Aktuelle Meldungen

Atopische Dermatitis

Frühe Hautflora unterscheidet spätere Krankheitsbilder

Bei Säuglingen mit atopischer Dermatitis entwickeln sich im weiteren Verlauf nicht selten zusätzliche allergische Erkrankungen. Dabei rückt das Hautmikrobiom zunehmend in den Fokus. Eine aktuelle Studie untersuchte die Hautflora bereits in den ersten Lebensmonaten – und fand Unterschiede lange vor der späteren Diagnose.

Macht Schokolade glücklich?

Süße Mythen auf dem Prüfstand

Lässt sie Pickel entstehen? Ist die dunkle Variante gesund? Und werden aus Weihnachtsmännern noch Osterhasen? Ein Faktencheck verbreiteter süßer Mythen zum Internationalen Tag der Schokolade.

Ursache?

Viele Fälle von Methämoglobinämien in Lampedusa

Methämoglobin ist ein Hämoglobin-Derivat, bei dem ein dreiwertiges Eisen anstelle eines zweiwertigen vorliegt. Es gibt verschiedene Ursachen: Intoxikationen, Medikamente, angeborener MetHb-Reduktase-Mangel und Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel. Eine bisher unbekannte Ursache wurde nun bei Migranten entdeckt, die über eine zentrale Mittelmeerroute nach Europa übersetzten.

Version 7.0:

Neue Leitlinie für chronischen Pruritus

Die Leitlinie zu „Diagnostik und Therapie des chronischen Pruritus“ wurde aktualisiert. Neu sind beispielsweise Empfehlungen zu Nemolizumab, zu JAK-Inhibitoren und zur standardisierten Schweregrad- und Verlaufs-Beurteilung.

Bewegung und Gehirn

Zehn Minuten Joggen bringen das Gehirn auf Trab

Es muss nicht gleich das Training für den Halbmarathon sein. Schon zehn Minuten Laufen könnten ausreichen – und dabei muss das Tempo noch nicht einmal hoch sein. Forschende untersuchten, was selbst sehr langsames Joggen mit Stimmung und Hirnfunktion macht.

Studie

Drogen-begünstigte sexuelle Übergriffe: Fakten aus der Praxis

Sexuelle Übergriffe unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen psychoaktiven Substanzen weisen charakteristische situative Muster auf. Eine dänische Beobachtungsstudie zeigte unlängst, dass solche Übergriffe insbesondere jüngere Frauen betreffen und häufiger nachts, am Wochenende sowie im Umfeld von Bars und Clubs stattfinden.

Rheuma-Kongress 2026

Rheuma-Therapie bei Älteren: Was ist anders?

„Eine gute Rheuma-Therapie im höheren Lebensalter ist weder therapeutischer Nihilismus noch maximale Immun­suppression“, sagte Professor Dr. Jan Leipe vom Uniklinikum Schleswig-Holstein während des Deutschen Rheumatologiekongresses 2026 – und berichtete dann, worauf es bei der Versorgung älterer Patienten ankommt.

Kasuistik

Ein Leserbrief liefert die entscheidende Spur

Starke Schmerzen, doch die Opioide wirken nicht – und niemand glaubt ihr. Über Jahre zweifelt eine ältere Frau schließlich selbst an ihrer Wahrnehmung. Dann stößt sie zufällig auf einen Leserbrief und findet darin wohl eine mögliche Erklärung, der sie weiter nachgehen kann.

Typ-1-Diabetes

Fachleute empfehlen Screening aller Kinder

Früherkennung vor den ersten Symptomen – das ist das Ziel eines Konsensuspapiers, das ein bevölkerungsweites Screening von Kindern auf Typ-1-Diabetes empfiehlt und in der Fachzeitschrift Diabetologia veröffentlicht wurde.

Ösophaguskarzinom

Heiße Getränke erhöhen das Krebsrisiko

Eine prospektive Analyse aus Großbritannien liefert neue Hinweise darauf, dass nicht nur die Menge heißer Getränke, sondern insbesondere deren Trinktemperatur mit einem höheren Risiko für Plattenepithel­karzinome des Ösophagus einhergeht.

