Aktuelle Meldungen

Einfluss auf Sterblichkeit

Neue Depression nach Darmkrebs: Mehr als ein psychisches Problem

Eine Darmkrebsdiagnose kann eine erhebliche psychische Belastung darstellen und in einer Depression münden. Eine große kanadische Kohortenstudie untersuchte, wen es besonders trifft, und fand zudem einen weiteren Zusammenhang: Betroffene haben ein deutlich höheres Risiko zu versterben – auch an ihrem Darmkrebs.

Kasuistik

Befallswahn: Kosmetik, die unter die Haut geht

Eine 55-Jährige stellt sich mit Unruhe, Schlafstörungen und Juckreiz in der festen Überzeugung vor, dass sich Parasiten unter ihrer Haut befinden. Eine psychiatrische Vorgeschichte besteht nicht.

Gescheiterte Hinrichtung

Ist humanes Töten möglich? – Zustand kritisch

Zwei Pentobarbital-Spritzen verfehlten ihre Wirkung: Die in den USA zum Tode verurteilte Christa Pike ist weiterhin in einem kritischen Zustand. Nach der missglückten Hinrichtung ist eine Debatte um die Todesstrafe entbrannt. Eine Frage ist: Ist humanes Töten überhaupt möglich?

Kleine Atemwege im Fokus:

„Nächste Generation der inhalativen Therapie“

Sehr früh geborene Babys sind meist auf Beatmung und oft auf Inhalations­therapie angewiesen. Problematisch sind jedoch kleine Atemzugvolumina und lange Beatmungsschläuche, sodass wenig Medikament am Zielorgan ankommt. Eine neue Technologie, entwickelt von Fraunhofer ITEM, soll das Problem nun lösen.

Notfallmedizin

Zu oft im Blindflug zum Vergiftungsfall

Vergiftungen gehören in Rettungsdienst und Notaufnahme zum Alltag – doch ausgerechnet bei der toxikologischen Ausbildung sehen viele Beschäftigte erhebliche Defizite. Eine bundesweite Umfrage zeigte: Bei Informationsbedarf wird häufig selbst im Internet recherchiert.

Für Optogenetik-Forschung

Medizin-Nobelpreis geht nach Berlin, Würzburg und Stanford

Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an die beiden Deutschen Peter Hegemann und Georg Nagel sowie den US-Forscher Karl Deisseroth. Ausgezeichnet werden ihre Entdeckungen im Bereich der Optogenetik, wie das Karolinska-Institut in Stockholm mitteilte.

Pädiatrie

Fördert das eigene Smartphone Essstörungen?

Eine US-Kohortenstudie zeigte unlängst: Zwölfjährige mit eigenem Smartphone berichteten häufiger über Symptome, die auf ein gestörtes Essverhalten hindeuten. Der mögliche Zusammenhang ließ sich sogar noch zwei Jahre später nachweisen.

OP oder Medikamente

Frühe iatrogene Menopause – erhöhte Sterblichkeit?

Dass der Wegfall von Östrogen in den Wechseljahren mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko einhergeht, ist bekannt. Wenn dieser aber durch medizinische Eingriffe vorzeitig ausgelöst wird, hat das weitreichende Folgen, die den gesamten Organismus und auch die Lebensdauer betreffen. Das Alter bei Eintritt in die Menopause scheint dabei relevant zu sein.

Kongress-Update

Chronische Nessel­sucht: Neue Leitlinien-Empfehlungen

Bei chronischer spontaner Urtikaria hat sich nicht nur das therapeutische Spektrum erweitert. Die aktualisierte Leitlinie konkretisiert auch das Vorgehen bei Diagnostik, Verlaufskontrolle und dem Ausschleichen der Therapie. Auf dem EADV-Kongress wurden die für den klinischen Alltag zentralen Empfehlungen vorgestellt.

DGU-Kongress 2026

„KI hat Daten – wir haben Werte“

Künstliche Intelligenz hält mit hohem Tempo Einzug in die Medizin. Doch wo endet die Unterstützung und wo beginnt die Verantwortung des Menschen? Beim DGU-Kongress trafen dazu zwei unterschiedliche Perspektiven aufeinander.

