SPD will Zusatzbelastung für Patientinnen und Patienten vermeiden
Steigen bald die Zuzahlungen für Medikamente, weil die Kassen sparen müssen? Der SPD-Generalsekretär meint, Patienten seien schon gestraft genug.
Steigen bald die Zuzahlungen für Medikamente, weil die Kassen sparen müssen? Der SPD-Generalsekretär meint, Patienten seien schon gestraft genug.
Forschende aus München und Münster haben erstmals eine biologische Ursache für das individuelle Ausmaß kognitiver Einschränkungen bei Schizophrenie nachgewiesen: Demnach korreliert die Anzahl der Synapsen mit den kognitiven Problemen der Patienten im Alltag.
Eine 43-jährige Frau aus einer ländlichen Region in Sachsen-Anhalt stellt sich nach einem erstmaligen generalisierten epileptischen Anfall mit Bewusstseinsverlust in einem regionalen Krankenhaus vor.
Ein 3,5-jähriger Junge entwickelt unmittelbar nach dem Verzehr eines als „vegan“ gekennzeichneten Osterschokoladeneis schwere anaphylaktische Symptome.
Eine Augenuntersuchung, ohne dass ein Augenarzt anwesend ist: Das ist ab sofort im Rahmen eines neuen Versorgungsangebots in Thüringen möglich. Es richtet sich an Patientinnen und Patienten mit Diabetes.
Nicht nur bei Fach- und Hausärzten wurden die Sparvorschläge der „FinanzKommission Gesundheit“ in dieser Woche intensiv diskutiert. Auch in der Zahnheilkunde raten die Wissenschaftler der Politik dazu, den Rotstift anzusetzen. Ein Überblick.
Vom Todesurteil zur chronischen Erkrankung – und doch längst nicht am Ziel. Prof. Christoph D. Spinner vom TUM Klinikum in München spricht exklusiv mit dem änd über den rasanten Wandel der HIV-Therapie, neue medizinische Perspektiven und die oft unterschätzten psychosozialen Herausforderungen.
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, Zölle von bis zu 100 Prozent auf bestimmte patentgeschützte Medikamente zu erheben. Der Verband forschender Arzneimittelhersteller spricht von einer „Zäsur“.
Gegen die Risiken von zu viel Bildschirmzeit wird auch in Deutschland ein Social-Media-Verbot für Kinder diskutiert. Die Bundesfamilienministerin aber meint: Man muss viel früher ansetzen – und sieht dabei auch Ärztinnen und Ärzte in der Pflicht.
Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne will noch vor der Landtagswahl im September die gesetzliche Grundlage für eine Klinikreform schaffen. Doch ob das klappt, ist alles andere als sicher.
Kinder im All wirken wie ein Thema aus der Science-Fiction. Mit Blick auf längere Mond- und Marsmissionen stellt sich die Frage zumindest nicht mehr nur theoretisch. Eine neue Studie hat nun untersucht, was unter veränderter Schwerkraft mit Spermien, Befruchtung und frühen Embryonen geschieht.
Egal ob hart gekocht oder hübsch bemalt: An Eiern führt zu Ostern fast kein Weg vorbei. Wer mit rohen Eiern hantiert, sollte aber aufpassen, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Denn auf und unter der Schale können Krankheitserreger haften, vor allem Salmonellen und Campylobacter.
Der Landkreis Märkisch-Oderland will Patientinnen und Patienten Gebühren für Rettungsfahrten ohne Kliniktransport berechnen. Der Gesundheitsminister ist darüber irritiert, denn die Gespräche zu dem Thema laufen.
Die Langzeitfolgen nach einer Covid-19-Infektion machen Betroffenen noch schwer zu schaffen. Künftig bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen mehrere Arzneimittel, die bei Long und Post Covid lindernd wirken. Das hat der G-BA jetzt beschlossen.
Wer sich als Arzt oder Ärztin niederlassen möchte, kann dabei fast immer auf finanzielle Zuschüsse hoffen. Doch die sind nicht selten an Bedingungen geknüpft. Auch fallen sie von KV-Region zu KV-Region unterschiedlich üppig aus. Der änd gibt einen Überblick. Heute: Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Hessen.
Wirtschaftlichkeitsprüfungen können auch innerhalb von Berufsausübungsgemeinschaften auf einzelne Ärzte bezogen erfolgen. Das hat das Bundessozialgericht entschieden und eine Honorarrückforderung wegen auffälligen Abrechnungsverhaltens bestätigt.
Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) hat davor gewarnt, das gesetzliche Hautkrebsscreening auszusetzen. Angesichts steigender Erkrankungszahlen und nachweisbarer Folgen später Diagnosen hält der Verband den Vorschlag der FinanzKommission Gesundheit für medizinisch nicht vertretbar.