Der Alleskönner?

Studie: Semaglutid reduziert Hustenattacken bei Asthma deutlich

GLP-1-Rezeptoragonisten werden immer mehr positive gesundheitliche Effekte fernab der Zuckerkontrolle und des reinen Gewichtsverlusts zugeschrieben. Einer davon ist die Reduktion von Hustenattacken bei Asthma und COPD. Das ergab eine Studie, die unlängst auf dem European Respiratory Society (ERS) Congress vorgestellt wurde.

RSV-Impfung

STIKO: Auch Clesrovi­mab für Kinder in 1. RSV-Saison

Die STIKO empfiehlt den monoklonalen Antikörper Clesrovimab zusätzlich zu Nirsevimab zur RSV-Prophylaxe für alle Neugeborenen und Säuglinge, die ihre erste RSV-Saison erleben. Die Empfehlung ist unabhängig von möglichen Risikofaktoren für schwerwiegende RSV-Erkrankungen.

Kardiale Veränderungen

Nächtliches Licht belastet das Herz

Licht in der Nacht gilt längst als möglicher Risikofaktor für die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass bereits geringe Lichtstärken mit Veränderungen am Herzen verbunden sein könnten. Welche Bereiche dabei betroffen sind, untersuchten Forschende aus England genauer.

Pädiatrische Chemotherapie:

DNA-Schäden wie „bei Erwachsenen mittleren Alters“

Dass eine Chemotherapie auch gesunde Zellen nicht verschont, ist bekannt. Forschende haben nun einen genauen Blick auf die Art der Schäden nach platinhaltiger Chemotherapie bei Kindern geworfen und bisher unbekannte „genetische Fußabdrücke“ gefunden – mit Folgen für das weitere Leben.

Fachgesellschaft fordert:

Mehr Bewusstsein für die Folgen von Neurodermitis

Am 14. September findet der Welt-Neurodermitis-Tag statt. Er möchte zum Handeln aufrufen und die täglichen Belastungen von Betroffenen sichtbar machen. Hautkrankheiten wurden im vergangenen Jahr auf der Weltgesundheitsversammlung als „Priorität der globalen Gesundheitspolitik“ anerkannt.

mHSPC

Real-World-Daten sehen Apalutamid bei Wirksamkeit vorn

Bei Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) ist die Kombination einer Androgendeprivationstherapie (ADT) mit einem Androgenrezeptor-Signalweg-Inhibitor (ARPI) heute etabliert. Direkte randomisierte Vergleiche zwischen den verfügbaren ARPI-basierten Doubletten fehlten jedoch bislang.

Rheumatologiekongress 2026

„Fehlende Etiketten“: Neues zur Rheuma-Entstehung

„Fehlende Etiketten“, Sauerstoff- und Zuckermangel im Gelenk und ein möglicher neuer Therapieweg: Professor Dr. Ulf Wagner (Uni Leipzig) präsentierte während des Deutschen Rheumatologiekongresses 2026 (bis 12. September in Leipzig) Neues zur Rheuma-Entstehung.

ERS Kongress 2026

Rauchen fördert Einsamkeit

Dem Zigarettenrauchen wird gerne mal eine soziale und gesellige Komponente angedichtet. Doch offenbar ist eigentlich das Gegenteil der Fall: Rauchen kann zu vermehrter Einsamkeit führen. Das ergab eine Studie, die beim ERS Congress in Barcelona vorgestellt wurde.

Fallbericht

Graublaue Haut und dunkler Urin

Ein Mann in seinen 50ern entwickelt eine zunehmend schiefergraue Verfärbung der Haut und bemerkt gleichzeitig eine auffällige Dunkelfärbung seines Urins.

Atopische Dermatitis

Diese Körperregionen erschweren die Krankheitskontrolle

Nicht jede Hautregion scheint für die Krankheitskontrolle bei atopischer Dermatitis gleich bedeutsam zu sein. Eine aktuelle Studie zeigt alters­abhängige Unterschiede – und macht deutlich, dass nicht nur Ausmaß, sondern auch Lokalisation der Haut­veränderungen relevant sein könnten.