Gar nicht so „schwerelos“:

Warum Astronauten Schwierigkeiten mit der Verdauung haben

Zugegeben: Auf den ersten Blick haben Astronauten und bettlägerige Patienten nicht viel miteinander gemein. Untersuchungen bei Astronauten, die monatelang auf der Internationalen Raumstation waren, könnten aber auch solchen Patienten nutzen, die leider ihr Bett gar nicht mehr verlassen können.

EADV-Kongress

Berufliches Handekzem betrifft mehr als klassische Risikoberufe

Handekzeme können den Berufsalltag erheblich beeinträchtigen. Auf dem EADV-Kongress in Wien ging es darum, welche Rolle berufliche Expositionen spielen, warum die Ursache nicht immer eindeutig ist – und wie sich das Spektrum relevanter Kontaktallergene verändert.

Fallbericht

Mentos und Limo: keine gute Kombi­nation für ein Kind

Die Kombination aus Minzbonbons (Mentos) und kohlensäurehaltiger Limonade kann bekanntermaßen zu heftiger Sprudelbildung führen. Zahlreiche Videos von hochschäumenden Flüssigkeiten existieren in den Weiten des Internets. Im Magen eines dreijährigen Jungen vertrug sich die kulinarische Zusammenstellung auch nicht sonderlich gut.

Fallbericht

Wenn der Vater die Atemnot auslöst

Immer wieder leidet ein drei Monate altes Mädchen unter rätselhaften Atemkrisen. Apnoen, Sauerstoffabfälle und Zyanosen führen zu zahlreichen Untersuchungen und Krankenhausaufenthalten – eine organische Ursache findet sich nicht. Schließlich verstirbt das Kind sogar.

Radiologie mithilfe von KI

IQWiG: „kein ausreichend belegter“ Nutzen bei Befundung von Lungenkrebs

Der Nutzen von KI-Systemen bei der radiologischen Befundung von Lungenkrebs ist „derzeit nicht ausreichend belegt“. Das teilt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) mit.

KI vs. Mensch plus KI

Der Faktor Mensch macht es nicht zwingend besser

Künstliche Intelligenz soll Ärztinnen und Ärzte unterstützen, ihnen aber nicht die Entscheidung aus der Hand nehmen. Drei Autoren stellen diese Rollenverteilung nun im Fachjournal „JAMA" grundsätzlich infrage.

Bei Mann in Baden Württemberg

Erste Sindbis-Virus-Infektion in Deutschland

Im September wurde bei einem 60-jährigen Mann aus Baden-Württemberg eine Infektion mit dem Sindbis-Virus (SINV) labordiagnostisch bestätigt. Das berichtet das Robert Koch-Institut.

Onkologie

Reicht die TNM-Klassifikation heute noch aus?

Seit mehr als 70 Jahren bildet die TNM-Klassifikation das Rückgrat der Tumorstadieneinteilung. Doch Tumorgröße, Lymphknotenbefall und Fernmetastasen allein spiegeln die Prognose vieler Krebserkrankungen inzwischen nur noch unvollständig wider.

Bilanz: Fast 23.000 Tote

RKI bringt erstmals ARE-Saisonbericht heraus

In der vergangenen Wintersaison 2025/26 wurden in Deutschland rund 180 Millionen akute Atemwegserkrankungen (ARE) gezählt, darunter Influenza, COVID-19, RSV-Erkrankungen oder Rhinoviren. Kleinkinder waren im Durchschnitt 4,6‑mal betroffen, Erwachsene ab 60 1,3‑mal.

Diabetes-Tagung, Mailand

GLP-1-RA bei Kindern und Jugendlichen „noch zu selten eingesetzt“

Die „Abnehmspritzen“ wurden in Europa erst vor wenigen Jahren für Kinder und Jugendliche zugelassen. Wie viele junge Menschen hierzulande Semaglutid und Co. verwenden und ob sie in der Altersgruppe effektiv sind, war bislang noch nicht untersucht. Forschende widmeten sich nun dieser Fragestellung.

