CDU will U-Untersuchungen zur Pflicht machen
Die CDU-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft will alle U-Untersuchungen für Kinder bis zum sechsten Lebensjahr künftig zur Pflicht machen.
Die CDU-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft will alle U-Untersuchungen für Kinder bis zum sechsten Lebensjahr künftig zur Pflicht machen.
Am 8. März wählt Baden-Württemberg einen neuen Landtag. Was sind die gesundheitspolitischen Pläne der Parteien? Der änd hat einen Blick in die Wahlprogramme geworfen. Den Anfang machen die Grünen.
Eine neue S2k-Leitlinie zur Therapie immunvermittelter Neuropathien gibt einen Überblick über Neuerungen in der Therapie, insbesondere bei GBS und CIPD, aber auch allgemeine Themen wie die Versorgungskoordination kommen zur Sprache.
Bei der zahnmedizinischen Versorgung steht Schleswig-Holstein gut da, sagt die Kassenzahnärztliche Vereinigung. Doch viele Ärztinnen und Ärzte gehen bald in den Ruhestand. Das bringt Veränderungen.
Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte stehen für eine wohnortnahe, hervorragende Versorgung – aber das setze die Politik aktuell aufs Spiel, warnt KVWL-Chef Spelmeyer. „Wenn man den Bericht des Bundesrechnungshofs ansieht, läuft es einem kalt den Rücken runter“, sagte er am Freitag bei der Vertreterversammlung.
Der Berufsverband der Deutschen Urologie (BvDU) hat die Regresspraktiken der Kassen scharf kritisiert. Der Verband weist darauf hin, dass aktuelle Prüfverfahren zunehmend die Versorgungssicherheit gefährdeten und Ärzte verunsicherten.
Die S2k-Leitlinie „Management und Durchführung des Intermittierenden Katheterismus bei Neurogener Dysfunktion des unteren Harntraktes” wurde erstmals seit 2019 aktualisiert. Die darin formulierten Schlüsselempfehlungen sollen helfen, Komplikationen und Langzeitschäden zu vermeiden und die Lebensqualität der Patienten zu optimieren.
Viele Menschen haben aufgrund befürchteter Nebenwirkungen Vorbehalte gegen Statine - trotz ihrer nachweislich positiven Effekte auf die Herzgesundheit. Eine groß angelegte Studie kann nun mit Vorurteilen aufräumen und fordert die Überarbeitung der Fachinformationen.
Unikliniken sind nur ein Bereich, der kommende Woche bestreikt werden soll. Die Gewerkschaften wollen vor dem Finale im Tarifpoker „ein klares Signal“ setzen.
Bei dem Streit um Abtreibungsverbot des katholischen Klinikträgers in Lippstadt geht es nach Ansicht der Marburger Bundes um mehr als eine ethische Frage im Zusammenhang mit Schwangerschaftsabbrüchen. Landesverbands-Chef Gehle warnt vor einem Verlust der Therapiefreiheit.
Bei jeder vierten weiblichen Genitalbeschneidung sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO medizinische Fachkräfte involviert. Dies führt Studien zufolge zur gesellschaftlichen Akzeptanz des verstümmelnden Rituals und auch zu schwereren Verletzungen.
Bei fortgeschrittener Herzinsuffizienz kann der erhöhte Druck im linken Vorhof durch Implantation eines interatrialen Shunts gesenkt werden. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat das Verfahren nun aufgrund nachgelieferter Ergebnisse aus der RELIEVE-HF-Studie neu bewertet - und positiv beurteilt.
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft beruft die Juristin Claudia Reich in den Vorstand. Sie folgt auf Andreas Wagener und übernimmt auch die Leitung der Rechtsabteilung.
Der Bundesrechnungshof fordert, die Vergütungsregelungen des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) ersatzlos zu streichen. Die KBV spricht von fehlender Kenntnis der Versorgungsrealität. Der AOK-Bundesverband kritisiert derweil „die Ineffizienz in der ambulanten Versorgung“.
Winterzeit ist Fernreisezeit. Tropische Traumstrände sollten aber nicht zur Sorglosigkeit verleiten: Denn in der Karibik, in Brasilien und den Seychellen sind zuletzt die Zahlen der Chikungunya-Erkrankungen gestiegen. Darauf weist das CRM Centrum für Reisemedizin hin.
Das Bundesministerium für Gesundheit hat den Entwurf für den Aktionsplan Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) 2026 bis 2029 mit insgesamt 20 Maßnahmen vorgelegt. Im Zentrum stehen ePA, E-Rezept und der elektronische Medikationsplan.
Der Zulassungsinhaber von Arixtra (Fondaparinux-Natrium) informiert über einen schwerwiegenden Qualitätsmangel im Zusammenhang mit der Nadel in der vorgefüllten Spritze. Sollten braune Verfärbungen an der Nadelbasis zu sehen sein, darf das Medikament nicht mehr verwendet werden.