ERS Kongress 2026

Schweres Asthma schädigt nicht nur die Atemwege

Die Entzündung der Atemwege bei schwerem Asthma hinterlässt offenbar nicht nur Spuren in den Atemwegen, sondern auch im Gehirn. Das ist das Ergebnis einer Studie aus London, die beim diesjährigen European Respiratory Society (ERS) Congress in Barcelona vorgestellt wurde.

Neue RKI-Daten zu Antibiotika

Mehr Probleme mit Cephalo­sporinen – Verbrauch „weitgehend unverändert“

Der Antibiotikaverbrauch in deutschen Kranken­häusern ist im Jahr 2025 im Verglich zu 2024 „weitgehend unverändert“ geblieben. Das teilt das RKI mit. Zudem seien „Resistenzen gegen die häufig eingesetzten 3. Generations-Cephalo­sporine ein weiter zunehmendes Problem“.

Anämie in der Schwangerschaft

Frühe Veränderungen im kindlichen Gehirn

Schon vor der Geburt werden wichtige Weichen für die Hirnentwicklung gestellt. Eine Anämie in der Schwangerschaft könnte dabei eine größere Rolle spielen als bislang sichtbar war. Forschende fanden bereits im ersten Lebensjahr messbare Unterschiede im Gehirn der Kinder.

Nach Herzinfarkt:

Bietet Vitamin D Schutz für das Herz?

Ein Vitamin-D-Mangel ist häufig und wird mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen in Zusammenhang gebracht. Eine US-amerikanische Studie untersuchte nun, ob die Supplementierung einen Einfluss auf die Gesundheit von Patienten nach einem Myokardinfarkt hat. Wunder wurden in der Studie jedoch nicht gefunden.

Mikroskopie

Schärferer Blick ins Gewebe mit schneller Spiegeltechnik

Schärfere Bilder für einen deutlich besseren Blick auf feine Gewebestrukturen: Dafür soll eine neuartige Mikroskopie-Technologie des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme (IPMS) sorgen. Optische Verzerrungen sollen so verschwinden.

Arzt als Patient

Rückkehr in den Arztberuf wird zur Identitätsfrage

Wenn Ärztinnen und Ärzte selbst schwer erkranken, verändert sich nicht nur ihre Rolle im Gesundheitssystem. Der Wechsel vom Behandelnden zum Patienten kann auch die berufliche Identität grundlegend infrage stellen, so das Ergbenis einer Studie aus den USA.

Operieren oder schonen?

Neue Empfehlungen zu Sprunggelenks­frakturen

Sprunggelenkfrakturen gehören zu den häufigsten Frakturen bei Erwachsenen in Deutschland. Ihre Behandlung hat sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich verändert. Eine aktuelle Übersichtsarbeit der Deutschen Assoziation für Fuß und Sprunggelenk (D.A.F.) fasst die heutigen Therapie- und Nachbehandlungs­strategien sowie die Langzeitergebnisse zusammen.

Darmkrebs

Ernährung bleibt auch nach der Therapie relevant

Nach der Behandlung eines kolorektalen Karzinoms stellt sich für viele Patienten die Frage, was sie selbst zu ihrer weiteren Gesundheit beitragen können. Prof. Rune Blomhoff stellte auf dem ESPEN-Kongress die neuesten Erkenntnisse zur Ernährung nach der Therapie vor.

Kasuistik

Lebensgefährliche Spätfolge nach BCG-Therapie

Ein Mann in seinen 70ern erhält nach einer transurethralen Entfernung eines Blasentumors eine intravesikale Therapie mit Bacillus Calmette-Guérin (BCG). Ein Jahr später entdeckt das Behandlungsteam bei einer Computertomografie eine lebensbedrohende Komplikation.

Kasuistik

25-Jährige suizidiert sich mit 12 Gramm Koffein

Eine junge Frau kommt nach einem Suizidversuch mit Palpitationen, Schwindel, wiederholtem Erbrechen und psychomotorischer Agitation in eine toxikologische Notaufnahme – innerhalb von sechs Stunden verstirbt sie trotz größtmöglicher intensivmedizinischer Behandlung.