Kinderwunsch

Späte urologische Abklärung des Mannes kostet Zeit und Geld

Bei unerfülltem Kinderwunsch konzentriert sich die Diagnostik offenbar noch immer häufig zunächst auf die Frau. Eine US-amerikanische Befragung zeigt nun, welche Folgen eine verspätete Abklärung möglicher männlicher Fertilitätsstörungen haben kann.

Pentobarbital-„Giftspritze“

Gescheiterte Hinrichtung: Was ist passiert?

Zweimal wurde Christa Pike im Gefängnis in Nashville Pentobarbital in einer eigentlich tödlichen Dosis verabreicht - doch sie stirbt nicht. Tennessee stoppt vorerst weitere Hinrichtungen. Was ist passiert? Und was ist über ihren Gesundheitszustand bekannt?

Kongress-Update

JAK-Inhibitoren: Was die Langzeitdaten zeigen

Wie bewähren sich JAK-Inhibitoren, wenn Patienten über Jahre behandelt werden? Auf dem EADV-Kongress wurden neue Langzeitdaten zu mehreren dermatologischen Indikationen vorgestellt. Dabei ging es nicht nur um die Sicherheit, sondern auch darum, wann sich Geduld bei der Therapie auszahlen kann.

In Berlin:

Erstmals Patient mit Genschere behandelt

Die Entwickler der Crispr-Methode erhielten 2020 den Nobelpreis. In Berlin ist nun ein Patient mit einem darauf basierenden Medikament behandelt worden. Wie erfolgreich war das?

Neue Stellungnahme:

„Jeder Arzt kann die Symptome von Long COVID behandeln“

Man müsse nicht auf eine kausale Therapie warten. Das sagte Prof. Carmen Scheibenbogen anlässlich der neuen Leopoldina-Stellungnahme zum Thema postinfektiöse Erkrankungen. Sie und weitere Fachleute weisen auf grundlegende Probleme in der Versorgung von Patienten mit Long COVID hin.

Mehr als reiner Infektionsschutz

Was wissen wir über heterologe Impf-Effekte?

Impfungen schützen vor schweren Krankheitsverläufen oder einer Infektion an sich. Aber nicht nur: Viele Impfungen haben auch zusätzliche – „nicht-spezifische“ oder heterologe – Effekte. Welche Zusatz-Effekte bekannt sind und wie gut sie belegt sind haben Fachleute auf Anfrage des Science Media Center erläutert.

Kasuistik

Semaglutid oral: Thrombose mit 16?

Ein 16-Jähriger kommt mit zunehmenden Schmerzen und einer Schwellung des linken Beins in die Notaufnahme. Hinweise auf ein Trauma, eine Operation, längere Reisen oder eine Thromboseneigung gibt es nicht. Er nimmt allerdings seit zwei Wochen Semaglutid oral ein.

Patienten mit Krebs

Während einer Antibiose besser auf Zucker verzichten?

Die Ernährung scheint zu beeinflussen, wie stark das Darmmikrobiom unter einer Antibiotikatherapie aus dem Gleichgewicht gerät. Das könnte auch Einfluss auf die Krebstherapie haben. Das zeigt eine Studie bei Patienten nach hämatopoetischer Zelltransplantation.

RKI-Zahl des Monats

33 Prozent der Erwachsenen trinken zu viel Alkohol

Acht von zehn Erwachsenen in Deutschland haben in den letzten 12 Monaten Alkohol getrunken. Etwa jeder dritte Erwachsene hatte einen Alkoholkonsum, der mit einem moderaten bis hohen Gesundheitsrisiko verbunden war. Und: Frauen und Männer mit hohem formalem Bildungsabschluss trinken häufiger.

Harnwegsinfekt

Gepotidacin: Jede Zweite spürt Besserung innerhalb eines Tages

Eine Phase-3b-Studie ging der Frage nach, wie schnell das neue Antibiotikum Gepotidacin bei unkomplizierten Harnwegsinfektionen hilft. Bei mehr als der Hälfte der Patientinnen gingen die Symptome bereits innerhalb der ersten 24 Stunden zurück.

