Nicht-genetische Faktoren haben bei Epstein-Barr-Virus-Infektionen einen großen Einfluss auf die Viruslast: Diese ist beispielsweise bei Rauchern und immungeschwächten Personen erhöht. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor.
Eine aktuelle Analyse aus den USA zeigt, dass knapp zwei Drittel der Erwachsenen innerhalb einer Woche mindestens ein Medikament einnehmen. Rezeptfreie Präparate sind dabei nahezu ebenso verbreitet wie verschreibungspflichtige Arzneien. Mit zunehmendem Alter steigt die Zahl der gleichzeitig angewendeten Wirkstoffe deutlich.
Im ersten Halbjahr 2025 sind 292,3 Millionen Behandlungsfälle in der ambulanten Versorgung dokumentiert worden. Das zeigt der aktuelle Trendreport des Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi). Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl um 0,4 Prozent. Zi-Vorstandsvorsitzender Dr. Dominik von Stillfried warnte zugleich vor wachsenden Belastungen in den Praxen.
Die Politik hat Großes vor mit der Rufnummer 116117 der Kassenärztlichen Vereinigungen: Künftig sollen darüber nicht nur die Terminservicestellen, sondern auch sogenannte Akutleitstellen erreichbar sein. Aber ist die 116117-Struktur dafür überhaupt gewappnet? Der änd hat nachgefragt bei den KVen.
Wie soll das Gesundheitssystem im Verteidigungsfall funktionieren? Ministerin Warken plant ein neues Gesetz für Krisen und will Schwachstellen gezielt angehen.
Die Inhalte der elektronischen Patientenakte müssen vor Beschlagnahmung ausdrücklich geschützt werden. Eine entsprechende Forderung der Ärzteorganisationen scheint nun doch beim Justizministerium (BMJV) Gehör zu finden.
Ein Zusammenschluss von Urologen hat einen Chatbot entwickelt, der Nutzern eine Ersteinschätzung zu ihren Symptomen geben soll. Die Patienten sollen dadurch auch ein Gefühl dafür bekommen, wie dringlich ihr Anliegen ist.