Aktuelle Meldungen

Quo vadis Evidenzbasierte Medizin?

Bund streicht Förderung für Cochrane Deutschland

Eine wichtige Säule der evidenzbasierten Medizin in Deutschland droht wegzubrechen: Das BMG beendet die Förderung der Cochrane Deutschland Stiftung bis Ende 2027. Das Netzwerk Evidenzbasierte Medizin kritisiert das Vorhaben als „falsches Signal in Zeiten von Fake News und Wissenschafts­skepsis“.

Sexuelle Gesundheit

„Es gibt kein sicheres Würgen beim Sex"

Würgen beim Sex scheint vor allem unter jungen Menschen zunehmend normalisiert zu werden. Doch was häufig als einvernehmliche Sexualpraktik oder „Breath Play“ verstanden wird, birgt erhebliche gesundheitliche Risiken, warnen finnische Ärzte in einem aktuellen Fachbeitrag.

Bis zu fünf Gramm Mikroplastik pro Woche:

Leber reagiert mit Fetteinlagerung

Die Folgen der chronischen Aufnahme von Mikro- und Nanoplastik (MNP) werden intensiv erforscht. Eine experimentelle Studie schaute sich nun den Leberstoffwechsel an und fand deutliche Einflüsse, die auch nach dem Ende der Exposition noch ihre Spuren hinterließen.

Kindheitstraumata und Depression

NAKO Gesundheits­studie: Frauen häufiger betroffen

Menschen, die in ihrer Kindheit oder Jugend Traumata wie Misshandlung oder Vernachlässigung erlebt hatten, haben im Erwachsenenalter ein etwa doppelt so hohes Risiko, an einer Depression zu erkranken. Das belegt eine aktuelle Analyse der deutschen „NAKO Gesundheitsstudie“.

POC-Spürnase für Krankheiten?

Neue Lasertechnik zeigt Potenzial

Krankheiten wie Parkinson oder COVID-19 können den Körpergeruch verändern. Eine neue technische „Spürnase“ könnte in Zukunft frühzeitig Hinweise auf mögliche Erkrankungen liefern und die Entscheidung über weitere Untersuchungen unterstützen.

Schlaganfall und Demenz:

Schlaflosigkeit scheint ernste Folgen zu haben

Schlaflosigkeit ist durch Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen sowie durch eine Beeinträchtigung der Tagesfunktionsfähigkeit gekennzeichnet. Doch abseits der kurzfristigen Ermüdungserscheinungen war dies in einer Analyse auch mit langfristigen Folgen für die Hirngesundheit assoziiert.

Kasuistik

Patient unter GLP1-RA erbricht plötzlich Kot

Ein 58-jähriger Mann kommt mit Übelkeit, Aufstoßen und einem zunehmendem Blähbauch in die Notaufnahme. Innerhalb weniger Tage verschärft sich die Situation: Weder Stuhl noch Darmgase gehen ab, schließlich erbricht er nach Fäkalien riechenden Mageninhalt.

Ebola-Update

Mehr als 8.000 Fälle im Kongo - bald 4.000 Tote

Der Ebola-Ausbruch in Zentralafrika ist nicht unter Kontrolle zu kriegen: Die Zahl der bestätigten Ebola-Erkrankungen im Kongo steigt weiter, auch die Zahl der Todesfälle. Doch in einer besonders betroffenen Region gibt es zumindest eine hoffnungsvolle Entwicklung.

Iktale Asystolie

Wenn epileptische Anfälle das Herz zum Stillstand bringen

Ein plötzlicher Sturz oder eine vermeintliche Synkope bei einem Menschen mit Epilepsie könnte auch kardial bedingt sein. Eine retrospektive Analyse warf einen Blick auf dieses seltene neurokardiale Phänomen. Welche klinischen Parameter lassen die Alarmglocken klingeln?