Bewegungsstudie:

Drei- und Vierjährige laufen 18.000 Schritte am Tag

Kinder im Vorschulalter legen weltweit im Schnitt rund 18.000 Schritte täglich zurück - doch zwischen aktiven und bewegungsarmen Kindern liegen enorme Unterschiede. Diese Faktoren spielen eine Rolle.

Arbeiten nach dem „Krebs“

Gutverdiener arbeiten wieder – Armutsrisiko für Benachteiligte

Zwei Jahre nach ihrer Rehabilitation gehen zwei von drei Krebskranken wieder einer Erwerbstätigkeit nach. Insbesondere Menschen mit niedrigerem Einkommen kehren aber weniger häufig ins Erwerbsleben zurück. Die Art der Krebserkrankung hat auch einen Einfluss.

Kasuistik

Handekzem und „Mottenfraß" führten in die Irre

Ein 23-Jähriger entwickelt über zwei Monaten auffällige Hautveränderungen an den Handflächen und einen Mottenfraß-artigen Haarausfall. Ein positiver Suchtest lässt zunächst an eine sekundäre Syphilis denken. Doch weitere Befunde passen nicht ins Bild.

Jüngere Schlaganfallpatienten

Thrombose-Therapie erhöht Blutungsrisiko

Nach einem ischämischen Schlaganfall erhalten auch jüngere Patienten häufig über viele Jahre eine antithrombotische Therapie. Wie sich das Blutungsrisiko unter einer solchen Langzeitbehandlung entwickelt, ist in dieser Altersgruppe jedoch weniger gut untersucht. Eine aktuelle Kohortenstudie liefert dazu neue Daten.

Kongress-Highlight

Hat der PSA-Test als Früherkennung eine Altersgrenze?

Auch bei älteren Männern mit Prostatakarzinom sollte das kalendarische Alter nicht allein entscheiden, wie intensiv diagnostiziert und behandelt wird, sagte Prof. Michael Fröhner auf dem DGU-Kongress. Er rückte damit die Frage nach einer Altersgrenze in den Fokus.

Frühgeborene

Weniger schwere Darmkomplikationen unter Probiotika

Bei sehr früh geborenen Kindern können gastrointestinale Komplikationen rasch schwerwiegende Folgen haben. Schweden setzt bei dieser Patientengruppe seit Jahren routinemäßig auf Probiotika. Eine Analyse zeigt nun, was sich seither verändert hat.

Weltpremiere

Patientin erhält zweites voll implantierbares Cochlea-Implantat

Ein Team der HNO‑Klinik Würzburg hat einer Patientin, die bereits ein voll implantierbares Cochlea-Implantat besitzt, ein weiteres auf dem anderen Ohr eingesetzt. Damit ist die Patientin die erste weltweit, die auf beiden Seiten mit einem voll implantierbairen Gerät versorgt ist.

„#MedSafetyWeek“

Aufruf: Nebenwirkungen melden!

„Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke“: Damit die Angesprochenen in puncto Nebenwirkungen auch immer auf dem neuesten Stand bleiben, erinnert das Paul-Ehrlich-Institut nun an die internationale Kampagne „#MedSafetyWeek 2026”.

Ovarialkarzinom

Eileiter entfernen „sobald sich Gelegenheit ergibt"

Neue Empfehlungen zur prophylaktischen Salpingektomie: das American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG) ist dafür, die Entfernung beider Eileiter bei geeigneten, ohnehin geplanten Operationen anzubieten, um das Risiko für ein Ovarialkarzinom zu senken.

Luftqualität

Neun von zehn Europäern leben in belasteten Gebieten

Eine neue Analyse zeigt: Hitzewellen, Brände und Saharastaub verschlechterten 2026 die Luftqualität massiv. Fast 40 Prozent der Weltbevölkerung sind von extremen Ozonwerten betroffen. Und 92 Prozent der Europäer lebt in Gebieten, die im Sommer Richtwerte überschreiten.

