Aktuelle Meldungen

Schlaganfall

Stent reduziert Risiko bei asymptomatischer Carotisstenose

Die Kombination aus intensivierter medikamentöser Therapie und Karotis-Stenting senkt bei Patienten mit hochgradiger, asymptomatischer Karotisstenose das Risiko für Schlaganfälle. Das ergab eine Auswertung, die in zwei unabhängigen Studien unterschiedliche Verfahren analysiert hat.

Nasale Impfstoffe

Hybrid-Nanopartikel ebnen Weg für inhalierbare mRNA-Impfstoffe

Eine neue Hülle aus Nanopartikeln könnte die Entwicklung von Impfungen über die Atemwege gegen Atemwegsviren beschleunigen. Forschende aus München werten die Innovation als nächste Generation pulmonaler Impfstoffe.

Neue Leitlinie

Beta-Amyloid-PET-Bildgebung des Gehirns

Die Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) hat ihre Leitlinie zur „Beta-Amyloid-PET-Bildgebung des Gehirns“ überarbeitet. Die neuen Handlungsempfehlungen stellen den Autoren zufolge „eine substantielle Fortentwicklung“ der 2016 erstmals veröffentlichten Leitlinie dar.

Lebererkrankungen

Orale Bakterien schädigen Darmbarriere und treiben Fibrose voran

Bei fortgeschrittener chronischer Lebererkrankung siedeln sich Bakterien aus dem Mund im Darm an. Das fanden Forschende der TU München in Zusammenarbeit mit dem King’s College London heraus. Dies hat Folgen: Die Darmbarriere wird geschädigt und die Lebererkrankung verschlechtert sich.

Fallbericht

Plötzlicher Hörverlust bei einem Jugendlichen

Ein 15-Jähriger erleidet einen plötzlichen Hörverlust, der von starkem Schwindel und Übelkeit begleitet wird. Doch alle Untersuchungsbefunde sind unauffällig. Was steckt dahinter?

Jahresbericht

Weniger Pestizide in Lebensmitteln aus Deutschland

Lebensmittel in Deutschland enthalten insgesamt nur selten mehr Rückstände von Pflanzenschutzmitteln als erlaubt. Das teilt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mit. Mit Vorsicht zu genießen sind unter Umständen aber Grapefruits, Kirschen sowie Mangos, Paprika-Fruchtgewürz und Grünkohl.

Sichelzellanämie

Alzheimer-Medikament als ernsthafte Therapieoption?

Das seit Langem zugelassene Alzheimer-Medikament „Memantin“ könnte künftig auch Patienten mit Sichelzellanämie helfen. Darauf deuten erste klinische Daten einer Studie unter der Leitung der Uni Zürich hin.

ME/CFS und Long COVID

Endothelzellen im Stillstand

ME/CFS und Long COVID weisen zahlreiche klinische und pathophysiologische Parallelen auf, doch eine schlüssige Erklärung für die Krankheitsentstehung und -persistenz fehlt bislang. Forschende rücken nun die endotheliale Dysfunktion und Seneszenz nach Virusinfektionen ins Zentrum.

Benzodiazepine

Digitale Intervention unterstützt den Entzug

In Deutschland sind schätzungsweise 1,1 Millionen Menschen abhängig von Benzodiazepinen. Vor allem Hausärzte sind häufig mit dem Problem konfrontiert, werden sie doch um neue Rezepte gebeten oder haben die Folgen des Übergebrauchs vor Augen. Kann eine digitale Begleitung helfen, die Abhängigkeit zu beenden oder die Dosis zu reduzieren?

Neuer Biomarker

Ein „Troponin für Schlaganfälle“?

Für viele Erkrankungen oder Organschädigungen gibt es Bluttests, die das Ausmaß der Schädigung anzeigen. Beim Schlaganfall ist das bislang noch nicht der Fall. Das könnte sich aber nun ändern, denn Forschende der LMU Klinkum München und internationale Partner haben einen solchen Marker gefunden: Brain-derived Tau (BD-tau).