Die Gesundheitsgefahren des Passivrauchens sind bekannt. Eine Befragung zeigt, dass mehr als 750.000 Kinder und Jugendliche Tabakrauch in Autos ausgesetzt sind. Wer daraus Konsequenzen fordert.
Ein 93-jähriger Mann entwickelt plötzlich mehrere Knoten auf dem Rücken, die erst als harmlose Entzündung behandelt werden. Sie entpuppen sich allerdings als Symptom einer schweren Grunderkrankung, in dessen Folge der Mann drei Monate später verstirbt.
Zusätzliche Vergütungen zur Vermittlung von Facharztterminen sind umgehend abzuschaffen. Das fordert der Bundesrechnungshof in einem aktuellen Bericht. Sie hätten keine Wirkung – wie alle Vergütungsregelungen aus dem TSVG.
Medizinische Versorgungszentren oder Polikliniken gelten als Lösung, wenn kein Krankenhaus da ist oder eines schließen muss. Brandenburg will die Gründung in Kommunen erleichtern.
Ein Arzt hat gegen ein Abtreibungsverbot des katholischen Klinikträgers in Lippstadt einen Teilerfolg erzielt. Eine Anordnung des Arbeitgebers in Bezug auf seine Nebentätigkeit ist rechtswidrig.
Das Gesundheitsministerium unter Jens Spahn beschaffte zu Beginn der Corona-Pandemie viel mehr Schutzmasken als nötig. Die meisten von ihnen kamen nie gegen das Virus zum Einsatz.
Der regelmäßige Verzehr ultrahochverarbeiteter Lebensmittel ist bei Krebsüberlebenden mit einer deutlich erhöhten Sterblichkeit assoziiert. Das zeigt eine prospektive Kohortenstudie aus Italien. Der industrielle Verarbeitungsgrad von Lebensmitteln könnte hierbei wohl einen eigenständigen Einfluss auf die Langzeitprognose haben.
Reicht die Zahl der Hausärztinnen und Hausärzte für ein Primärversorgungssystem aus? Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) hält die Sorge vor einem hausärztlichen Flaschenhals für unbegründet. Entscheidend sei nicht die Kopfzahl, sondern wie die knappen ärztlichen Ressourcen genutzt werden.
Ein sechsjähriges Mädchen wird mit einer zunehmenden Vermehrung des Bauchumfangs, die dem Vater beim Duschen aufgefallen war, in ein Krankenhaus eingeliefert. Schon seit mehreren Monaten leidet das Kind unter reduziertem Appetit und hat stark abgenommen. Die Diagnostik bestätigt den Tumorverdacht, doch der postoperative Verlauf ist leider dramatisch und das Kind kann nicht gerettet werden.
Der Chikungunya-Impfstoff „Vimkunya“ mit französischer Beschriftung ist erneut in Deutschland verfügbar. Darauf weist das Paul-Ehrlich-Institut hin. Vimkunya ist ein Reiseimpfstoff gegen eine Erkrankung, die durch das Chikungunya-Virus verursacht wird.
Die große Mehrheit der Praxen arbeitet inzwischen mit der elektronischen Patientenakte. Laut einer aktuellen Online-Befragung der Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben 80 Prozent der teilnehmenden Ärztinnen, Ärzte und Psychotherapeuten bereits Dokumente in die ePA eingestellt.
Im Moment gibt es ein schönes Beispiel für Patienten, die auch in einem Primärversorgungssystem direkt zum Facharzt gehen sollten, meint der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU): Die „Glätteopfer“ des derzeitigen Winterwetters.
Das Geschehen der akuten respiratorischen Erkrankungen wird weiterhin von Influenzaviren bestimmt. Betroffen sind alle Altersgruppen. Mit weiteren Atemwegserkrankungen führt das laut Robert Koch-Institut zu einer hohen Zahl an Arztbesuchen. Auch die RSV-Aktivität nimmt weiter zu.
Manche Frauen leiden stark unter PMS oder PMDS. In Deutschland gibt es derzeit keine spezifischen Leitlinien-Empfehlungen zur Behandlung des prämenstruellen bzw. prämenstruellen dysphorischen Syndroms. Forschende haben nun einen Übersichtsartikel mit Empfehlungen zum PMS in JAMA publiziert, die sich auf die US-amerikanische Leitlinie berufen.
Gesundheitspolitik gehört für die Menschen in Baden-Württemberg zu den zentralen Kriterien bei ihrer Wahlentscheidung. In einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse geben 91 Prozent der Befragten an, dass das Thema für sie sehr wichtig oder wichtig ist.
Der Krebs ist weg, die Schmerzen bleiben: Anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar haben die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) und die Deutsche Schmerzliga (DSL) die Ergebnisse einer bundesweiten Patientenbefragung veröffentlicht: Die Erhebung offenbart den Organisationen zufolge „erhebliche Defizite in der schmerzmedizinischen Versorgung“.
Ausnahmen bei der Krankenhausreform könnten die angestrebten finanziellen Effekte der Reform weitgehend zunichtemachen. Laut einer aktuellen Analyse des Wirtschaftsforschungsinstituts RWI könnten weitere Aufweichungen dazu führen, dass sich die erwarteten Einsparungen von rund neun Milliarden Euro pro Jahr halbieren.
