Aktuelle Meldungen

Kasuistik

Ischämischer Schlaganfall bei einem 17-Jährigen

Der junge Patient stellt sich notfallmäßig vor, nachdem er mit Dysarthrie, rechtsseitiger Fazialisparese und ausgeprägter rechtsbetonter Hemiparese erwacht. Die Symptome bestehen seit etwa sechs Stunden. Die Suche nach einer möglichen Ursache für diesen Schlaganfall führt schließlich auch zu einer zurückliegenden Infektion.

Onkologie

Hyaluronsäure-Kleber fördert Metastasierung von Brustkrebs

Hyaluronsäure aus der extrazellulären Matrix fördert offenbar die Metastasierung bei dreifach negativem Brustkrebs (TNBC). Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die nun in „Nature Communications“ veröffentlicht wurde. Das Ergebnis könnte auch relevant sein für Glioblastome, Prostata- und Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Gewichtsreduktion

Zulassung neuer GLP-1-Therapien: Immer schneller und weiter abnehmen?

Drei neue Medikamente zur Behandlung von Übergewicht und Adipositas könnten noch in diesem Jahr in den USA zugelassen werden. Zwei davon sind injizierbare Präparate, eines ist erstmals ein oral einzunehmender GLP-1-Rezeptoragonist ohne strikte Nüchternvorgaben.

Unklarer Fall

Ein Melanoma in situ metastasiert nicht - oder doch?

Eine ältere Frau stellt sich mit zunehmender Fatigue, Übelkeit und Hämaturie in einer Klinik vor. Die bildgebenden Befunde verheißen nichts Gutes und es wird ein Urothelkarzinom vermutet. Die histologischen Befunde sind jedoch ungewöhnlich.

Gastroenterologie

Schlafmangel fördert strukturelle Darmschäden

Akuter Schlafmangel wirkt nicht nur auf das Gehirn, sondern greift auch tief in die Regulation des Darms ein. Eine neue experimentelle Studie beschreibt erstmals einen klar definierten neuronalen Signalweg, über den Schlafstörungen die Funktion intestinaler Stammzellen beeinträchtigen und strukturelle Darmschäden auslösen können.

Neue Leitlinie

Palliativversorgung und Trauerbegleitung in der Peri- und Neonatologie

Es ist die erste Leitlinie zum Thema „Palliativversorgung und Trauerbegleitung in der Peri- und Neonatologie“. Und sie „erhebt nicht den Anspruch, alle Fragen beantworten zu können“. Vielmehr möchte sie als Orientierung dienen und zum Dialog einladen, heißt es im Begleittext.

Kindliches Asthma

Mit „Versorgungspfaden" zur leitliniengerechten Behandlung?

Ein sektorenübergreifender, gemeinsam mit Familien und Fachpersonal entwickelter Versorgungspfad kann die leitliniengerechte Behandlung von akuten Asthmaexazerbationen im Kindesalter deutlich verbessern - unter anderen durch intensive Schulungen aller Beteiligten. Das zeigt eine zweijährige Qualitätsinitiative aus Spanien, die in BMJ paediatrics open veröffentlicht wurde.

SARS-CoV-2

Präklinische Studie klärt möglichen Mechanismus der Impf-Myokarditis

Die in Science Translational Medicine veröffentlichte Studie analysierte potenzielle immunologische Mechanismen, die zu den selten beobachteten Fällen nichtinfektiöser Myokarditis nach mRNA-Impfung gegen SARS-CoV-2 beigetragen haben könnten.

Antimykotika-Resistenzen

RKI veröffentlicht erstmals Resistenzdaten zu Pilzen

Auch bei Pilzen zeigen sich Resistenzentwicklungen, die überwacht und bei Therapieempfehlungen berücksichtigt werden müssen. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat daher erstmals Daten zur Resistenzentwicklung bei Pilzen in Deutschland bis einschließlich 2024 veröffentlicht.

Morbus Crohn

Intervallfasten senkt Krankheitsaktivität deutlich

Intermittierendes Fasten kann bei Patientinnen und Patienten mit Morbus Crohn und Übergewicht die Krankheitsaktivität signifikant verringern. Das zeigt eine randomisierte kontrollierte Studie aus Kanada, die erstmals den Einfluss von zeitlich begrenzter Nahrungsaufnahme bei Menschen mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung untersuchte.

