Klinik: Keine Entwarnung im Fall deutscher Kontaktperson
Unter hohen Schutzmaßnahmen ist eine Kontaktperson vom Kreuzfahrtschiff „Hondius“ zur Untersuchung nach Düsseldorf gebracht worden. Die medizinische Abklärung dauert lang.
Unter hohen Schutzmaßnahmen ist eine Kontaktperson vom Kreuzfahrtschiff „Hondius“ zur Untersuchung nach Düsseldorf gebracht worden. Die medizinische Abklärung dauert lang.
Der Weg für assistierte Telemedizin in Apotheken ist offenbar frei: Nach einem Schiedsspruch zur Vergütung rechnet der Deutsche Apothekerverband damit, dass Apotheken die neuen Leistungen ab 1. Juli anbieten können.
Tausende Patienten müssen lange auf eine lebensrettende Niere warten. Nun ist ein Gesetz besiegelt, das die Aussichten verbessern soll - mit erweiterten Möglichkeiten für Organspenden.
Aufgrund von Sicherheitsbedenken hat der Zulassungsinhaber Exeltis Germany GmbH vor einer nicht zulassungskonformen Kennzeichnung auf der äußeren Umhüllung gewarnt. Konkret geht es um FAMENITA 200 mg, 90 St. (N3)
Eine Frau mittleren Alters stellt sich mit einem seit drei Monaten bestehenden trockenen Reizhusten vor. Vorausgehende respiratorische Infekte oder relevante Vorerkrankungen verneint sie.
Bei Rückenschmerzen oder anderen Schmerzen am Bewegungsapparat führen Röntgen- oder MRT-Untersuchungen nicht immer zu besseren Diagnosen. Ein an der Uni Marburg entwickeltes mehrstufiges Konzept mit einem multimedialen Training für Hausärzte soll nun Überdiagnostik bei der Bildgebung vermeiden und eine präzisere Entscheidungsfindung fördern.
Impfungen in der Schwangerschaft haben die Mortalität und Morbidität von Mutter und Kind deutlich senken können. Entsprechend wächst die Zahl der empfohlenen Vakzinen kontinuierlich. Eine große Studie aus Australien hat nun untersucht, ob simultane Impfungen von in der Schwangerschaft sicher sind.
Offenbar gibt es vier unterschiedliche Subtypen von Leukämie-Stammzellen: Diese Vielfalt könnte erklären, warum eines der wichtigsten Medikamente zur Behandlung der akuten myeloischen Leukämie (AML) bei manchen Patienten nicht ausreichend wirkt oder an Wirksamkeit verliert.
Weniger Termine, gestoppte Investitionen, drohende Praxisaufgaben: Eine Umfrage der KV Brandenburg zeichnet ein drastisches Bild der möglichen Folgen des GKV-Spargesetzes. Viele Niedergelassene sehen ihre wirtschaftliche Existenz gefährdet und warnen vor einem schleichenden Rückzug aus der Versorgung.
Eine geschlechtsangleichende Vaginoplastik kann bei trans Frauen mit einer leichten Verschlechterung von Symptomen einer überaktiven Blase einhergehen. Besonders betroffen scheinen ältere Patientinnen zu sein.
Die geplante Streichung der extrabudgetären TSVG-Zuschläge sorgt weiter für Streit. Während die Bundesregierung die Steuerungswirkung infrage stellt, hält das Zi mit neuen Zahlen dagegen: Hausarztvermittlungen führten bei dringenden Fällen häufig innerhalb weniger Tage zum Facharzttermin.
Die Kürzungen bei den Honoraren der Psychotherapeuten haben für viel Verärgerung in der Fachgruppe gesorgt. Der GKV-Spitzenverband hält den Schritt rückblickend aber für gerechtfertigt – und erläutert die Gründe.
Die Landesärztekammer Baden-Württemberg und die Diakonie Stetten wollen Arztbesuche für Menschen mit geistigen Behinderungen verständlicher machen. Ein neuer Anamnesebogen in Leichter Sprache soll Patienten helfen und Praxen entlasten.
Seit März haben sich zehn Menschen in vier Krankenhäusern in Deutschland mit Ralstonia mannitolilytica infiziert. Das teilt das Robert Koch-Institut (RKI) mit. R. mannitolilytica ist ein gramnegatives Bakterium und opportunistisch pathogen. Infektionen treten vorwiegend bei Immunsuppression auf.
Weil eine Ärztin im Ruhestand ihre Unterlagen verspätet eingereicht hatte, setzte die Bayerische Landesärztekammer zunächst den Höchstbeitrag von 15.000 Euro fest. Das Verwaltungsgericht München hält dieses Vorgehen für unverhältnismäßig.
13 Jahre nach der Erstveröffentlichung einer Leitlinie zur Behandlung aneurysmatischer Subarachnoidalblutungen durch die European Stroke Organisation (ESO) wurde nun eine neue, europaweit gültige Version durch drei führenden Fachgesellschaften vorgestellt.