Urologie

Neuer Prostata-Stent zeigt sich wirksam bei der BPH

Das ProVee-System – ein neuer permanenter Prostata-Urethralstent, ist als minimalinvasive Erstlinien-Intervention bei der benignen Prostatahyperplasie gedacht. Die Sicherheit und Wirksamkeit testeten Forschende nun in der prospektiven, randomisierten, doppelblinden und Sham-kontrollierten ProVIDE-Studie.

Junge Erwachsene

Single-Dasein macht auf Dauer unglücklich

Immer mehr junge Menschen verzichten bewusst auf eine feste Beziehung. Das macht aber nicht unbedingt glücklicher, wie eine Studie aus Zürich nun herausfand. Besonders kritisch ist das Alter Ende zwanzig.

Morbus Crohn

Eine neue Ernährungsoption für leichte bis mittelschwere Erkrankungen

Was soll ich essen?: Diese Frage stellen sich Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sicher häufig. Eine neue Studie von Forschern der Uni Stanford (USA) liefert nun eine mögliche Antwort.

Beinahe tödlich:

Abtreibung auf eigene Faust

Eine 30-jährige Frau und Mutter von zwei Kindern ist in der 22. Schwangerschaftswoche. Ein weiteres Kind möchte sie nicht bekommen und nimmt ohne ärztliche Begleitung Misoprostol in viel zu hoher Dosierung zur Beendigung der Schwangerschaft ein. Die Folgen sind dramatisch und lebensbedrohlich.

Orthopädie

Auslöser für Sehnenbeschwerden aufgedeckt

Überlastete Sehnen verändern sich auf molekularer Ebene. Zürcher Forschende identifizierten unlängst ein Protein als zentralen Auslöser schmerzhafter Tendinopathien. Die Ergebnisse erklären aber auch, warum eine frühe Behandlung so entscheidend ist.

Paul-Ehrlich-Institut:

Nun erlaubt: Influenza-Impfstoff Efluelda mit italienischer Beschriftung

Der Influenza-Impfstoff „Efluelda“ darf nun auch mit italienischer Beschriftung in Deutschland verwendet werden. Das teilt das Paul-Ehrlich-Institut mit. Um die aktuelle Nachfrage decken zu können, sei diese Maßnahme notwendig geworden.

Z-Drugs

Entwarnung für werdende Mütter?

Schwangere, die im ersten Trimester Z-Drugs gegen Schlafstörungen einnehmen, haben kein erhöhtes Fehlbildungsrisiko - das ergab eine große Kohortenstudie aus den USA. Leichtfertig sollten die Medikamente dennoch nicht geschluckt werden.

ASCO-GI

Soja gegen Leberkrebs? Meta-Analyse relativiert Erwartungen

Sojaprodukte enthalten u. a. Isoflavone, denen entzündungshemmende und antiproliferative Effekte zugeschrieben werden. Ob ein hoher Sojakonsum jedoch das Risiko für Leberkrebs senkt, ist umstritten. Eine aktuelle Metaanalyse hat diese Frage nun erneut geprüft.

Lungenkrebs

Screening bei Ex-Rauchern: risikoadaptierte Strategie sinnvoll

Ein Team des Deutschen Krebsforschungszentrums hat eine neue, risikoadaptierte Strategie für den Start des Lungenkrebs-Screenings bei Ex-Rauchern entwickelt. Ziel ist es, den Beginn nicht pauschal festzulegen, sondern anhand der tatsächlichen Risikoreduktion zu bestimmen.

Multiple Sklerose

Epstein-Barr-Virus und HLA-DR15 sind gemeinsame Ursache

Eine EBV-Infektion allein reicht nicht aus, um Multiple Sklerose auszulösen. Entscheidend scheint das Zusammenspiel aus Virus und bestimmten genetischen Risikofaktoren zu sein - vor allem dem HLA-DR15-Haplotyp.

Fallbericht

Nierenversagen ohne erkennbaren Auslöser

Eine Patientin mit einem komplexen regionalen Schmerzsyndrom (CRPS) entwickelt ein akutes Nierenversagen und wird in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Ursache ist zunächst unklar. Erst nach Weglassen aller Medikamente findet sich der Grund für das Krankheitsbild.