Kongress-Update

Nierentumoren bei jungen Frauen häufiger gutartig

Eine malignitätsverdächtige Raumforderung in der Niere bedeutet gerade bei jungen Erwachsenen nicht zwangsläufig Krebs. Eine Analyse der Medizinischen Hochschule Hannover zeigte zudem deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

Kasuistik

42-Jähriger stellt sich mit massiver Hyperkalzämie vor

Der Mann leidet seit vier Wochen unter Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung und leichten Bauchschmerzen. Die Laborwerte zeigen eine schwere Hyperkalzämie und akute Nierenschädigung. Die Ursache findet sich schließlich in seinem Medikamentenschrank.

Pneumonitis bei Lungenkrebs

KI-Analyse: „subtile Anomalien“ in CT-Bildern verraten Risiko

Ein KI-Modell identifiziert Lungenkrebspatienten mit erhöhtem Risiko für eine therapiebedingte Pneumonitis vor Behandlungsbeginn. Das Modell analysiert dafür routinemäßige Thorax-CT-Aufnahmen – und schnitt bei Vergleichen besser ab als herkömmliche Ansätze.

Gefahr bei Implantation

Kabelloser Schrittmacher kann sich selbst sperren

Das BfArM informiert über fehlerhafte Initialisierung der Echtzeituhr (Real Time Clock, RTC) bei bestimmten sondenlosen Herzschrittmachern vom Typ Micra™ und über die daraus resultierende Möglichkeit eines vorübergehenden Geräte-Lock-outs.

Tumoren im Gesichtsbereich

Was ist bei Kindern anders?

Maligne Tumoren im Mund- und Kieferbereich sind bei Kindern und Jugendlichen selten und unterscheiden sich in ihrer Pathologie und Therapie. Durch operative Eingriffe können sie deutliche Veränderungen im Gesicht und funktionelle Einschränkungen verursachen. Diese Folgen sind relevant für das weitere Leben.

Robotischer Anzug mit KI

Für die Reha: „Weicher Exosuit“ hilft Alten beim Aufstehen

Das Aufstehen kann für viele ältere Menschen schwierig sein: Ein leichter, weicher Anzug, der mithilfe künstlicher Sehnen die Hüftstreckung unterstützt, könnte ihnen in Zukunft helfen. Getestet und entwickelt und wurde der „Exosuit“ nun an der Technischen Universität München (TUM).

Depressionen

Warum wirkt Venlafaxin nicht bei jedem?

Warum wirkt Venlafaxin bei manchen Menschen mit Depressionen nicht ausreichend, während andere von der Therapie profitieren? Der Grund sind wohl genetische Unterschiede im Arzneimittelstoffwechsel. Das legt eine aktuelle Studie nahe.

Urologie

Bakterien des Harntraktes produzieren Testosteron

Bakterien im männlichen Harntrakt könnten wohl stärker in den Hormonstoffwechsel eingreifen als bislang angenommen. Eine Studie zeigte unlängst, dass „Actinobaculum massiliense" aus der Androgenvorstufe DHEA unter anderem Testosteron bilden kann.

Polypharmazie

Viele Menschen nehmen zu viele Medikamente

Polypharmazie und sogenannte Over-The-Counter-Medikamente- also freiverkäufliche Arzneimittel – sind insbesondere in höherem Alter weit verbreitet. Doch mit jedem Medikament steigt die Wahrscheinlichkeit für Interaktionen und Nebenwirkungen. Forschende schauten auf die aktuellen Zahlen.

Betriebssystem plus Apps?

Studie: Gehirn besteht aus zwei getrennten Organen

Unser Gehirn ist kein einziges, einheitliches Organ. Eine Studie der Stanford University kommt zu dem Schluss, dass „das, was wir als Gehirn bezeichnen, aus zwei unterschiedlichen Organen besteht, die sich über Hunderte von Millionen von Jahren hinweg unabhängig voneinander entwickelt haben.“

Über den Tellerrand

Die Hausapotheke der Elefanten

Wenn ein Elefant am kenianischen Mount Elgon weite Strecken zu einem bestimmten Baum zurücklegt und von dessen Rinde frisst, fällt das auf. Eine erste kleine Studie fragte daher, ob dahinter womöglich mehr steckt als Nahrungssuche: Behandeln sich die Tiere selbst?