Studie

Moderater Kaffee- oder Teekonsum senkt das Demenzrisiko

Eine großangelegte prospektive Kohortenstudie mit über 130.000 Teilnehmenden aus den USA zeigt, dass der Konsum koffeinhaltigen Kaffees und Tees über Jahrzehnte mit einem niedrigeren Risiko für Demenz und mit besseren kognitiven Ergebnissen assoziiert ist.

Leben mit Krebsdiagnose

Gesunder Lebensstil senkt Sterberisiko auch langfristig

In Deutschland gibt es etwas mehr als fünf Millionen Krebsüberlebende. Auch viele Jahre nach einer Krebsdiagnose hat der Lebensstil einen messbaren Einfluss auf die Lebenserwartung. Das zeigt eine große bevölkerungsbasierte Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), die Krebspatientinnen und -patienten bis zu 12 Jahre nachbeobachtet hat.

Erdnussallergie

Orale Immuntherapie „Palforzia“ wird vom Markt genommen!

Es sei ein „Drama für unsere erdnussallergischen Kinder!“ Das schreibt die Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin in einer nun verbreiteten Pressemitteilung. Der Grund: Der Vertrieb des oralen Immuntherapeutikums „Palforzia“ wird eingestellt.

Neue Leitlinie

Zahnmedizinische Betreuung geriatrischer Patienten

Es gibt eine neue Leitlinie zur zahnmedizinischen Betreuung geriatrischer Patienten. Die Empfehlungen fassen nicht nur die relevanten zahnmedizinischen Besonderheiten der Betreuung geriatrischer Patienten zusammen. Auch rechtliche, ethische und administrative Gesichtspunkte wurden auf den aktuellen Stand gebracht.

Kasuistik

Fieber, Kopfschmerz und schließlich Hirntod bei einer 8-Jährigen

Ein achtjähriges Mädchen wird mit Fieber, Kopfschmerzen, makulopapulösem Exanthem und wiederholten generalisierten Krampfanfällen in eine Klinik eingeliefert. Innerhalb weniger Tage entwickelt sich ein fulminanter neurologischer Verlauf, der im Hirntod endet.

Prostatakrebs-Risiko

20-Jahres-Prädiktoren bei Männern zwischen 45 und 70 Jahren

Eine prospektive Kohortenstudie aus Nordost-Deutschland zeigt, dass ein niedriger PSA-Wert im mittleren Lebensalter über Jahrzehnte mit einem geringen Risiko für ein Prostatakarzinom einhergeht. Die Ergebnisse stützen somit differenzierte Screening-Strategien statt breitflächiger Testung.

Fallbericht

Was ist das Saul-Wilson-Syndrom?

Ein vierjähriges Mädchen leidet seit seiner Geburt unter rezidivierenden Infekten und einer deutlichen Entwicklungsverzögerung. Auch das Äußere des Kindes ist sehr auffällig. Eine Genanalyse findet schließlich die seltene Mutation.

Umfrage

Zeckenstichrisiko wird unterschätzt

Der Aufklärungsbedarf über das Zeckenstichrisiko ist hoch. Das zeigen Ergebnisse einer Umfrage, auf die der Pharmahersteller Pfizer hinweist. Demnach weiß fast ein Viertel (23 %) der Befragten nicht, ob sie in einem Risikogebiet für die von Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) leben. 59 Prozent informierten sich vor einem Ausflug nicht darüber, ob ihr Ziel in einem Risikogebiet liegt.

Synthetische Opioide

Deutlich mehr Drogentote durch Nitazene als bisher angenommen

Britischen Daten zufolge wird die Zahl der Drogentoten durch Nitazene stark unterschätzt. Es gebe womöglich etwa ein Drittel mehr Todesfälle als bisher angenommen, berichten Forschende im Journal „Clinical Toxicology“. Die Substanzen werden nach dem Tod schnell abgebaut.

Onkologie

Keine krebspräventive Wirkung von Aspirin im Alter

Eine neue Langzeitanalyse der ASPREE-Studie zeigt, dass eine mehrjährige Einnahme von niedrig dosiertem Aspirin bei Menschen ab etwa 70 Jahren die Gesamtinzidenz von Krebs nicht senkt und auch keinen klaren langfristigen Nutzen bei der Krebssterblichkeit bringt.