Kawasaki-Syndrom

Höheres Risiko nach Kinderwunschbehandlung

Kinderwunschbehandlungen werden weltweit zunehmend eingesetzt. Mit ihrer wachsenden Verbreitung rücken auch mögliche gesundheitliche Folgen für die daraus hervorgegangenen Kinder stärker in den Fokus. Besonders für seltenere Erkrankungen liegen bislang nur wenige Daten vor.

Eigentlich paradox:

Ärzte haben erhebliche Präventionslücken

Medizinisches Fachpersonal spielt eine zentrale Rolle bei der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen – die eigene kardiovaskuläre Gesundheit scheint jedoch eher vernachlässigt zu werden. Der ESC Congress Cardiovascular Health Check 2025 zeigt relevante Lücken bei Risikofaktoren und medikamentöser Therapie.

Abnehmen mit GLP-1-Rezeptoragonisten

Muskelkraft wichtiger als Muskelmasse

Wer mit modernen Adipositasmedikamenten deutlich an Gewicht abnimmt, verliert meist auch fettfreie Masse. Entscheidend ist jedoch, was davon tatsächlich auf die Muskulatur entfällt. Auf dem ESPEN-Kongress vorgestellte Daten zeigen, was der Verlust für Muskelkraft und körperliche Funktion bedeuten könnte.

Bundibugyo-Ebola

Mehr als 6.700 bestätigte Fälle

Der Ausbruch der durch das Bundibugyo-Virus verursachten Ebola-Erkrankung in der Demokratischen Republik Kongo hält mit hoher Intensität an. Nach den jüngsten Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden bis zum 6. September 2026 in der DR Kongo 6.686 bestätigte Fälle und 3.226 Todesfälle registriert.

Neurologie

Fast jeder zweite Demenzfall könnte verhindert werden

Bis zu 45 Prozent der Demenzerkrankungen könnten wohl verhindert oder verzögert werden, wenn bekannte beeinflussbare Risikofaktoren konsequent angegangen würden. Besonders wichtig scheinen dabei Bluthochdruck, Diabetes und Rauchen zu sein.

Von tumorfreundlich zu tumorfeindlich:

Neues Molekül programmiert Immunzellen um

Viele Immuntherapien zeigen bei immunologisch „kalten“ Tumoren mit einem hohen Anteil an Makrophagen nur eine begrenzte Wirkung. Aber wie kann man Krebstherapien effizienter machen? Forschende aus Basel und Cambridge haben zu dem Thema geforscht und kleine Moleküle entwickelt, die Makrophagen „zum Angriff gegen den Krebs“ umprogrammieren.

Extra-Protein bei hochverarbeiteten Lebensmitteln

Weniger essen trotz Fertigprodukten

Proteinreiche Riegel, Desserts und Fertiggerichte sind längst fester Bestandteil vieler Supermarktregale. Der hohe Proteingehalt vermittelt dabei häufig einen gesundheitlichen Mehrwert. Was er bei hochverarbeiteten Lebens­mitteln tatsächlich bewirkt, wurde nun auf dem ESPEN-Kongress diskutiert.

Paracetamol in der Schwangerschaft

Assoziation mit verminderter Fruchtbarkeit bei Töchtern

Paracetamol gilt in der Schwangerschaft als Mittel der Wahl gegen Schmerzen und Fieber. Eine Studie deutet nun darauf hin, dass das Medikament die Fortpflanzungsorgane und damit die Fruchtbarkeit von Töchtern verändern und sogar Einfluss auf deren Menopause haben könnte.

Fallbericht

Ein polyzystisches Ovar hat keine Haare

Eine junge Frau leidet unter stärksten Unterbauchschmerzen und stellt sich in einem Krankenhaus vor. Sie nimmt an, die Schmerzen seien auf ihr bekanntes polyzystisches Ovar zurückzuführen. In der explorativen Laparatomie ergibt sich ein ganz anderer und sehr seltener Befund.

Rheumatologiekongress 2026

Was gibt´s Neues?

Adipositas und Rheuma, Medikation während der Schwangerschaft, präventive Medikation oder eine neue Leitlinie zu RA: Das sind nur einige der Themen, die beim Deutschen Rheumatologiekongress 2026 in Leipzig (bis zum 12. September) auf der Agenda stehen. Und das gibt es noch ...