Kongress-Highlight

Versorgungs­forschung: 300 km zur Prostata-OP?

Ein lokalisiertes Prostatakarzinom lässt sich wohnortnah oder auch in weiter entfernten spezialisierten Zentren operieren. Wie weit Patienten für den Eingriff reisen und welche Faktoren damit zusammenhängen, stellten Forschende unlängst auf dem DGU-Kongress 2026 vor.

Konsensuspapier

Empfehlungen zur Behandlung der Pseudofolliculits barbae

Bei der Pseudofolliculitis barbae – auch Rasurbrand genannt –führen eingewachsene, rasierte Haare zu einer chronischen Entzündungsreaktion. Ein US-amerikanisches Gremium hat nun einen Konsens zu Diagnose und Therapie erarbeitet – mit klaren Empfehlungen, aber auch einigen offenen Fragen.

Überraschende Erkenntnisse:

Postreproduktives Ovar könnte Einfluss auf den Alterungsprozess haben

Der Eierstock wird nach der Menopause offenbar nicht einfach „stillgelegt“– er verändert seine molekulare Identität und könnte den Alterungsprozess anderer Gewebe beeinflussen. Das ist das Ergebnis einer tierexperimentellen Studie.

Sexuelle Funktionsstörungen

Sexueller Missbrauch hat je nach Alter wohl unterschiedliche Folgen

Eine Vorgeschichte sexueller Gewalt hat in allen Altersgruppen schwere Konsequenzen für die psychische Gesundheit. Sie wirkt sich jedoch nicht bei allen Frauen gleichermaßen auf die Sexualfunktion aus. Eine Querschnittsstudie zeigt, dass insbesondere im Erwachsenenalter erlebte sexuelle Gewalt das Sexualleben beeinträchtigt.

Netzhauterkrankung AMD

Auch für Hausärzte: Erste S1-Leitlinie zum AMD-Screening

Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) ist die häufigste Erblindungsursache in Deutschland. Eine S1-Leitlinie soll nun erstmals mit Evidenz-basierte Empfehlungen beim Screening und Monitoring der Netzhauterkrankung helfen.

Kasuistik

Erhöhter Ferritinwert löst Diagnostik-Kaskade aus

Bei einem 53-Jährigen fällt bei einer Routineuntersuchung ein erhöhter Ferritinwert auf. Sein Hausarzt veranlasst deshalb eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs, obgleich der Mann keinerlei Beschwerden angibt. Es finden sich dennoch auffällige Lungenveränderungen.

Schweres Asthma

Raucheranamnese spricht nicht gegen Biologika

Viele klinische Studien zu Biologika bei schwerem Asthma schließen aktive Raucher aus. Entsprechend begrenzt ist die Datenlage für diese Patientengruppe. Eine große europäische Registeranalyse untersuchte nun, ob die Raucheranamnese das Therapieansprechen beeinflusst.

Praktische Hilfe

Faktenblatt zur HPV-Impfung in neun Sprachen

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat ein kompaktes Faktenblatt zur HPV-Impfung entwickelt, „um impfende Personen in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen“. Das Faktenblatt fasst dem Institut zufolge die wichtigsten Informationen zur Impfung zusammen.

„Lichtblick“ für AMD-Patienten

Netzhaut-Chip macht Buchstaben wieder sichtbar

Ein „Lichtblick“ für Menschen mit fortgeschrittener altersabhängiger Makuladegeneration (AMD): Ein Netzhaut-Chip kann ihnen einen Teil der Sehfunktion zurückgeben. Wie gut die Technologie funktioniert berichtete Professor Dr. Lars-Olof Hattenbach während der Augenheilkunde-Tagung „DOG 2026“.

Andrologie/HNO

Schlafstörungen könnten das Risiko für Infertilität erhöhen

Eine US-amerikanische Studie zeigt, dass Männer mit diagnostizierten Schlafstörungen häufiger wegen reproduktiver und hormoneller Probleme auffallen. Besonders eine schlafbezogene Erkrankung sticht hierbei heraus.