Atherosklerose

Der Blutdruck in der Jugend beeinflusst das Risiko für KHK

Bereits moderate Blutdruckerhöhungen im Jugendalter sind mit einem deutlich erhöhten Risiko für koronare Atherosklerose im mittleren Alter verbunden. Besonders der systolische Blutdruck ist entscheidend.

Panikstörung

Bewegung ist besser als Entspannung

Betroffene von Panikattacken scheuen oft die körperliche Anstrengung, da die körperlichen Auswirkungen - Herzklopfen, Schwitzen, vermehrtes Atmen - denen einer Panik ähnlich sind. Doch gerade kurzes, hochintensives Intervalltraining scheint die Symptome einer Panikstörung zu reduzieren - viel mehr als Entspannungsverfahren.

Mikrobiom

Mit dem Säure-Taxi durch den Darm

Ein kleines Molekül übernimmt im menschlichen Darm eine zentrale Rolle im Energiehaushalt von Mikroorganismen. Forschende aus Frankfurt zeigen, wie Ameisensäure Stoffwechselwege verbindet, Energieverluste vermeidet und sogar giftige Gase verwertbar macht.

Mögliche Pandemie-Auslöser?

US-Forscher warnen vor Hunde-Corona- und Influenza-D-Viren

Werden sie möglicherweise die nächste Pandemie auslösen? US-Forscher warnen vor dem Influenza-D-Virus und einem Hunde-Coronavirus. Beide seien bereits in der Lage Menschen zu infizieren. Auf der WHO-Liste, die besonders gefährliche Erreger aufzählt, stehen sie noch nicht.

Schlaganfall-Kongress

Karotisrevaskularisation verbessert die Kognition nicht

Die Wiedereröffnung hochgradig verengter Karotisarterien verbessert bei asymptomatischen Patienten offenbar nicht die kognitive Leistungsfähigkeit. Darauf weisen vorläufige Studienergebnisse hin, die auf der International Stroke Conference 2026 der American Stroke Association vorgestellt wurden.

Neue Leitlinie

Leitlinie zur Therapie der immun­vermittelten Neuropathien aktualisiert

Eine neue S2k-Leitlinie zur Therapie immunvermittelter Neuropathien gibt einen Überblick über Neuerungen in der Therapie, insbesondere bei GBS und CIPD, aber auch allgemeine Themen wie die Versorgungskoordination kommen zur Sprache.

Hilfe bei Harnverhalt

Neue Leitlinie zu Intermittierendem Katheterismus

Die S2k-Leitlinie „Management und Durchführung des Intermittierenden Katheterismus bei Neurogener Dysfunktion des unteren Harntraktes” wurde erstmals seit 2019 aktualisiert. Die darin formulierten Schlüsselempfehlungen sollen helfen, Komplikationen und Langzeitschäden zu vermeiden und die Lebensqualität der Patienten zu optimieren.

Statine

Weniger Nebenwirkungen als landläufig angenommen

Viele Menschen haben aufgrund befürchteter Nebenwirkungen Vorbehalte gegen Statine - trotz ihrer nachweislich positiven Effekte auf die Herzgesundheit. Eine groß angelegte Studie kann nun mit Vorurteilen aufräumen und fordert die Überarbeitung der Fachinformationen.

Besorgniserregender Trend

Es entwickelt sich ein „Markt“ für Genitalverstümmelung

Bei jeder vierten weiblichen Genitalbeschneidung sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO medizinische Fachkräfte involviert. Dies führt Studien zufolge zur gesellschaftlichen Akzeptanz des verstümmelnden Rituals und auch zu schwereren Verletzungen.

Neue Daten

IQWiG: Interatrialer Shunt bei Herzinsuffizienz nützlich

Bei fortgeschrittener Herzinsuffizienz kann der erhöhte Druck im linken Vorhof durch Implantation eines interatrialen Shunts gesenkt werden. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat das Verfahren nun aufgrund nachgelieferter Ergebnisse aus der RELIEVE-HF-Studie neu bewertet - und positiv beurteilt.

