BMG soll sich mit Informationen zur Barrierefreiheit befassen
Der Petitionsausschuss des Bundestages unterstützt die Forderung, Informationen zur Barrierefreiheit von Arztpraxen niederschwellig und flächendeckend zur Verfügung zu stellen.
Der Petitionsausschuss des Bundestages unterstützt die Forderung, Informationen zur Barrierefreiheit von Arztpraxen niederschwellig und flächendeckend zur Verfügung zu stellen.
Wearables können helfen, epileptische Anfälle frühzeitig zu erkennen und Alarm auszulösen. Wichtig sei jedoch, sich für ein zertifiziertes Produkt zu entscheiden. Darauf weist die DGKN in einer Pressekonferenz anlässlich des Kongresses für Klinische Neurowissenschaften in Augsburg hin. Gerade datenschutzrechtlich sei dies relevant.
Mit der Zulassung der ersten adaptiven Tiefen Hirnstimulation 2025 in den USA und Europa steht eine neue Generation „intelligenter“ Hirnschrittmacher für Parkinson-Patienten zur Verfügung. Erste klinische Anwendungen zeigen „vielversprechende Ergebnisse“.
Die ePA habe großes Potenzial, die Versorgung zu verbessern. Sie müsse aber praxistauglicher werden, mahnt der Hartmannbund.
Wenn in Mecklenburg-Vorpommern demnächst wieder neue Studienplätze im Rahmen der Landarztquote vergeben werden, mischt die KVMV nicht mehr mit. Sie selbst ist darüber nicht begeistert.
Die neu veröffentlichte Leitlinie hat zum Ziel, ausführliches Wissen zur Alopecia areata zu vermitteln, konkrete Handlungsempfehlungen zu geben und unnötige Therapien zu vermeiden - das soll auch die Kosten für die Behandlung senken.
Die schon besiegelte Neuaufstellung der Krankenhäuser soll an einigen Stellen geändert werden. Wann klappt der Durchbruch für das Gesetz?
Aktives und früheres Rauchen erhöht bei älteren Frauen das Risiko für osteoporotische Frakturen. Neben einer verminderten Knochendichte tragen auch funktionelle Einschränkungen und Veränderungen der Knochenmikroarchitektur zur Risikoerhöhung bei. Besonders ausgeprägt ist das Risiko für Hüftfrakturen bei aktiven Raucherinnen.
Jahrelang ruhte das Verfahren, mit dem die Gesellschaft für Freiheitsrechte und Constanze Kurz vom CCC gegen die zentrale Speicherung von Gesundheitsdaten beim Forschungsdatenzentrum (FDZ) vorgehen. Jetzt wird es fortgesetzt.
Der frühere Siemens-Manager Michael Sen hat den Bad Homburger Gesundheitskonzern radikal umgebaut – der Gewinn steigt auch 2025 kräftig. Nun soll Sen länger auf dem Chefposten bleiben.
Der CDU-Parteitag setzt sich für eine Bagatellgrenze bei Verordnungsprüfungen und Regressforderungen ein. Woran hakt das Vorhaben und wie groß ist die Regressgefahr wirklich? Der änd hat im BMG und bei einem Kassenarztrechtler nachgefragt.
Die ambulante Versorgung im Saarland steht vor wachsenden Herausforderungen. Eine alternde Ärzteschaft, zu wenig Nachwuchs und steigende Inanspruchnahme von Notdienststrukturen verschärfen die Lage. Der KV-Vorstand fordert deshalb strukturelle Reformen.
Ein neuer, auf einem Plasma-Biomarker basierender Bluttest kann bei kognitiv unauffälligen Personen den Beginn der Alzheimer-Symptome mit einer Genauigkeit von rund drei Jahren vorhersagen. Dies zeigt eine aktuelle Studie in Nature Medicine.
Ein gezielter Eingriff in die Genregulation könnte das Wachstum des klarzelligen Nierenzellkarzinoms bremsen – der häufigsten Form von Nierenkrebs. Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und des Universitätsklinikums Erlangen haben ein spezifisches DNA-Element identifiziert, das maßgeblich zur Überproduktion eines krebsfördernden Proteins beiträgt.
Betrüger erstellen mit KI Videos, in denen digitale Klone echter Ärzte Wundermittel anpreisen. Die Bundesärztekammer sieht darin eine Gefahr für das Vertrauen in Ärzte und den Patientenschutz – und fordert die Social-Media-Plattformen auf, die gefälschten Beiträge schneller zu entfernen.
Gerade im Gesundheitsbereich müssen sich werbliche Aussagen an der tatsächlichen Qualifikation und Leistungsfähigkeit messen lassen. Wer ein besonderes fachliches Niveau suggeriert, muss dieses auch organisatorisch und personell belegen können. Das zeigt ein Urteil des Oberlandesgerichts Nürnberg vom 19. August 2025 (Az. 3 U 562/25 UWG).
Im Herzmuskel werden nach einem Infarkt Reparaturvorgänge in Gang gesetzt. Eine Rolle dabei spielen Makrophagen, die jedoch auch negative Prozesse auslösen können. Entscheidend ist die „Polarisierung“ der Makrophagen. Wie sich diese beeinflussen lässt, beschreibt ein Team aus Hannover im „European Heart Journal“.