Smartphone in der Schwangerschaft

Was die Daten zu möglichen Risiken zeigen

Das Smartphone begleitet viele Menschen durch einen großen Teil des Tages – auch während der Schwangerschaft. Ob eine intensive Nutzung Auswirkungen auf den Schwangerschaftsverlauf oder das ungeborene Kind haben könnte, ist jedoch nicht abschließend geklärt. Ein systematisches Review fasst nun die bisherige Evidenz zusammen.

Pulmonale Hypertonie

„Vielversprechende Ergebnisse“ mit Mosliciguat

„Vielversprechende Ergebnisse“ lieferte der inhalativ verabreichte Wirkstoff Mosliciguat in einer Studie bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie infolge einer interstitiellen Lungenerkrankung (PH-ILD). Das teilen die beteiligten Lungenforschungs-Institute in Gießen mit.

Aktualisiertes Cochrane-Review

Bewegung als wirksamer Reha-Baustein

Nach Herzinfarkt oder einem anderen akuten Herzereignis gehört körperliches Training zu den Grundpfeilern der kardiologischen Rehabilitation. Ein aktualisiertes Cochrane-Review zeigt nun, wie deutlich sich die Teilnahme auf erneute Ereignisse und Krankenhausaufnahmen auswirken kann.

Diabetes Typ 2

Achtung bei oralem Kurzzeit-Kortison

Eine orale Kortisontherapie über wenige Tage gilt oft als überschaubarer Eingriff. Für Menschen mit Typ-2-Diabetes deutet eine große Auswertung aus Taiwan jedoch auf erhöhte Risiken schwerwiegender Komplikationen hin.

Fallbericht

Ein Gift mit vielen Gesichtern

Seit Wochen leidet ein zehnjähriger Junge unter heftigen Bauchschmerzen, Erbrechen und zunehmender Schwäche. Als plötzlich Sehstörungen und auffällige Verhaltensänderungen hinzukommen, führt die Diagnostik zunächst in eine seltene metabolische Richtung. Die tatsächliche Ursache findet sich schließlich zu Hause.

Mukoviszidose

Dreifachtherapie im frühen Kindesalter besonders wirksam

Mukoviszidose ist eine unheilbare Erbkrankheit. Seit 2020 gibt es eine ursächlich wirkende Behandlung, die sogenannte Dreifachtherapie, die mittlerweile auch für Kinder ab zwei Jahren zugelassen ist. Eine Studie zeigt nun, dass diese Therapie im frühen Kindesalter besonders wirksam ist.

Präeklampsie

Neuer Dopplerindex könnte Risiko­ein­schätz­ung ergänzen

Bei Präeklampsie ist die Einschätzung des fetalen Risikos entscheidend für die weitere Betreuung. Forschende aus Münster haben nun untersucht, ob sich mit einer Kombination etablierter Ultraschallparameter besonders gefährdete Schwangerschaften besser erkennen lassen.

Impftruck oder Apothekenimpfung:

Wie lassen sich die Impfquoten steigern?

In Deutschland gibt es in allen Altersgruppen deutliche Impflücken. Schulimpfungen und Impferinnerungen via Apps oder Briefen könnten helfen, die Impfquoten zu erhöhen. Gleiches gilt für Apothekenimpfungen oder mobile Impftrucks. Das Science Media Center Germany hat Experten gefragt, welche Wirkung diese Maßnahmen haben.

Herzinsuffizienz in Deutschland:

Im Osten häufiger - soziale Faktoren entscheidend

Der aktuelle Gesundheitsatlas zeigt: In Deutschland waren im Jahr 2024 mehr als drei Millionen Menschen von Herzinsuffizienz betroffen. Der Bericht macht außerdem deutlich, dass soziale und materielle Benachteiligung mit einer deutlich höheren Belastung durch die Erkrankung einhergeht.

Rheumatologie

Studie setzt neue Standards bei der Gelenksonographie

Der Ultraschall ist in der Früherkennung von Arthritiden etabliert. Eine groß angelegte Studie legt nun erstmals Standards für die Gelenksonographie fest, um normale und „altersabhängige“ Gelenkveränderungen von entzündlichen zu unterscheiden. Besonders ein Wert ist hierbei von Bedeutung.