Darmkrebs

Bessere Risikovorhersage durch DNA-Tests von Darmpolypen?

Eine große Anzahl von Darmpolypen gilt als Risikofaktor für Darmkrebs. Untersuchungen mittels Blut-DNA-Analyse können bei Betroffenen aber oft keine genetische Ursache identifizieren. DNA-Tests der Darmpolypen selbst könnten eine Lösung sein, um Menschen mit Risikogenen zu identifizieren.

Kasuistik

Dieser Fischkopf hatte es in sich

Eine 70-jährige Frau sucht das Krankenhaus wegen seit zehn Tagen anhaltender Schmerzen auf der linken Halsseite auf. Zusätzlich verspürt sie dauerhaft ein Fremdkörpergefühl im Rachen. Die Beschwerden begannen mit stechendem Schmerz nach dem Verzehr eines Fischkopfes.

Syphilis

Erreger schon vor Diagnose nachweisbar

Treponema pallidum ist bei Männern, die Sex mit Männern haben, oft schon in den Schleimhäuten nachweisbar bevor ein Bluttest positiv ist. Das fanden Forschende anhand multipler PCR-Tests heraus. Die Ergebnisse könnten die Ansteckungsrate deutlich reduzieren.

Vorhofflimmern

Neue Empfehlungen setzen verstärkt auf Rhythmuskontrolle

Ein Team aus Fachleuten rund um Vorhofflimmern hat in einem Konsensuspapier neue Empfehlungen zur Behandlung der weit verbreiteten Rhythmusstörungen veröffentlicht. Diese setzt nun mehr auf Rhythmuskontrolle statt auf reine Schlaganfallprophylaxe.

Paradigmenwechsel

Chronische Schmerzen sind eine Netzwerkstörung des Gehirns

Chronische Schmerzen entstehen häufig durch fehlgesteuerte Netzwerke im Gehirn. Ein neues neurologisches Verständnis rückt Hirnstimulation und personalisierte Therapien in den Fokus. Das eröffnet Patienten mit therapieresistenten Schmerzen neue Perspektiven.

Wandernde Entzündungszellen:

So greift Psoriasis auf die Gelenke über

Etwa 20 bis 30 Prozent aller Psoriasis-Betroffenen entwickeln im Laufe der Zeit zusätzlich eine Gelenkentzündung. Warum dieser Übergang bei manchen Patienten passiert und bei anderen nicht, war bislang ein Rätsel. Eine Studie zeigt nun, welche Zellen von der Haut in die Gelenke gelangen und wie sie es dort schaffen, eine Entzündung auszulösen.

Kongress-Update

GLP-1-Rezeptor­agonisten bei Pankreatitis und Diabetes

Glucagon-like Peptide-1-Rezeptoragonisten haben die Therapie des Typ-2-Diabetes deutlich vorangebracht. Gleichzeitig wird seit Jahren kontrovers diskutiert, ob diese Wirkstoffklasse das Risiko für Krebserkrankungen beeinflusst. Beim ASCO-GI 2026 gab es jetzt mit Blick auf die chronische Pankreatitis erste Ergebnisse.

Adipositas

Als „Weekend Warrior“ gegen die Fettpolster kämpfen

Keine Zeit für Sport? Hochintensives Intervalltraining ein Mal pro Woche reduziert das Körperfett und verbessert die Fitness bei Erwachsenen mit Übergewicht genauso effektiv wie dreimal wöchentliches Training - und bietet damit eine praktische, zeitsparende Alternative.

Influenza

Diabetes: Per Standardimpfung oder hochdosiert zum Grippeschutz?

Eine große randomisierte Studie aus Dänemark liefert neue Evidenz dafür, dass ein hochdosierter inaktivierter Influenzaimpfstoff auch ältere Menschen mit Diabetes besser vor schweren Krankheitsverläufen schützt als der Standardimpfstoff.

Jugendliche Nachtschwärmer

„Lasst sie schlafen!“

Viele Jugendliche und junge Erwachsene schlafen unter der Woche zu wenig – und das könnte Folgen für die mentale Gesundheit haben. Eine neue Studie der University of Oregon und der State University of New York zeigt nun: Wer am Wochenende Schlaf nachholt, tut seiner mentalen Gesundheit etwas Gutes.