Die Zahl der Menschen mit Diabetes steigt. Die Digitalisierung bringt große Chancen für eine bessere Versorgung, doch das erfordert Digitalkompetenz nicht nur bei Patienten, sondern auch in Praxen und Kliniken – und müsse besser finanziert werden, fordert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG).
Eine multizentrische Kohortenstudie untersuchte den klinischen Nutzen der konsequenten Anwendung eines standardisierten Behandlungsalgorithmus beim idiopathischen Hörsturz. Die Ergebnisse zeigen: Eine leitliniengerechte, strukturierte Therapie geht mit besseren audiometrischen Ergebnissen einher.
Es ist eine Herausforderung für Forschende sowie Ärztinnen und Ärzte: Wie kann man Ohrgewebe ersetzen, das entweder durch Brände oder Unfälle zerstört oder bei Geburt erst gar nicht angelegt war? Ein Forschungsteam aus Zürich hat nun ein Ohr gezüchtet, das dem Original sehr nahekommt.
Am Mittwoch berät der Bundestag auf Antrag der Grünen über eine stärkere Regulierung von Medizinischen Versorgungszentren. Der Verband Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) stellt sich gegen den Vorstoß und warnt vor Eingriffen, die sich auf die Eigentümerstruktur von MVZ konzentrieren.
Welches Antibiotikum ist das richtige bei einer schweren Infektion mit einem multiresistenten Erreger (MRE)? Aktuelle Antworten soll nun eine neue Leitlinie geben.
Die Umsetzung der Krankenhausreform gerät erneut ins Stocken. Nachdem die Beratung über das Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) kurzfristig abgesetzt wurde, fordern die Länder mehr Klarheit und Flexibilität vom Bund. Aus der Opposition kommt scharfe Kritik an der Koalition und ihren Änderungsplänen.
Der juristische Kampf um die Bereitschaftsdienstreform in Baden-Württemberg nähert sich offenbar dem Ende: Mehrere Städte und ein Landkreis haben ihre Klagen gegen die Strukturänderungen nun zurückgezogen.
Die EU-Chemikalienagentur hatte erwägt den zentralen Bestandteil von Desinfektionsmitteln als krebserregend einzustufen. Nun gab es Entwarnung.
Ein Umbrella-Review analysierte elf Meta-Analysen zu GLP-1-Rezeptoragonisten bei Kindern und Jugendlichen mit Adipositas oder Typ-2-Diabetes. Es zeigten sich signifikante Verbesserungen von Gewicht, HbA1c, BMI-z-Score und systolischem Blutdruck, ohne erhöhte Raten unerwünschter Ereignisse. Langfristige Sicherheitsdaten sind jedoch weiterhin begrenzt.
Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim hat einen bislang nicht genauer charakterisierten neuronalen Mechanismus identifiziert, über den das Neuropeptid Oxytocin soziales Verhalten gezielt fördert – selbst in Notsituationen.
Auch im Gesundheitswesen findet immer mehr online statt, ob es nun um Terminvereinbarungen oder die Verwaltung der eigenen Daten in der ePA geht. Doch das schließt viele Menschen aus, zeigen aktuelle Zahlen.
Zwar ist die durchschnittliche Arbeitszeit bei Medizinerinnen und Medizinern gesunken, dennoch zählen sie nach wie vor zu den Erwerbstätigen mit überdurchschnittlich langen Arbeitszeiten.
Fast alle Menschen mit einem BMI ≥ 30 kg/m² weisen zusätzliche anthropometrische Merkmale erhöhter Fettmasse auf - und rund 80 Prozent erfüllen bereits Kriterien einer klinisch relevanten Adipositas mit messbaren gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Vor diesem Hintergrund fragten sich Forschende: Macht die neue Adipositas-Einteilung in „klinisch“ versus „nicht-klinisch“ überhaupt Sinn?
Wie lange sollten Mütter im Idealfall stillen? Die Frage wird international unterschiedlich beantwortet. Eine neue S3-Leitlinie hat nun zwei konkrete Empfehlungen zur Stilldauer formuliert.
Der Vorschlag von KBV-Chef Gassen stößt in der Politik auf wenig Gegenliebe: Die Regierungsfraktionen von Union und SPD sprechen sich dagegen aus, die freiwilligen Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen abzuschaffen.
Ein Mediziner aus Niederbayern hat seine Abrechnungen mit der Kassenärztlichen Vereinigung gefälscht. Nicht nur deswegen muss er ins Gefängnis.
Die Leitlinien der European Association of Urology empfehlen bislang einen einmaligen PSA-Test mit weiterer Abklärung auf ein mögliches Prostatakarzinom ab ≥ 3 ng/ml. Daten der PROBASE-Studie zeigten nun auf dem DKK 2026: Eine bestätigende Zweitmessung kann häufig unnötige invasive Diagnostik reduzieren.