Gutes Sehen kann trügen:

Netzhautschäden durch Diabetes rechtzeitig erkennen

Viele Zuckerkranke sind von einer diabetischen Retinopathie betroffen. Anlässlich des Tages der Netzhaut am 26. September 2026 erklären Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft, welche Warnzeichen man kennen sollte und wann Kontrollen nötig sind.

Fallbericht

Eine Operation mit Überraschungs­befund

Eine Frau wird zur Entfernung eines nach medial verlagerten Paukenröhrchens stationär aufgenommen. Die Operation verläuft problemlos, doch entdeckten die Operateure einen unerwarteten Befund im Mittelohr, dessen Herkunft auch nicht geklärt werden kann.

Fieberkrämpfe

Spätere schulische Entwicklung im Vergleich

Ein Fieberkrampf kann für Eltern ein beängstigendes Erlebnis sein. Doch was bedeutet ein solcher Anfall für die weitere Entwicklung des Kindes? Eine große dänische Studie hat Kinder mit Fieberkrämpfen bis ins Schulalter begleitet.

Frühe Demenz

Vier Risikofaktoren wiegen besonders schwer

Über Risikofaktoren einer früh einsetzenden Demenz, definiert als Erkrankungsbeginn vor dem 65. Lebensjahr, ist bislang deutlich weniger bekannt als über jene der spät einsetzenden Demenz. Doch auf vier Faktoren sollten Ärztinnen und Ärzte besonders achten.

Vision-Language-Modelle

RADAR liest zuverlässig auch unbekannte Bauch-CTs

Eine neue künstliche Intelligenz erkennt in abdominalen CT-Aufnahmen ein ungewöhnlich breites Spektrum an Erkrankungen – und kommt dabei ohne aufwendig von Hand annotierte Trainingsbilder aus. Das in „Science" vorgestellte System RADAR bewährte sich bereits an mehreren Kliniken.

Brot, Nudeln und Co.

Vollkorn und seine Wirkung auf das Herz

Vollkorn kann mehr als nur die Verdauung unterstützen: Es gilt als günstig für die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Eine große Meta-Analyse randomisierter Studien untersuchte nun, welche kardiometabolischen Parameter sich unter höherem Vollkornkonsum verändern – und bei welcher Menge die Effekte besonders ausgeprägt sind.

Tubendilatation

Langzeitnutzen vor allem bei Problemen mit Druckausgleich

Beschwerden beim Fliegen oder bei Höhenwechseln können auf eine gestörte Funktion der Eustachischen Röhre zurückgehen. Eine aktuelle Studie untersuchte, wie nachhaltig eine Ballondilatation unter Lokalanästhesie wirkt - und welche Patienten besonders profitieren.

Unfälle am Arbeitsplatz

RKI: Zwei von hundert Erwerbstätigen betroffen

Jüngere Männer und Männer mit niedriger Bildung sind besonders häufig betroffen: Das Robert Koch-Institut hat Zahlen zur Unfallhäufigkeit am Arbeitsplatz veröffentlicht. Demnach hatten 2,4 Prozent der Erwerbstätigen im Jahr 2024 während der Arbeit einen Unfall. Insgesamt waren Männer etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen.

Mundgesundheit

Einfluss der Zähne auf Verdauung, Lebens­qualität und Psyche

Zähne und Kiefer sind neben der Nahrungszerkleinerung auch an zentralen Funktionen wie Kauen, Schlucken und Sprechen beteiligt. Einschränkungen der Mundgesundheit können daher auch mit Verdauung, Lebensqualität und psychosozialem Wohlbefinden zusammenhängen.

Kontrazeption

Weniger Schmerzen bei der IUP-Einlage

Die Einlage eines Intrauterinpessars kann schmerzhaft sein und die Entscheidung für oder gegen diese Verhütungsmethode beeinflussen. Forschende aus Schweden prüften nun eine einfache Form der lokalen Betäubung direkt in der Gebärmutter – mit spürbaren Auswirkungen auf die Schmerzintensität.

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