Mangel:

Rotes Kreuz bittet um Blutspenden

Weil Blutkonserven zur Neige gehen, bittet das Deutsche Rote Kreuz um neue Blutspenden. Das teilte der Blutspendedienst mit, der für Niedersachsen, Bremen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zuständig ist. Blutbestände seien in einem kritischen Bereich und müssten für Notfälle, Therapien oder überlebenswichtige Operationen jetzt aufgefüllt werden.

Zirkadianer Rhythmus

Tageslicht kann „Fett verbrennen“

Menschen in westlichen Gesellschaften verbringen den Großteil des Tages in Innenräumen - das hat Einfluss auf den Stoffwechsel, wie eine kontrollierte Crossover-Studie nun nachweisen konnte. Natürliches Tageslicht stabilisiert nicht nur den zirkadianen Rhythmus, sondern kurbelt auch die Fettverbrennung an.

Kasuistik

61-Jährige hustet Blut nach der Narkose

Im Mittelpunkt dieses Falls steht eine Patientin, die sich mit seit einer Woche anhaltendem hellrotem Bluthusten vorstellt. Zwei Wochen zuvor war sie in einem Krankenhaus aufgrund einer anderen Erkrankung operativ versorgt und dabei in Allgemeinanästhesie behandelt worden.

„Organoid” machts möglich:

So gelangen Bakterien in die Prostata

Ein Forschungsteam der Uni Würzburg kann erstmals zeigen, wie E. coli-Bakterien in die Prostata gelangen. Die Entdeckung offenbare einen „versteckten Infektionsweg“ und eröffne neue Möglichkeiten für die Behandlung bakterieller Prostatitis, teilt die Uni.

Fallbericht

Was verursacht faltige und geschwollene Teenager-Hände?

Ein Teenager entwickelt über Jahre hinweg schmerzlose Schwellungen und Hautverdickungen an den Händen, die ihn zunehmend stören. Nach ausführlicher Anamnese und Untersuchung stellt sich heraus: Schuld sind wohl regelmäßige mechanische Belastungen der Hände in Form von Basketballtraining und Gaming.

Neurologie

Kampf gegen Demenz: „Aber bitte mit Sahne!"

Eine große prospektive Kohortenstudie aus Schweden liefert neue Langzeitdaten, die nahelegen, dass bestimmte fettreiche Milchprodukte mit einem geringeren Demenzrisiko assoziiert sein könnten.

Leitlinie aktualisiert:

Hämolytisch-urämisches Syndrom im Kindes- und Erwachsenenalter

Die als „Living Guideline“ konzipierte S3-Leitlinie „Hämolytisch-urämisches Syndrom im Kindes- und Erwachsenenalter“ ist nun in einer aktualisierten Fassung verfügbar.

ASCO-GI 2026

Optimierte Ernährung für Patienten mit Pankreaskarzinom

Ein interprofessionelles Ernährungs- und Unterstützungsprogramm kann bei fortgeschrittenem Pankreaskrebs den Ernährungszustand und die Belastbarkeit während der Chemotherapie stabilisieren. Dies zeigten erste Ergebnisse der NUANCE-Studie.

Lebensmittelintoxikation

Was haben Säuglingsnahrung und gekochter Reis gemeinsam?

Ein Hersteller von Säuglingsnahrung hat in der vergangenen Woche bestimmte Chargen von zwei Produkten zurückgerufen, weil sie Cereulid enthalten könnten. Das Toxin ruft schwere Lebensmittelvergiftungen hervor, die bis zum Tode führen können. Bekannt ist das Krankheitsbild bei fester Nahrung auch als Fried Rice Syndrom.

Bakterienschicksal auf Video

Neuer Test soll zeigen, welche Antibiotika „wirklich“ wirken

Antibiotika werden oft danach bewertet, wie gut sie das Bakterienwachstum unter Laborbedingungen stoppen. Entscheidend ist jedoch, ob die Wirkstoffe die Keime im Körper tatsächlich eliminieren. Eine neue Methode soll nun messen können, wie effektiv Antibiotika Bakterien tatsächlich abtöten.

