Digitalverband: Brauchen „Orchestrierer“ der Gesundheitssektoren
Im Vorfeld der Digitalmesse DMEA hat der Bundesverband Gesundheits-IT Baustellen bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen benannt und auf eine nachhaltige Finanzierung gedrungen.
Im Vorfeld der Digitalmesse DMEA hat der Bundesverband Gesundheits-IT Baustellen bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen benannt und auf eine nachhaltige Finanzierung gedrungen.
Die Proteste gegen die Absenkung der Psychotherapeuten-Honorare gewinnen Rückhalt. Aus Politik und ärztlicher Selbstverwaltung kommt deutliche Kritik, verbunden mit der Forderung an den Bund, die Entscheidung zu korrigieren.
Auf einer Intensivstation für Frühgeborene wird ein Bakterium entdeckt. Für ein Baby hat der Keim tödliche Folgen, zwei weitere Frühchen sind von dem Erreger betroffen. Was ist bislang bekannt?
In diesem Jahr soll eine Reihe von Reformgesetzen aus dem BMG im Bundestag aufschlagen. Eine erhöhte Schlagzahl, die nach Auffassung der gesundheitspolitischen Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Simone Borchardt, dringend nötig ist.
Rund 1500 Menschen sind am Mittwochnachmittag gegen die Kürzung der Honorare in der Psychotherapie in Berlin auf die Straße gegangen. Vor dem Bundestag forderten sie eine auskömmliche Finanzierung der ambulanten Psychotherapie.
Der 15. April 1912 um 2:20 Uhr markiert mit dem Untergang der Titanic die wohl bekannteste Schiffskatastrophe der Welt. Eine aktuelle Studie überrascht nun 114 Jahre später mit einer neuen Erklärung, weshalb der Eisberg womöglich übersehen wurde – eine aufregende Spurensuche.
Der Bundesverband der Betreiber medizinischer Versorgungszentren (BBMV) fordert einen Masterplan für die Ambulantisierung – und warnt vor einem reinen Sparkurs in der GKV. Finanzielle Stabilisierung dürfe „nicht zum Bremsklotz des Strukturwandels werden“.
Nicht nur von Ärzteschaft, Kliniklobby und Co. muss sich Bundesgesundheitsministerin Nina Warken scharfe Kritik an ihren Sparvorschlägen anhören. Auch aus den eigenen Reihen bläst ihr Gegenwind ins Gesicht.
Die kardiovaskulären und renalen Vorteile der SGLT-2-Hemmer sind gut belegt. Eine aktuelle Metaanalyse greift nun eine Frage auf, die in der Praxis oft mitschwingt: Könnte die Stoffwechsellage vor Therapiebeginn für das Risiko einer diabetischen Ketoazidose wichtiger sein als bisher angenommen?
Mit der gleichen Funk-Technologie, mit der man Hund und Katze „chippen“ oder Waren in einem Kaufhaus markieren kann, kann man auch die Atmung von Menschen überwachen. Das belegt eine Studie aus Schweden. Es soll „eine völlig neue Methode zur Messung von Atembewegungen“ sein.
Knapp ein Jahr nach Beginn der bundesweiten Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) wurden mehr als 100 Millionen Dokumente wie Befunde und Diagnosen eingestellt, wie aus Daten der Gematik hervorgeht.
Eine internationale Forschungsgruppe schlägt ein neues Konzept zum langfristigen Erhalt der Haarfollikelgesundheit vor. Statt rein symptomorientierter Therapie soll künftig die Prävention mehr zum Mittelpunkt werden.
Nordrhein-Westfalen will den Nichtraucherschutz auf E-Zigaretten, Tabakerhitzer und Cannabisprodukte ausdehnen. Das beschloss das Landeskabinett. Ein entsprechendes Gesetz geht jetzt in die Beratung.
Das Hautkrebsscreening steht ebenfalls auf der Sparliste von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken. Es zu streichen, könnte nach hinten losgehen, warnen hingegen Vertreter der Fachgruppe Dermatologie – und fordern gar eine Ausweitung der Präventionsleistung.
Delir gilt oft als vorübergehende Komplikation eines Krankenhausaufenthalts, deren Bedeutung vor allem im Akutverlauf verortet wird. Eine große britische Kohortenstudie deutet darauf hin, dass ein stationäres Delir auch bei späteren Krankenhausaufenthalten mit zahlreichen unerwünschten Ereignissen verbunden ist.
Ein neu entwickeltes Verfahren zur Analyse ausgeatmeter Luft könnte die Detektion potenzieller Biomarker für Lungenkrebs verbessern. Im Fokus steht eine einfache Probengewinnung bei gleichzeitiger Sensitivität für bestimmte flüchtige organische Verbindungen.
Das Hautkrebs-Screening ist ja inzwischen schon ein „klassisches“ Beispiel für den möglichen Nutzen von KI in der Medizin. Eine Studie aus Schweden zeigt nun, das Menschen mit einem erhöhten Melanomrisiko anhand von Daten, die bereits im Gesundheitssystem verfügbar sind, identifiziert werden können.