Gesetzlich Versicherte müssen im Schnitt 42 Tage auf einen Termin beim Facharzt warten, meldet der Bayerische Rundfunk (BR) in einem TV-Beitrag – und fängt Stimmen zu dem Thema ein. Dr. Klaus Stefan Holler, Vorsitzender des Bayerischen Facharztverbandes, spricht dabei Klartext.
Eine internationale Analyse liefert neue Einblicke in die genetischen Grundlagen von Angststörungen. Die Ergebnisse zeigen nicht nur zahlreiche neue Risikovarianten, sondern auch enge genetische Überschneidungen mit Depression und anderen internalisierenden Erkrankungen.
Der Verband der Ersatzkassen (vdek) hat die Mindestmengenkarten für das Jahr 2026 veröffentlicht. Die Karten machen sichtbar, an welchen Standorten Kliniken die geforderten Fallzahlen voraussichtlich erreichen und die Leistungen erbringen dürfen.
In der Debatte um Wartezeiten für Facharzttermine hat der ehemalige Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) eine Termingarantie bei Fachärzten für GKV-Versicherte gefordert. Patienten, die innerhalb von drei Wochen keinen Termin bekommen, sollen wie Privatversicherte ambulant im Krankenhaus behandelt werden, sagte er der „Rheinischen Post“. Bezahlt werden solle das aus dem Honorartopf der niedergelassenen Fachärzte.
„Privatpatient“ klingt eindeutig – ist es in der Praxis aber oft nicht. Im Gespräch mit Rechtsanwältin Andrea Schannath, Justitiarin des Virchowbundes, zeigt sich schnell, wie viele Sonderregeln hinter diesem Begriff stecken können. Wer hier nicht genau hinschaut, verschenkt Honorar oder steuert direkt in Konflikte.
Ein KI-Stethoskop erkennt relevante Herzklappenerkrankungen deutlich zuverlässiger als die klassische Auskultation. In einer prospektiven Studie verdoppelte das System die Sensitivität bei der Detektion pathologischer Herzgeräusche – und könnte so vor allem in der Primärversorgung eingesetzt werden.
An der Medizinischen Hochschule Hannover sollen sich mehrere Ärzte mit unzutreffenden OP-Nachweisen zur Facharztprüfung angemeldet haben. Laut einem Medienbericht sollen dabei operative Mindestanforderungen teils deutlich unterschritten worden sein.
In NRW soll es für Krankenhäuser eine Pflicht geben, unter bestimmten Umständen bei der ärztlichen Weiterbildung zu kooperieren. So sieht es ein Entwurf für eine Gesetzesänderung vor. Lob dafür gibt es vom Marburger Bund.
Zahlreiche Kliniken in Rheinland-Pfalz sind in Finanznöten, auch Insolvenzen gab es schon. In solchen Zeiten in die Infrastruktur zu investieren, ist nicht einfach. Wie das Land dabei unterstützt.
Glaubt man männlichen Influencern in sozialen Medien, so leiden viele junge Männer unter einem „Low T“ - einem Testosteronmangel, der die Männlichkeit gefährdet. Es überrascht nicht, dass hinter den Beiträgen nicht weniger als Marketing für Testosterontests und Supplemente steckt. Das kann auch gefährlich werden.
Digitale Terminvergabesysteme versprechen effizientere Abläufe und Entlastung, bleiben aber zumindest in vielen Praxen in Mecklenburg-Vorpommern die Ausnahme. Das zeigt eine Untersuchung der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern.
Dank Smartphone zur (schnelleren) Diagnose? - Neurowissenschaftler der Uni Innsbruck haben analysiert, wie Smartphones und Wearables die Diagnostik und Vorhersage von Schizophrenie-Spektrum-Störungen verbessern könnten.
Die sächsischen Krankenhäuser stehen vor einem Milliarden-Investment. Probleme in der Versorgung sind dennoch nicht ausgeräumt. In der ambulanten Versorgung fehlen weiter Ärztinnen und Ärzte.
Die Zahl der komplett privat Krankenversicherten in Deutschland hat sich 2025 im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Bei den Zusatzversicherten verzeichnet die PKV einen leichten Zuwachs.
Menschen mit Diabetes, die Metformin einnehmen, entwickeln seltener die intermediäre altersbedingte Makuladegeneration (AMD). Eine Beobachtungsstudie analysierte erstmals systematisch den Zusammenhang und wirft mit den Ergebnissen die Frage auf: Könnte ein etabliertes Diabetesmedikament künftig das Augenlicht schützen?
Viele Datenschutzverstöße entstehen nicht durch Hacker, sondern im ganz normalen Praxisbetrieb. Rechtsanwalt Christian Solmecke erklärt, warum Empfangstresen, Telefonate und private Endgeräte zu Haftungsfallen werden können – und weshalb sich Praxisinhaber nicht hinter Formularen verstecken können.