Influenza

Nähe allein führt nicht automatisch zur Infektion

Man nehme mehrere mit Influenza infizierte sowie gesunde Menschen und stecke sie alle in einen Hotelflur. Dieses interessantes Real-World-Experiment aus den USA liefert überraschende Erkenntnisse: Offensichtlich wird die Grippe nicht so leicht übertragen, wie bisher angenommen - wenn einige einfache Regeln eingehalten werden.

Muskelkraft & Leistung

Der Abbau beginnt deutlich früher als gedacht

Der altersbedingte Rückgang der körperlichen Leistungsfähigkeit gilt gemeinhin als Phänomen des höheren Lebensalters. Neue Langzeitdaten aus Schweden zeigen jedoch: Zentrale physiologische Fähigkeiten erreichen bereits deutlich früher ihren Höhepunkt und nehmen dann kontinuierlich ab.

Dermatologie

Erhöhen Tattoos das Risiko für Hautkrebs und Lymphome?

Tätowierungen sind gesellschaftlich akzeptiert und weitverbreitet. Gleichzeitig rücken aber ihre möglichen Langzeitfolgen zunehmend in den Fokus der Forschung. Eine neue dänische Zwillingsstudie liefert nun Hinweise darauf, dass Tattoo-Farbe mit einem erhöhten Risiko für bestimmte Krebserkrankungen assoziiert sein könnte.

HNO

Nikotinbeutel im Mund: Gibt es Risiken?

Orale Nikotinbeutel sind in mehr und mehr Mündern – diskret, hoch dosiert und zunehmend auch bei Jugendlichen. Erste Studien und zahnmedizinische Befunde deuten auf Schleimhautschäden und potenziell präkanzeröse Veränderungen hin, belastbare Langzeitdaten fehlen jedoch.

Kasuistik

Ein jammerndes Kind oder steckt doch mehr dahinter?

Jammern gehört zu den häufigsten Verhaltensweisen im frühen Kindesalter. Es dient oft als Kommunikationsform, wenn Bedürfnisse, Schmerzen oder Frustration noch nicht verbalisiert werden können. Doch im Fall eines 20 Monate alten Kleinkindes ist es alleiniger Ausdruck einer Stoffwechselerkrankung.

Pertussis-Impfung in der Schwangerschaft

Antikörper in der Nasenschleimhaut der Neugeborenen nachweisbar

Keuchhusten kann für Neugeborene tödlich sein. Schwangeren wird deshalb eine Impfung empfohlen. Ein Forschungsteam der Charité konnte nun erstmals nachweisen, dass die von der Mutter übertragenen Antikörper in der Nasenschleimhaut der Neugeborenen vorhanden sind – also genau dort, wo die Erreger in den Körper eindringen.

Prostatakarzinom

SGLT2-Hemmer könnten Hormontherapie verlängern

SGLT2-Inhibitoren gelten bislang vor allem als wirksame Medikamente zur Behandlung des Typ-2-Diabetes – mit belegten Vorteilen für Herz und Nieren. Nun deutet eine große Studie darauf hin, dass diese Substanzklasse auch bei einer ganz anderen Erkrankung von Nutzen sein könnte: dem Prostatakarzinom.

Neue Leitlinie:

Delir im höheren Lebensalter

Es gibt eine neue S3-Leitlinie zu „Delir im höheren Lebensalter“. Sie umfasst „erstmals 69 evidenz- und konsensbasierte Empfehlungen für alle Versorgungssettings“ - von der ambulanten Versorgung, der Notaufnahme, über das Krankenhaus und bis hin zur Pflegeeinrichtung und Rehabilitation.

Studie

Riechtest als Frühwarnsignal fürs Herz?

Ein eingeschränkter Geruchssinn könnte bei älteren Menschen ein Hinweis auf ein erhöhtes Risiko für koronare Herzkrankheit sein. Darauf deutet eine große US-amerikanische Kohortenstudie hin.

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