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt schlagen Ärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung Alarm: Forderungen gegen ausländische Fachkräfte gefährdeten die medizinische Versorgung im Land. Schon heute stammt fast jeder fünfte Arzt aus dem Ausland.
Männliche Geschlechtshormone gelten überwiegend als fördernde Faktoren für Tumorwachstum, da sie antitumorale Immunreaktionen unterdrücken können. Eine neue Studie stellt dieses Konzept nun zumindest für Hirntumoren infrage. Forschende sehen in den Erkenntnissen Grundsteine für künftige Therapien.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zeigt sich offen für die Idee, die Zahl der Kassen von derzeit rund 100 deutlich zu verringern. Die GKV-Finanzkommission solle jetzt weitere Maßnahmen vorschlagen, „wie wir möglicherweise zu einer Reduzierung der Krankenkassen kommen“.
Zuckerabgabe ja, aber reicht das? Niedersachsens Ärztekammer-Präsidentin Renneberg fordert von der Regierung mehr Einsatz für Prävention - und möchte dafür auch das Bewusstsein in der Bevölkerung stärken.
Nicole Löhr sieht im geplanten Digitalgesetz und bei der TI 2.0 „Schritte in die richtige Richtung“, sagte sie bei einer Digital-Veranstaltung in Berlin. Sie und eine weitere KV-Vertreterin drangen darauf, dass auch Kliniken stärker KIM nutzen.
Die erste Beratung eines AfD-Antrags zur Zukunft der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat im Bundestag zu einer scharfen Auseinandersetzung über die gesundheitspolitische Rolle der Partei geführt.
Die Zahl der Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung ist in Hessen erneut gestiegen und lag Ende 2025 bei über 7000. Das geht aus dem Weiterbildungsregister der Landesärztekammer hervor.
Ein Mann in den 20ern stellt sich mit seit Monaten persistierender Urethritis vor. Die Beschwerden begannen mit penilem Schmerz und weißlichem urethralem Ausfluss. Der Patient nimmt eine HIV-Präexpositionsprophylaxe ein und berichtet über sexuelle Kontakte mit Männern.
Multimorbidität wird gemeinhin mit hohem Lebensalter verbunden. Eine Studie des Zentralinstituts Kassenärztliche Versorgung zeigt nun jedoch: Schon ab einem Alter von 50 Jahren haben viele Menschen zwei oder mehr Krankheiten und gelten damit als multimorbide. Das hat Auswirkungen auf die Versorgung.
Einfach mal zusammen an die frische Luft: Naturbezogene Gruppenaktivitäten können bei älteren Menschen in Pflegeheimen die Einsamkeit verringern, den Schlaf und die kognitiven Fähigkeiten verbessern. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Helsinki.
In Berlin haben sich die Akteure der ambulanten, stationären und psychotherapeutischen Versorgung zum gemeinsamen Protest gegen die geplanten Sparmaßnahmen der Bundesregierung zusammengeschlossen. Sie warnen vor Versorgungseinschnitten und kündigen Maßnahmen an.
Eine blinde Patientin kämpft in Karlsruhe für rechtliche Handhabe gegen ihre Ablehnung in einer Rehaklinik. Warum das Urteil auch über ihren Fall hinaus große Auswirkungen haben könnte.
Deutschland liegt bei der Organspende deutlich hinter anderen Ländern zurück. Nach Ansicht einer Gruppe von Abgeordneten soll sich das ändern – durch eine umstrittene Neuregelung.
Auch in Deutschland können Mäuse gefährliche Viren übertragen: Erneut ist in Bayern ein Mensch an den Folgen einer Infektion mit dem Borna-Virus gestorben. Die Infektion wurde in Augsburg nachgewiesen. Das Virus wird vorwiegend von der Feldspitzmaus übertragen.
Auch Intensivstationen haben zunehmend mit Personalmangel zu kämpfen. Dieser könnte sich weiter verschärfen. Das zumindest deuten die Ergebnisse einer Umfrage der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin an.
Der Verdacht auf Hantavirus-Infektionen auf einem Kreuzfahrtschiff hat sich unlängst bestätigt. Nun wurde bekannt, dass es sich um das Andes-Virus handelt – eine Unterform des Hanavirus, das von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Fachleute schätzen die Gefahr einer Ausbreitung gering ein, mahnen aber dennoch zur Vorsicht.
Die Grünen werfen der Bundesregierung Mutlosigkeit bei der GKV-Reform vor. Während Union und SPD das Beitragssatz-Stabilisierungsgesetz als notwendige „Notbremse“ verteidigen, fordert die Opposition tiefgreifendere Strukturreformen und eine Senkung der Krankenkassenbeiträge um bis zu zwei Prozentpunkte.