Schmerzmediziner und Wirbelsäulenspezialisten wollen bei der Behandlung chronischer Rückenschmerzen künftig auf „Teamwork“ setzen. Wie das aussehen soll, erklärte PD Klaus J. Schnake, Präsident der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG).
Eine überstandene Infektion mit COVID-19 könnte die männliche Fertilität stärker beeinträchtigen als bislang angenommen – besonders vulnerabel sind Männer mit vorbestehender Fertilitätseinschränkung.
Nach den Vorschlägen der Expertenkommission läuft die Debatte über die vorgeschlagene „Teil-Krankschreibung“. DGB und Sozialverband warnen derzeit vor Risiken. Was genau ist geplant und was fürchten die Kritiker? Ein Überblick.
Das „Spiel“ geht in die nächste Runde, allerdings nur für eine Woche: Das Paul-Ehrlich-Institut hat (mal wieder) die Verwendung des Chikungunya-Impfstoffs „Vimkunya“ mit französischer Beschriftung in Deutschland erlaubt.
Zuzahlungen, Honorarbegrenzungen für Ärzte und Leistungskürzungen stoßen bei der Mehrheit der Bürger auf Ablehnung, höhere Abgaben auf Alkohol, Tabak und Zucker finden dagegen Zustimmung. Das zeigt der aktuelle ARD-DeutschlandTrend.
Ein Myokardinfarkt greift tief in psychosoziale Lebensbereiche ein. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit bündelt qualitative Evidenz zu den sexuellen Erfahrungen von Betroffenen und zeigt, dass Sexualität nach Infarkt ein häufig vernachlässigter, zugleich aber zentraler Aspekt der Rehabilitation ist.
Auch wenn die Grippewelle offiziell für beendet erklärt wurde: Rhinoviren, RSV und Influenzaviren zirkulieren weiterhin. Insgesamt ist die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in Deutschland im Vergleich zur Vorwoche auf ein „moderates Niveau“ gestiegen, teilt das Robert Koch-Institut (RKI) mit.
Nach bariatrischer Chirurgie bessern sich depressive Symptome oft zunächst. Eine aktuelle Langzeitstudie zeigt nun jedoch, dass sich dieses Bild über die Jahre verändert. Vor allem im Geschlechtervergleich fiel der Verlauf anders aus als häufig angenommen.
Die Gesundheitsausgaben in Deutschland sind im vergangenen Jahr einer Schätzung des Statistischen Bundesamts zufolge auf 579,5 Milliarden Euro gestiegen. Auf Basis bereits vorliegender und fortgeschriebener Werte gehe man von einem weiteren deutlichen Anstieg der Ausgaben um 7,7 Prozent aus, teilte die Behörde mit.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will in Sachen Online-Überweisung offenbar Tempo machen: In einem neuen Gesetz soll die Umstellung verpflichtend festgeschrieben werden. Auch macht das Gesetz die ePA zur zentralen Datenplattform für Patienten.
Die Kritik an den Sparvorschlägen der GKV-Finanzkommission reißt nicht ab. KVen warnen vor den Folgen, die Bayerische Landesärztekammer mahnt Strukturreformen und Bürokratieabbau an.
Eine retrospektive Kohortenstudie aus Finnland zeigt altersabhängige Unterschiede im klinischen Erscheinungsbild der Lyme-Neuroborreliose sowie Limitationen der serologischen Diagnostik.
Das Bundeskabinett hat einen neuen Aktionsplan zur Verbesserung der Arzneimittel-Therapiesicherheit beschlossen. Ein besonderer Fokus liegt dieses Mal auf der elektronischen Patientenakte und anderen digitalen Anwendungen.
Frühgeborene und Kinder mit niedrigem Geburtsgewicht überleben heute deutlich häufiger als noch vor wenigen Jahrzehnten. Langfristige kognitive und schulische Nachteile sind dabei seit Langem beschrieben. Eine aktuelle Übersichtsarbeit fasst die Evidenz hierzu über verschiedene Altersstufen hinweg zusammen.
Ab diesem Monat drohen Taxifahrten zur Arztpraxis oder ins Krankenhaus in Mecklenburg-Vorpommern wegzufallen. Grund dafür ist ein Streit über die Vergütung. Taxifahrer protestierten am Morgen in Schwerin.
Die immunsuppressive Therapie bei Kindern und Jugendlichen nach einer Nierentransplantation erfolgt oft nicht evidenzbasiert. Empfehlungen, die eine individualisierte Immunsuppression mit neueren Immunsuppressiva vorsehen, werden oft noch nicht berücksichtigt. Eine S3-Leitlinie soll das nun ändern.