Hat die elektronische Patientenakte (ePA) einen Fehlstart hingelegt? In einem ausführlichen Beitrag auf LinkedIn widerspricht Lena Dimde, verantwortlich für ePA bei der Gematik, dieser Einschätzung deutlich und plädiert für einen sachlichen Umgang mit dem Transformationsprojekt.
Die fetale Nackentransparenz (NT) ist ein etablierter Bestandteil des Ersttrimesterscreenings. Eine aktuelle Analyse zeigt, dass auch bei chromosomal unauffälligen Feten mit zunehmender Nackentransparenz das Risiko für strukturelle Anomalien und ungünstige Schwangerschaftsverläufe steigt.
Die Unikliniken Magdeburg und Freiburg melden einen gemeinsamen Therapieerfolg: Mit neuem Immuntherapie-Ansatz konnte eine Patientin mit einer besonders schweren Form der seltenen Blutkrankheit Immunthrombozytopenie (ITP) erfolgreich behandelt werden. Zum Einsatz kam ein sogenannter T-Zell-Engager.
Periprothetische Gelenkinfektionen sind selten, aber folgenschwer. Neue Erkenntnisse legen nahe: Oft stammen die Erreger nicht von außen, sondern aus dem eigenen Mikrobiom – womöglich über einen „Trojanischen Pferd“-Mechanismus. Darm, Haut und Nasenschleimhaut rücken damit therapeutisch in den Fokus.
Die S3-Leitlinie zur onkologischen Ernährungsmedizin wurde nach elf Jahren aktualisiert: Sie spricht sich gegen restriktive Diäten bei Krebs aus. „Krebsdiäten“ und spezielle Fastenprogramme seien demnach nicht für Krebspatienten geeignet, bergen aber ein hohes Risiko für Mangelernährung, das auch zum Tod führen könne.
Die neue Stiko-Empfehlung zur Meningokokken-Impfung ist zwar mit der Übernahme in die Schutzimpfungs-Richtlinie zum 18. Februar in Kraft getreten. Abgerechnet werden kann die Impfung aber noch nicht so einfach.
Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie warnt vor gravierenden Versorgungslücken bei seltenen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Wiederholte Ablehnungen indizierter Off-Label-Therapien sowie drohende Regressforderungen führten zu schweren Krankheitsverläufen.
Laut Koalitionsvertrag plant die Bundesregierung, die Rahmenbedingungen für das Praktische Jahr zu verbessern. Bislang ist auf diesem Feld aber noch nichts Nennenswertes passiert. Der Studierenden-Ausschuss im Hartmannbund ärgert sich darüber.
Eine 63-jährige Frau stellt sich mit starken rechtsseitigen Kopf- und Gesichtsschmerzen, Photophobie, Tinnitus und blutigem Ausfluss aus dem rechten Ohr vor. Die Ärzte vermuten eine eitrige Otitis media – doch die ist es nicht.
Ein zweijähriger Junge mit einer angeborenen Herzerkrankung hatte kurz vor Weihnachten eine Herztransplantation erhalten. Nun verstarb Domenico auf der Intensivstation des Monaldi-Krankenhauses in Neapel nach einer schweren Verschlechterung seines Gesundheitszustands. Der tragische Fall wird jetzt untersucht.
Schneller Wirkeintritt, kurze Behandlungsdauer, anhaltender Effekt: Eine Phase-IIa-Studie untersuchte intravenöses DMT bei moderater bis schwerer Depression. Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Symptomreduktion gegenüber Placebo bei guter Verträglichkeit. Damit rückt ein kurz wirksames Psychedelikum als potenziell neuer Therapieansatz in den Fokus der klinischen Forschung.
Eine Abschaffung der TSVG-Zuschläge für Fachärztinnen und Fachärzte wird immer wahrscheinlicher. Auch die Bundesgesundheitsministerin hat sich dafür ausgesprochen. Die niedergelassene Ärzteschaft hingegen wehrt sich vehement gegen diesen Plan, so auch MEDI GENO.
Erstmals zeigen präklinische Daten, dass Tirzepatid (Handelsname Mounjaro) nicht nur Körpergewicht und Blutzucker beeinflusst, sondern auch den Alkoholkonsum reduziert. Offenbar scheint der Wirkstoff das dopaminerge Belohnungssystem zu beeinflussen und epigenetische Anpassungen zu bewirken. Die Forschenden hoffen nun auf neue Therapieansätze bei Alkoholabhängigkeit.
Eine Schwangerschaft verlangt dem weiblichen Organismus viel ab – auch dem Herz-Kreislauf-System. Genau darin liegt offenbar eine Chance für die Prävention: Bestimmte Blutwerte in der Schwangerschaft können Hinweise auf ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko Jahre später liefern.
Die spontane Koronardissektion gilt als eine weiterhin unterdiagnostizierte Ursache des akuten Myokardinfarkts bei jüngeren, häufig kardiovaskulär ansonsten gesunden Frauen. Das bestätigen aktuelle Daten. Diese weisen aber auch auf einen anderen bedeutenden Aspekt hin.
In der CDU ist von einem zu hohen Krankenstand die Rede - weshalb man die Krankschreibung per Telefon abschaffen will. Doch die SPD sieht das anders und verweist auf den Koalitionsvertrag.