Die Lage auf dem ärztlichen Arbeitsmarkt in den USA hat sich nach den Belastungen der COVID-19-Pandemie offenbar etwas stabilisiert. Dennoch bleibt die Unzufriedenheit vieler Ärztinnen und Ärzte hoch, wie eine aktuelle Studie in JAMA Netw Open zeigt.
Das politische Verfahren rund um das GKV-Spargesetz läuft in ungewöhnlich hohem Tempo. Martin Degenhardt, Geschäftsführer der Länder-KVen-Gemeinschaft FALK, warnt davor, dass unter diesen Bedingungen zentrale Erfahrungen aus der ambulanten Versorgung kaum noch ausreichend in politische Entscheidungen einfließen können.
Kauschmerzen oder neu auftretende Beschwerden im Kieferbereich können auf eine Riesenzellarteriitis hinweisen. Bei zusätzlichen Sehstörungen wird eine rasche Abklärung besonders dringlich. Ein neu entwickelter MRT-Score könnte künftig helfen, die Krankheitslast besser einzuordnen.
Frauen haben im Vergleich zu Männern ein um 60 Prozent höheres Verletzungsrisiko bei Autounfällen. Das gelte besonders für Beifahrerinnen und ältere Frauen, teilt die Technische Universität Graz mit. Sicherheitssysteme und Teststandards müssten daher angepasst werden.
Die DGKJ hat ihre Leitlinie „Therapie und Prävention der Adipositas im Kindes- und Jugendalter“ vorzeitig aktualisiert. Die vergangene Version habe den aktuellen Stand der Wissenschaft nicht mehr adäquat abgebildet.
Ultrahochverarbeitete Lebensmittel geraten zunehmend in den Fokus der Herz-Kreislauf-Medizin. Ein neues Konsensuspapier der ESC weist darauf hin, dass stark industriell verarbeitete Produkte potenziell gravierende Folgen für die kardiovaskuläre Gesundheit haben könnten.
Die neuen Digital-Gesetzespläne aus dem Bundesgesundheitsministerium stoßen dem Virchowbund sauer auf. Er sieht darin einen staatlichen Eingriff in Praxisstrukturen und das Arztgeheimnis.
Sie sind von der Streichung der TSVG-Honorarregelung besonders betroffen – und wollen handeln: 82 Prozent der HNO-Facharztpraxen planen angesichts der GKV-Sparpläne, ihre Sprechzeiten für Kassenpatienten zu kürzen. Das hat eine aktuelle Umfrage des Berufsverbandes ergeben. Mehr als die Hälfte sieht sich gezwungen, Personal abzubauen.
Hat das Spargesetz aus dem Hause Warken großen Einfluss auf die Zahl der Privatpatienten? Der Verband der Privatärztlichen Verrechnungsstellen (PVS) warnt vor einem „systemverändernden Trojanischen Pferd“.
Vitiligo ist eine chronische, sichtbare und für viele Betroffene belastende Erkrankung. Eine große US-Studie untersuchte nun den Behandlungsalltag nach der Diagnose. Die Daten zeigen, dass viele Patienten keine spezifische Therapie erhalten oder Behandlungen nur kurz fortgeführt werden.
Wer zahlt für die Kassenbeiträge von Bürgergeldempfängern? Der CDU-Finanzexperte Bury macht einen neuen Vorschlag.
Viele augenärztliche OP-Zentren in Deutschland lassen Patientinnen und Patienten offenbar für Augenlinsen-Implantate draufzahlen, obwohl diese Kassenleistung sind. Das haben NDR-Recherchen ergeben. Der Sender spricht von „massenhafter Abzocke“.
Mit scharfen Tönen kritisierten die vdek-Chefin Ulrike Elsner und der Verwaltungsratsvorsitzende Uwe Clemens die geplante Kürzung der Bundesmittel im Rahmen des Sparpakets. Ministerin Nina Warken (CDU) verteidigte den Kabinettsbeschluss, stellte aber auch Änderungen in Aussicht.
Die Krankenkassen drängen bei der geplanten Einführung eines Primärversorgungssystems auf einen verpflichtenden digitalen Terminpool. Dort müssten dann Vertragsärzte „einen relevanten Anteil“ ihrer freien Termine eintragen.
Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband übt scharfe Kritik am geplanten Digitalgesetz. Dieser lasse „nichts Gutes ahnen“. Vor allem die digitale Ersteinschätzung und der erweiterte Zugriff der Kassen auf ePA-Daten stoßen auf Widerstand.
Eine 36-jährige Schwangere mit Morbus Parkinson stellt sich mit regelmäßigen Wehen in einer Geburtsklinik vor. Die Patientin lebt seit vier Jahren mit einer Parkinson-Erkrankung und nimmt kontinuierlich Levodopa-Benserazid sowie Trihexyphenidyl ein.
Eine aktuelle Registerstudie legt nahe, dass das erhöhte Pankreaskarzinomrisiko durch Helicobacter pylori nach einer Eradikationstherapie auf das Niveau der Allgemeinbevölkerung sinken könnte.