Reisemedizin:

Mehr Chikungunya in der Karibik – auch Seychellen betroffen

Winterzeit ist Fernreisezeit. Tropische Traumstrände sollten aber nicht zur Sorglosigkeit verleiten: Denn in der Karibik, in Brasilien und den Seychellen sind zuletzt die Zahlen der Chikungunya-Erkrankungen gestiegen. Darauf weist das CRM Centrum für Reisemedizin hin.

Rote-Hand-Brief

Schwerwiegender Qualitätsmangel bei Arixtra

Der Zulassungsinhaber von Arixtra (Fondaparinux-Natrium) informiert über einen schwerwiegenden Qualitätsmangel im Zusammenhang mit der Nadel in der vorgefüllten Spritze. Sollten braune Verfärbungen an der Nadelbasis zu sehen sein, darf das Medikament nicht mehr verwendet werden.

Fallbericht

Kleine Knötchen als Hinweis auf eine schwere Erkrankung

Ein 93-jähriger Mann entwickelt plötzlich mehrere Knoten auf dem Rücken, die erst als harmlose Entzündung behandelt werden. Sie entpuppen sich allerdings als Symptom einer schweren Grunderkrankung, in dessen Folge der Mann drei Monate später verstirbt.

Krebsüberlebende

Ultrahochverarbeitete Lebensmittel erhöhen Sterberisiko

Der regelmäßige Verzehr ultrahochverarbeiteter Lebensmittel ist bei Krebsüberlebenden mit einer deutlich erhöhten Sterblichkeit assoziiert. Das zeigt eine prospektive Kohortenstudie aus Italien. Der industrielle Verarbeitungsgrad von Lebensmitteln könnte hierbei wohl einen eigenständigen Einfluss auf die Langzeitprognose haben.

Fallbericht

Rasanter Rückfall nach kompletter Resektion

Ein sechsjähriges Mädchen wird mit einer zunehmenden Vermehrung des Bauchumfangs, die dem Vater beim Duschen aufgefallen war, in ein Krankenhaus eingeliefert. Schon seit mehreren Monaten leidet das Kind unter reduziertem Appetit und hat stark abgenommen. Die Diagnostik bestätigt den Tumorverdacht, doch der postoperative Verlauf ist leider dramatisch und das Kind kann nicht gerettet werden.

Wegen Lieferengpass:

Französischer Impfstoff „Vimkunya“ wieder in Deutschland erlaubt

Der Chikungunya-Impfstoff „Vimkunya“ mit französischer Beschriftung ist erneut in Deutschland verfügbar. Darauf weist das Paul-Ehrlich-Institut hin. Vimkunya ist ein Reiseimpfstoff gegen eine Erkrankung, die durch das Chikungunya-Virus verursacht wird.

Akute respiratorische Erkrankungen

RKI: Influenza dominiert weiterhin - hohe Zahl an Arztbesuchen

Das Geschehen der akuten respiratorischen Erkrankungen wird weiterhin von Influenzaviren bestimmt. Betroffen sind alle Altersgruppen. Mit weiteren Atemwegserkrankungen führt das laut Robert Koch-Institut zu einer hohen Zahl an Arztbesuchen. Auch die RSV-Aktivität nimmt weiter zu.

Prämenstruelles Syndrom

Was hilft gegen das monatliche Leid?

Manche Frauen leiden stark unter PMS oder PMDS. In Deutschland gibt es derzeit keine spezifischen Leitlinien-Empfehlungen zur Behandlung des prämenstruellen bzw. prämenstruellen dysphorischen Syndroms. Forschende haben nun einen Übersichtsartikel mit Empfehlungen zum PMS in JAMA publiziert, die sich auf die US-amerikanische Leitlinie berufen.

Patienten-Umfrage:

„Erhebliche Defizite“ bei Therapie von Tumorschmerzen

Der Krebs ist weg, die Schmerzen bleiben: Anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar haben die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) und die Deutsche Schmerzliga (DSL) die Ergebnisse einer bundesweiten Patientenbefragung veröffentlicht: Die Erhebung offenbart den Organisationen zufolge „erhebliche Defizite in der schmerzmedizinischen Versorgung“.

Angststörung

Große Studie identifiziert Dutzende neue Risikogene

Eine internationale Analyse liefert neue Einblicke in die genetischen Grundlagen von Angststörungen. Die Ergebnisse zeigen nicht nur zahlreiche neue Risikovarianten, sondern auch enge genetische Überschneidungen mit Depression und anderen internalisierenden Erkrankungen.