Hybrid-DRGs seien grundsätzlich ein gutes Instrument, um die Ambulantisierung voranzutreiben, jedoch ließen sie sich in der Realität kaum sinnvoll abbilden, findet der Arbeitskreis II „Stationäre Versorgung“ des Hartmannbundes. Er fordert bessere Rahmenbedingungen.
Eine neue Metaanalyse untersuchte, ob moderne GLP-1-Rezeptoragonisten bei verschiedenen Patientengruppen unterschiedlich wirksam sind. Die Ergebnisse sprechen weitgehend für eine konsistente Wirkung – zeigen jedoch einen relevanten Unterschied zwischen den Geschlechtern.
Schwerhörigkeit im Alter gilt seit Längerem als möglicher Risikofaktor für Demenz. Neue Daten liefern weitere Hinweise, dass eine Hörgeräteversorgung über die Verständigung im Alltag hinaus relevant sein könnte. Eine australische Analyse hat diese Frage nun genauer untersucht.
Die Stimulation des linken Schenkelbereichs hat sich als „wirksame und praktikable Strategie für die kardiale Resynchronisation“ erwiesen. Das geht aus einer Studie aus Belgien hervor, die in dieser Woche auf dem Jahreskongress der European Heart Rhythm Association (EHRA; 12. bis 14. April in Paris) vorgestellt wurde.
Während es von ärztlichen Berufsverbänden und KVen weiter überwiegend empörte Reaktionen auf die Sparpläne der Bundesgesundheitsministerin gibt, zeigt sich Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt gelassener. Auch die Ärzteschaft müsse ihren Beitrag leisten, meint er.
Der Östrogenrückgang in der Menopause hat auch Folgen für die Haut: Sie verliert an Elastizität, wird trocken und heilt schlechter. Eine Übersichtsarbeit aus Darmstadt beschäftigte sich mit dem Einfluss der Hormonersatztherapie auf die Haut und deckt Lücken in der Versorgung auf.
Trotz Gerichtsurteilen zahlt Ameos nicht vollständig für einen Klinikkauf: Der Salzlandkreis setzt jetzt auf Zwang. Wie geht es nun mit den Krankenhäusern in der Mitte Sachsen-Anhalts weiter?
Ohne Einser-Abi Medizin, Zahnmedizin oder Pharmazie studieren - in MV ist das über die Landarztquote möglich. Die Plätze sind gerade ausgeweitet worden. Wie wird das angenommen?
Die ersten Reaktionen aus der Ärzteschaft auf das GKV-Reformpaket der Bundesregierung fallen vernichtend aus. Die Urteile reichen von „mutlos“ bis „brandgefährlich“. Wohlwollender bewerten indes die Krankenkassen die Pläne.
Hausärzte sind vor allem in ländlichen Regionen knapp. Die saarländische Landesregierung weitet deshalb die Landarztquote im Medizinstudium aus.
Die Hausärzte wehren sich gegen den Vorwurf, sie könnten ein Primärarztsystem nicht stemmen. Der Bayerische Hausärzteverband sieht die Probleme woanders und rechnet mit Reformplänen aus Berlin ab.
Die Frau wird leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. Sie liegt in Rückenlage auf einer Matratze, ist leicht bekleidet und mit einer Decke zugedeckt. Zwei Notizzettel führen auf eine heiße Spur.
Ein „ausgewogenes Gesamtpaket“ soll die Krankenkassen im kommenden Jahr um 20 Milliarden Euro entlasten. Das kündigte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) am Dienstag an. Auch die Niedergelassenen werden zur Kasse gebeten.
Ob Antihypertensiva neuroprotektiv wirken können, ist seit Längerem Gegenstand der Forschung. Eine britische Studie untersuchte nun, ob sich Sartane und ACE-Hemmer bei Alzheimer-typischen Hirnveränderungen unterscheiden. Die Ergebnisse liefern dazu neue Hinweise.
Tätowierfarben gelangen nach dem Stechen rasch in das Lymphsystem und reichern sich in den Lymphknoten an – mit messbaren Folgen für das Immunsystem. Das ergab eine experimentelle Studie aus der Schweiz, in der tätowierte Mäuse geimpft wurden. Je nach Vakzin fiel die Reaktion unterschiedlich aus.
Patienten mit geräte-detektiertem Vorhofflimmern haben im Vergleich zu EKG-diagnostiziertem Vorhofflimmern ein eher geringes Schlaganfallrisiko. Eine neue Analyse der NOAH – AFNET 6 legt jedoch nahe, dass die Nierenfunktion das kardiovaskuläre Risiko in dieser Gruppe maßgeblich mitbestimmt.