Chronischer psychischer Stress könnte die Metastasierung von Brustkrebs nicht nur indirekt begleiten, sondern aktiv vorantreiben. Eine aktuelle Arbeit in Cancer Research beschreibt nun erstmals einen möglichen Mechanismus.
Die KV Bremen ist Ziel eines Cyberangriffs geworden. Dieser habe allerdings frühzeitig erkannt und abgewehrt werden können.
Bei Ifosfamid-haltigen Arzneimitteln zur parenteralen Anwendung gibt es einen Versorgungsmangel. Das teilt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit. Gleichwertige Alternativmittel stehen nicht zur Verfügung.
Viele Patientinnen und Patienten verstehen Gesundheitsinformationen nicht ausreichend. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Robert-Koch-Instituts. Sogar bei Menschen mit hohem Bildungsniveau ist der Anteil derer mit niedriger Gesundheitskompetenz hoch.
Nach den Dermatologen zieht ein weiterer Berufsverband die Rote Karte: Auch der Berufsverband der HNO-Ärzte (BVHNO) droht mit einem Rückfall der Mindestsprechstundenzeit wieder auf 20 Stunden, sollte die Politik die Empfehlungen der Expertenkommission unverändert umsetzen.
Normales Brustgewebe verändert sich mit dem Alter stärker als bisher im Detail beschrieben. Eine aktuelle Atlasstudie zeigt nun, wie sich Zellzahl, Immunmilieu und Gewebearchitektur über die Lebensspanne hinweg verschieben. Besonders ausgeprägt sind die Umbauten offenbar im Zeitraum der Menopause.
Internationale Fachgesellschaften machen sich in einem Positionspapier für die Elektrokonvulsionstherapie (EKT) stark: Sie üben damit Kritik an aktuellen Empfehlungen der WHO, teilt das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim mit, das die Kritik „ausdrücklich unterstützt“.
Bei einem Primärversorgungssystem darf die Politik nicht allein auf Hausärzte setzen, mahnt der Bosch Health Campus an. Nötig seien multiprofessionelle Primärversorgungszentren (PVZ). Diese sollten als eigenständige Organisationsform gesetzlich verankert werden.
Neue Evaluationsdaten verschärfen die Kritik an der Cannabis-Teillegalisierung. Gesundheitsministerin Nina Warken und Drogenbeauftragter Hendrik Streeck sehen wachsende Risiken – besonders für Jugendliche und beim Umgang mit Medizinalcannabis.
DAK-Chef Andreas Storm findet die von der Finanzkommission Gesundheit empfohlenen GKV-Sparmaßnahmen ausgewogen verteilt, rechnet aber mit spürbaren Einschnitten für die Versicherten. Der Ärzteschaft rät er: Wenn sie die Versorgung gefährdet sieht, sollte sie alternative Vorschläge unterbreiten.
31 Prozent der Menschen in Deutschland haben beim Arztbesuch schon einmal nicht die Wahrheit gesagt oder Informationen verschwiegen, bei den 18- bis 24-Jährigen sogar fast jeder Zweite.
Wenn Kinder und Jugendliche stationär ins Krankenhaus kommen, hat das oft psychische Gründe. Besonders häufig ist eine bestimmte Diagnose.
Über 42 Milliarden Euro Einsparpotenzial enthalten die Vorschläge der GKV-Finanzkommission. Doch der Spielraum ist kleiner als gedacht. Kommissionschef Wolfgang Greiner hält vor allem Kürzungen bei Ärzten und anderen Leistungserbringern für politisch realistisch.
Am 1. April startet in Deutschland das gesetzliche Früherkennungsangebot für Lungenkrebs für langjährige Raucherinnen und Raucher. Das Science Media Center hat offene Fragen in einer Expertenrunde thematisiert: Wem steht es zu, welche Nachteile hat es, was kostet es - und lohnt es sich?
Elektronische Zigaretten gelten im öffentlichen Diskurs häufig als weniger schädliche Alternative zur Tabakzigarette. Eine neue Übersichtsarbeit bündelt nun die neuere Evidenz zur Karzinogenität nikotinbasierter E-Zigaretten. Die Autoren gelangen dabei zu einer klaren qualitativen Risikobewertung.
Die Vorschläge der Finanzkommission zur Stabilisierung der GKV stoßen weiterhin auf ein geteiltes Echo: Während Kassen und Politik darin eine Chance sehen, Ausgaben zu begrenzen und Beiträge zu stabilisieren, warnen Ärztevertreter vor Einschnitten in die ambulante Versorgung und sprechen von „Wortbruch“ gegenüber den Praxen.
Ein älter Mann stellt sich mit einer seit drei Monaten bestehenden schmerzlosen Schwellung der linken Brust vor, begleitet von einer seit einem Monat bestehenden Ulzeration im Bereich der Mamille.