Kasuistik

Eine Lepra im „Wolfspelz"

Eine 52-jährige Frau leidet unter Fatigue, Fieber, einem wiederkehrenden Ausschlag im Gesicht und an den Armen, Nasengeschwüren, entzündeten Gelenken sowie Knoten an den Beinen. Die Beschwerden sprechen zunächst für einen systemischen Lupus erythematodes.

Chronisches Darmversagen

Kinderwunsch trotz parenteraler Ernährung

Frauen mit chronischem Darmversagen sind teilweise dauerhaft auf eine parenterale Ernährung angewiesen. Schwangerschaften sind bei ihnen selten und entsprechend wenig untersucht. Auf dem ESPEN-Kongress wurde deutlich, dass gerade bei Familienplanung und Beratung noch erhebliche Unsicherheiten bestehen.

Epigenetische Analyse:

Frühes „Mutter-Geld“ für eine spätere Alterung der Kinder?

Langfristiges Haushalten zahlt sich offenbar aus: Geldzahlungen an einkommensschwache Mütter verbessern die Gesundheit von Kindern im Erwachsenenalter. Zu diesem Schluss kommt eine in der Fachzeitschrift „Nature Human Behaviour“ veröffentlichte Studie.

HNO

Mit dem Zweiten hört es sich besser

Bei Menschen mit beidseitigem altersbedingtem Hörverlust führt die Versorgung mit zwei Hörgeräten zu einem größeren selbst berichteten Nutzen als die einseitige Versorgung.

Erhöhte Mortalität

Müssen die Grenzwerte für Hämoglobin überdacht werden?

Niedrig normale Hb-Werte an der Grenze zur Anämie – aber laut WHO-Grenzwerten von 1956 noch normal – sind mit einer erhöhten Mortalität verknüpft. Gleiches gilt für außergewöhnlich hohe Werte. Das ist das Ergebnis einer prospektiven Kohortenstudie aus Glasgow (USA).

EAU-Leitlinie 2026

Prostatakarzinom differenzierter diagnostiziert und behandelt

Die aktualisierte EAU-Leitlinie zum Prostatakarzinom stärkt risikoadaptierte Früherkennung, MRT-basierte Diagnostik und PSMA-PET und differenziert zugleich die Therapie des lokalisierten und lokal fortgeschrittenen Tumors stärker nach individuellem Risiko – ein Kurzüberblick.

„Paradoxe Immunantwort“

Immunabwehr begünstigt Pilz Candida albicans

Das Forschungsteam aus Würzburg und Jena nennt es „eine unerwartete Kehrseite der Immunantwort auf den pilzlichen Eindringling“: Winzige Membranbläschen von Immunzellen begünstigen offenbar das Überleben von Candida albicans im Blut.

Arzneimittelkommission

Herzinsuffizienz: Finerenon kann nicht überzeugen

Die AkdÄ hat sich in einer Nutzenbewertung der Einschätzung des IQWiG angeschlossen: Der Zusatznutzen von Finerenon zur Behandlung der Herzinsuffizienz sei nicht belegt. Ursächlich ist aber wohl das Studiendesign der zugrundeliegenden Arbeiten.

Antikörper gegen Gefäßwandproteine

Ist Atheroskl­erose eine Auto­immun­erkrankung?

Die Atherosklerose ist grundlegend an der Entstehung von Herzinfarkten und Schlaganfällen beteiligt und auch viele junge Menschen sind schon von ihr betroffen. Forschende haben nun herausgefunden: Die Atherosklerose erfüllt entscheidende Kriterien für eine Autoimmunerkrankung.

Kasuistik

Dieser Genitalherpes war gar nicht so „simplex"

Eine 29-jährige Frau ohne relevante Vorerkrankungen stellt sich mit seit einer Woche bestehenden schmerzhaften Veränderungen an der Vulva vor. Sie beschreibt berührungsempfindliche „Knötchen“ und eine Schwellung. Auffällig ist die strikte Begrenzung auf die linke Vulvaseite.