Der Referentenentwurf zur Reform der Akut- und Notfallversorgung bleibt aus Sicht der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) deutlich hinter zentralen Erwartungen zurück. Wegen ungelöster Finanzierungsfragen könnten sich Krankenhäuser aus der „ambulanten Notfallversorgung“ sogar zurückziehen, warnte DKG-Chef Dr. Gerald Gaß.
Eine Wissenschaftlerin erfand eine Hauterkrankung und veröffentlichte offensichtlich gefälschte wissenschaftliche Arbeiten dazu. Die fiktive Krankheit wurde von KI-Anwendungen vorübergehend als authentisch eingeschätzt – und sogar von einem Wissenschaftler in einem Paper zitiert.
Ein Schädel-Hirn-Trauma im Kindesalter kann Folgen haben, die über die Akutversorgung deutlich hinausreichen. Eine US-Analyse lenkt den Blick nun auf Beschwerden, die im klinischen Alltag leicht in den Hintergrund geraten – und auf einen Faktor, der ihren Verlauf möglicherweise mitprägt.
Mit dem Ziel, die Versorgung von Betroffenen nachhaltig zu verbessern, haben zwei Fachgesellschaften – die DGPPN und die DGPM - ein Positionspapier zum Post-COVID-Syndrom veröffentlicht und klare Forderungen an Medizin und Politik gestellt.
Ein Modellprojekt im US-Bundesstaat Utah könnte die Rolle künstlicher Intelligenz in der Medizin grundlegend verändern. Erstmals soll eine KI Medikamente ohne unmittelbare ärztliche Beteiligung verordnen – ein Tabubruch?
Ein Mann Mitte 50 mit terminaler Niereninsuffizienz unter Peritonealdialyse stellt sich einen Tag nach einer COVID-19- und Influenzaimpfung in der Notaufnahme vor. Er berichtet über Fieber, Myalgien und Kopfschmerzen. Respiratorische Beschwerden verneint er.
Machtmissbrauch und sexuelle Belästigung sind im Klinikalltag keine Ausnahme. Das zeigt eine bundesweite Mitgliederbefragung des Marburger Bundes, an der mehr als 9.000 angestellte Ärztinnen und Ärzte teilgenommen haben.
Die Deutsche Fachgesellschaft für Reisemedizin (DFR) empfiehlt, Reisende ohne vorangegangene Denguefieber-Infektion nicht mehr per se von einer Impfung gegen Denguefieber auszunehmen. Damit stellt sie sich gegen die aktuelle Empfehlung der STIKO aus dem Jahr 2023.
Erhöhte Blutdruckwerte sind auch in jungen Jahren kein belangloser Befund. Eine norwegische Studie hat untersucht, welche Bedeutung Blutdruckwerte junger Erwachsener für das spätere kardiovaskuläre Risiko haben. Dabei wurden auch mögliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern analysiert.
Die Diagnose eines primären Sjögren-Syndroms ist nicht immer schnell gestellt, da die Krankheitsprogression individuell unterschiedlich verläuft. Die Tränendrüsen sind jedoch meist früh betroffen und könnten laut einer neuen Studie zur Frühdiagnostik herangezogen werden.
Schlafstörungen gelten bei Morbus Parkinson bislang vor allem als frühe nicht motorische Zeichen. Eine finnische Langzeitstudie liefert nun Hinweise, dass diese Sicht zu kurz greifen könnte. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Schlafdauer, sondern die Schlaflosigkeit.
CDU-Generalsekretär Linnemann fordert weniger Krankenkassen. Warum er weniger Kassen für ausreichend hält und welche Reformen er noch vorschlägt.
Immer mehr Patienten nutzen Chatbots wie ChatGPT & Co. für ihre Gesundheitsfragen. Damit die Informationen der Tools zuverlässiger werden, sind jedoch spezialisiertere Anwendungen nötig, sind sich Experten einig.
Die Bedeutung von Entzündungsprozessen bei der Atherosklerose rückt zunehmend in den Fokus der kardiovaskulären Forschung – und damit auch die gezielte anti-inflammatorische Therapie. Auf der Jahrestagung der DGK wurde die Rolle von Colchicin beleuchtet und praxisnahe Empfehlungen diskutiert.
Der Patient stellt sich mit einer leichten Lockerung des oberen rechten Eckzahns und gelegentlichen Schwellungen vor. Eine bipolare Störung als Vorerkrankung steht unter medikamentöser Kontrolle, während er weitere Risikofaktoren wie Rauchen oder Alkoholkonsum verneint.
Die Allianz Deutscher Ärzteverbände bringt einen eigenen Vorschlag in die GKV-Spardebatte ein: Wenn gespart werden muss, dann für alle gleichermaßen, fordert sie und schlägt vor, den Orientierungswert einzufrieren.
Eine „bislang unbekannte Funktion“ eines Proteins beschreiben Forschende des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung. Das Protein reagiert sensibel auf körperliche Aktivität und auf intermittierendes Fasten und soll auch bei der Bildung neuer Muskelfasern „eine entscheidende Rolle“ spielen.