MGUS, Multiples Myelom

Pneumonie kann auf B-Zell-Erkrankung hinweisen

Eine invasive Pneumokokkenerkrankung kann offenbar ein bislang unerkanntes Problem des Immunsystems sichtbar machen. Eine schwedische Studie zeigt, dass dahinter bei Erwachsenen auch eine bislang unerkannte hämatologische Erkrankung oder Immundefizienz stecken kann.

Partnerschaften

Psychiatrische Diagnosen häufen sich bei Paaren

„Gleich und gleich gesellt sich gern“ – offenbar zeigt sich dieses Muster auch bei psychiatrischen Erkrankungen. Eine große dänische Registerstudie untersucht, wie stark sich Diagnosen innerhalb von Paaren ähneln und welche Folgen das für das familiäre Erkrankungsrisiko haben könnte.

Review

Schlafapnoe: Unterschätzter Bremsklotz der Wundheilung?

Nächtliche Atemaussetzer könnten nicht nur Herz und Stoffwechsel belasten, sondern auch die Wundheilung beeinträchtigen. Ein Review bündelt erstmals präklinische und klinische Hinweise darauf, dass die dabei auftretende Hypoxie wichtige Reparaturprozesse stören kann.

Medikamente bei Rhinitis

Regelmäßig oder nur bei Beschwerden?

Viele Patienten mit allergischer Rhinitis nehmen ihre Medikamente nur bei Beschwerden, andere regelmäßig über die Pollensaison hinweg. Eine europäische Studie hat beide Vorgehensweisen im Alltag hinsichtlich Symptomkontrolle und Therapiezufriedenheit miteinander verglichen.

Quo vadis Evidenzbasierte Medizin?

Bund streicht Förderung für Cochrane Deutschland

Eine wichtige Säule der evidenzbasierten Medizin in Deutschland droht wegzubrechen: Das BMG beendet die Förderung der Cochrane Deutschland Stiftung bis Ende 2027. Das Netzwerk Evidenzbasierte Medizin kritisiert das Vorhaben als „falsches Signal in Zeiten von Fake News und Wissenschafts­skepsis“.

Sexuelle Gesundheit

„Es gibt kein sicheres Würgen beim Sex"

Würgen beim Sex scheint vor allem unter jungen Menschen zunehmend normalisiert zu werden. Doch was häufig als einvernehmliche Sexualpraktik oder „Breath Play“ verstanden wird, birgt erhebliche gesundheitliche Risiken, warnen finnische Ärzte in einem aktuellen Fachbeitrag.

Bis zu fünf Gramm Mikroplastik pro Woche:

Leber reagiert mit Fetteinlagerung

Die Folgen der chronischen Aufnahme von Mikro- und Nanoplastik (MNP) werden intensiv erforscht. Eine experimentelle Studie schaute sich nun den Leberstoffwechsel an und fand deutliche Einflüsse, die auch nach dem Ende der Exposition noch ihre Spuren hinterließen.

Kindheitstraumata und Depression

NAKO Gesundheits­studie: Frauen häufiger betroffen

Menschen, die in ihrer Kindheit oder Jugend Traumata wie Misshandlung oder Vernachlässigung erlebt hatten, haben im Erwachsenenalter ein etwa doppelt so hohes Risiko, an einer Depression zu erkranken. Das belegt eine aktuelle Analyse der deutschen „NAKO Gesundheitsstudie“.

POC-Spürnase für Krankheiten?

Neue Lasertechnik zeigt Potenzial

Krankheiten wie Parkinson oder COVID-19 können den Körpergeruch verändern. Eine neue technische „Spürnase“ könnte in Zukunft frühzeitig Hinweise auf mögliche Erkrankungen liefern und die Entscheidung über weitere Untersuchungen unterstützen.

Schlaganfall und Demenz:

Schlaflosigkeit scheint ernste Folgen zu haben

Schlaflosigkeit ist durch Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen sowie durch eine Beeinträchtigung der Tagesfunktionsfähigkeit gekennzeichnet. Doch abseits der kurzfristigen Ermüdungserscheinungen war dies in einer Analyse auch mit langfristigen Folgen für die Hirngesundheit assoziiert.

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