Herzklappenerkrankungen

KI-Stethoskop hört genauer hin

Ein KI-Stethoskop erkennt relevante Herzklappenerkrankungen deutlich zuverlässiger als die klassische Auskultation. In einer prospektiven Studie verdoppelte das System die Sensitivität bei der Detektion pathologischer Herzgeräusche – und könnte so vor allem in der Primärversorgung eingesetzt werden.

Influencer:

„Echte Männer" brauchen mehr Testosteron

Glaubt man männlichen Influencern in sozialen Medien, so leiden viele junge Männer unter einem „Low T“ - einem Testosteronmangel, der die Männlichkeit gefährdet. Es überrascht nicht, dass hinter den Beiträgen nicht weniger als Marketing für Testosterontests und Supplemente steckt. Das kann auch gefährlich werden.

„Ungenutztes Potenzial“:

Digitale Spuren sollen bei Schizophrenie-Diagnose helfen

Dank Smartphone zur (schnelleren) Diagnose? - Neurowissenschaftler der Uni Innsbruck haben analysiert, wie Smartphones und Wearables die Diagnostik und Vorhersage von Schizophrenie-Spektrum-Störungen verbessern könnten.

Makuladegeneration

Metformin als Schutz vor Erblindung?

Menschen mit Diabetes, die Metformin einnehmen, entwickeln seltener die intermediäre altersbedingte Makuladegeneration (AMD). Eine Beobachtungsstudie analysierte erstmals systematisch den Zusammenhang und wirft mit den Ergebnissen die Frage auf: Könnte ein etabliertes Diabetesmedikament künftig das Augenlicht schützen?

Ballenzehe

Neue Leitlinie: Erst Schmerzen lindern, dann operieren!

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie weist auf neu überarbeitete Behandlungsrichtlinien zum Hallux valgus hin. Die sogenannte Ballenzehe an der Fußinnenseite gehört zu den häufigsten Fußerkrankungen.

Totgeburten

Trotz moderner Medizin bleibt die Prävention schwierig

Eine Totgeburt ist für die Betroffenen ein tragisches Ereignis und für die Behandelnden eine Herausforderung. Denn trotz verbesserter Prävention und Betreuung steigt die Rate an Totgeburten (leicht) an. Eine aktuelle Übersicht beleuchtet zentrale Risikofaktoren, erklärt die Grenzen bestehender Präventionsstrategien und zeigt, wo gezielte Vorsorge tatsächlich ansetzen kann.

Hautschäden nach Strahlentherapie

Protein „Dickkopf 3“ als Ursache - ein neuer Therapieansatz?

Das Protein „Dickkopf 3“ spielt eine Schlüsselrolle bei der Entstehung strahleninduzierter Fibrosen – und könnte ein vielversprechendes Ziel für neue Therapien sein. Das ist das Ergebnis einer Studie des LMU Klinikums mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum.

Schlittenprothesen

„Kein Maßstab für die Regelversorgung“

Der prominente Fall der US-Skirennläuferin Lindsey Vonn, die nach mehreren Knieverletzungen mit einer Schlittenprothese wieder Weltcup-Rennen bestreitet, lenkt aktuell große Aufmerksamkeit auf den Teilersatz des Kniegelenks. Die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik e. V. (AE) mahnt zu einer realistischen Bewertung.

Post-COVID

Neurologische Symptome unterscheiden sich weltweit

Neurologische Langzeitfolgen nach COVID-19 treten weltweit auf, werden jedoch regional sehr unterschiedlich angegeben. Eine multinationale Analyse legt nahe, dass soziokulturelle Faktoren und der Zugang zur Gesundheitsversorgung einen großen Einfluss haben.

Zervixkarzinom

Nur alle 15 bis 25 Jahre zur Früherkennung?

Reicht es aus, wenn Frauen nur alle 15 bis 25 Jahre zur Gebärmutterhalskrebs- Früherkennung gehen? Eine nun im Fachmagazin „Annals of Internal Medicine“ veröffentliche norwegische Studie findet ja. Voraussetzung dafür: Die Frauen sind gegen HPV geimpft.

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